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Änderungen an der Petition
am 02.09.2026
Petition richtet sich an: Budesministerium für Verkehr (BMV)
Wir fordern eine faire und unbürokratische Regelung für die Umschreibung ausländischer Führerscheine von Spätaussiedlern aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR. Die Umschreibung soll – entsprechend der jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen – ohne erneute theoretische und praktische Fahrprüfung oder zumindest mit deutlich vereinfachten Anforderungen möglich sein.
Ziel ist es, die bestehende Ungleichbehandlung zu beseitigen und Spätaussiedlern eine schnelle, bezahlbare und gleichberechtigte Teilnahme am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben in Deutschland zu ermöglichen.
Tausende Spätaussiedler aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion sind nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland mit einem erheblichen bürokratischen und finanziellen Problem konfrontiert: Ihre im Herkunftsland erworbenen Fahrerlaubnisse können nach Ablauf der geltenden Frist nicht einfach weiter genutzt werden. Für die Umschreibung gelten grundsätzlich die Anforderungen des deutschen Fahrerlaubnisrechts, die je nach Herkunftsland insbesondere theoretische und praktische Prüfungen vorsehen können.
Für viele Betroffene bedeutet dies erhebliche Kosten, lange Wartezeiten und einen großen organisatorischen Aufwand. Die Kosten können sich durch Fahrschulstunden, Prüfungsgebühren und weitere notwendige Leistungen auf mehrere tausend Euro belaufen. Besonders problematisch ist die Situation für Menschen, die für ihre berufliche Tätigkeit auf einen Führerschein angewiesen sind. Ohne eine gültige Fahrerlaubnis können Arbeitsplätze beispielsweise im Handwerk, in der Pflege, im Transport oder in der Logistik häufig nicht angetreten oder ausgeübt werden. Dadurch wird die berufliche Integration erschwert, obwohl es sich bei Spätaussiedlern um deutsche Staatsangehörige handelt, die dauerhaft in Deutschland leben und arbeiten.
Gleichzeitig bestehen für ukrainische Geflüchtete aufgrund der besonderen europäischen Regelungen andere Bedingungen für die Nutzung und Anerkennung ihrer ukrainischen Fahrerlaubnisse. Wir erkennen die humanitären Gründe für diese Regelungen ausdrücklich an. Dennoch führt die unterschiedliche Behandlung zu einer Situation, die aus Sicht vieler Spätaussiedler schwer nachvollziehbar ist.
Wir möchten deshalb eine faire und praktikable Lösung erreichen:
Quellenangaben / Rechtliche Grundlagen:
Petition gestartet:
01.09.2026
Sammlung endet:
28.02.2027
Region:
Deutschland
Kategorie:
Verkehr
Die Anlage 11 FeV zeigt, dass Anpassungen möglich sind: Führerscheine aus der Ukraine, Israel oder Montenegro werden prüfungsfrei umgetauscht. Für Spätaussiedler mit Fahrpraxis gelten weiter teure Hürden. Das ist Ungleichbehandlung.
Für einen Führerschein in Deutschland muss man gewissen Anforderungen erfüllen und eine entsprechende Prüfung ablegen. Das kostet eine Menge Geld. Ein Führerschein ist in der UDSSR wesentlich leichter und billiger zu bekommen, darum ist eine erneute Prüfung nicht nur notwendig sondern auch gerecht!
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