Für den Erhalt des Rote Mühle Festivals – Kultur, Gemeinsinn und Zukunft für Falkenberg

Petition richtet sich an
Bürgermeister Christian Ziche mit Gemeindevertretung

96 Unterschriften

19 %
500 für Sammelziel

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  1. Gestartet 06.07.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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Petition richtet sich an: Bürgermeister Christian Ziche mit Gemeindevertretung

Für das Rote Mühle Festival.
Für Kultur im ländlichen Raum.
Für ein offenes, lebendiges und junges Falkenberg.

Wir sprechen uns ausdrücklich für den Erhalt und die Durchführung des Rote Mühle Festivals 2026 in Falkenberg aus.

Das Rote Mühle Festival ist weit mehr als eine Musikveranstaltung. Es ist ein kulturelles Projekt mit besonderem Charakter, das Menschen zusammenbringt, Begegnung ermöglicht und Falkenberg über die Gemeindegrenzen hinaus sichtbar macht. In einer ländlichen Region, in der kulturelle Angebote nicht selbstverständlich sind, ist ein solches Festival ein wichtiger Beitrag zu Vielfalt, Gemeinschaft und Lebensqualität.

Wir halten es für richtig, dass Sorgen von Anwohnerinnen und Anwohnern ernst genommen werden. Fragen des Lärmschutzes, der Nachtruhe, der Verkehrs- und Parkplatzsituation sowie der Campingorganisation müssen sorgfältig betrachtet und verantwortungsvoll geregelt werden. Diese Themen rechtfertigen jedoch aus unserer Sicht kein pauschales Infragestellen oder Verhindern des Festivals. Vielmehr braucht es klare, verhältnismäßige und umsetzbare Rahmenbedingungen.

Das Rote Mühle Festival steht für Kultur, Engagement und Gemeinsinn. Es bringt Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft, Lebensentwürfe und Interessen zusammen. Es schafft Raum für Musik, Kunst, Austausch und ein respektvolles Miteinander. Gerade für junge Menschen, Familien, Künstlerinnen und Künstler sowie Menschen, die sich ein offenes Dorfleben wünschen, setzt das Festival ein starkes Signal: Falkenberg ist ein Ort, an dem kulturelle Entwicklung möglich ist.

Nach unserer Kenntnis ist das Festival nicht auf kommerzielle Gewinnerzielung ausgerichtet. Eintrittsbeiträge dienen im Wesentlichen der Deckung notwendiger Kosten, etwa für Künstlerinnen und Künstler, DJs, Technik, Licht, Strom, Infrastruktur, Ausstattung, Verpflegung, Organisation sowie die Unterstützung der vielen Helferinnen und Helfer. Möglich wird das Festival vor allem durch persönliches Engagement, ehrenamtliche Arbeit und die Unterstützung zahlreicher Beteiligter.

Darüber hinaus stärkt das Festival örtliche und regionale Strukturen. Vereine, Initiativen und engagierte Menschen aus Falkenberg und der Umgebung können sich einbringen, sichtbar werden und gemeinnützige Zwecke unterstützen. Durch Verkaufsstände, Getränkeausschank, Spenden, organisatorische Beteiligung oder den Verzicht auf Gagen können Mittel für lokale Projekte und Vereinsarbeit entstehen. Das Festival verbindet damit Kultur, Ehrenamt und Gemeinwohl in besonderer Weise.

Aus unserer Wahrnehmung ist das Rote Mühle Festival friedlich, respektvoll und gemeinschaftsorientiert. Viele Besucherinnen und Besucher legen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Gelände und Nachbarschaft. Themen wie Müllvermeidung, Nachhaltigkeit, Rücksichtnahme und ein achtsames Miteinander gehören zum Selbstverständnis vieler Beteiligter.

Selbstverständlich sind Musikveranstaltungen hörbar und können zeitweise Belastungen verursachen. Entscheidend ist jedoch, wie damit umgegangen wird. Aus unserer Sicht liegt die Lösung nicht in Verboten oder grundsätzlichen Einschränkungen, sondern in einem verbindlichen und gut abgestimmten Veranstaltungskonzept.

Dazu gehören abgestimmte Ruhezeiten, klar definierte Musikzeiten, technische Maßnahmen zur Lärmreduzierung, eine bewusste Ausrichtung der Beschallung, ausreichend musikfreie Phasen, eine transparente Kommunikation mit der Nachbarschaft, erreichbare Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner während der Veranstaltung sowie eine geordnete Park- und Campingorganisation.

Auf dieser Grundlage lassen sich berechtigte Schutzinteressen der Anwohnerinnen und Anwohner mit dem kulturellen Interesse der Gemeinde verbinden.

Falkenberg braucht Orte der Begegnung, des Austauschs und der kulturellen Teilhabe. Gerade ländliche Gemeinden stehen vor der Herausforderung, für junge Menschen, Familien, Künstlerinnen sowie Künstler und mögliche Zugezogene attraktiv zu bleiben. Ein Festival wie das Rote Mühle Festival zeigt, dass Falkenberg offen, vielfältig und zukunftsfähig sein kann.

Wir bitten daher um eine faire, sachliche und wohlwollende Prüfung des Rote Mühle Festivals 2026. Kritik und Sorgen sollen gehört werden, aber sie dürfen nicht die einzige Grundlage der Entscheidung sein. Ebenso müssen die Stimmen der Menschen berücksichtigt werden, die das Festival befürworten, seine Bedeutung für Falkenberg erkennen und bereit sind, an einer rücksichtsvollen Umsetzung mitzuwirken.

Anwohnerschutz, Kultur, Ehrenamt, Jugend, Vereinsleben und regionale Ausstrahlung stehen nicht im Widerspruch zueinander. Mit Dialog, klaren Absprachen und gegenseitiger Rücksichtnahme kann das Rote Mühle Festival ein Gewinn für Falkenberg bleiben.

Wir setzen uns deshalb ausdrücklich dafür ein, dass diese friedliche, kulturell wertvolle und regional anerkannte Veranstaltung erhalten bleibt und nicht aufgrund einer einseitigen Darstellung vorschnell eingeschränkt oder verhindert wird.

Begründung

Für Kultur im Ländlichen Raum.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Martin Kopp, Falkenberg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.07.2026
Sammlung endet: 05.01.2027
Region: Falkenberg / Mark
Kategorie: Kultur

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Warum Menschen unterschreiben

Das Festival/Dorffest an der Roten Mühle bringt sowohl Menschen aus Falkenberg, aus der Umgebung und Berlin zusammen. Das Ganze in einem hochwertigen kulturellen Kontext. Dadurch entstehen inspirierende Momente, welche die einzelnen Begegnungen positiv prägen.
Falkenberg trägt durch das Fest zur künstlerischen und kulturellen Vielfalt bei uns schafft Raum für Begegnungen.

ja und das sofort.

Weil ein Dorf auch ein kulturelles Leben braucht .

Moin. Ich kenn das Festival, bin gebürtig aus der Ecke und man hört so einiges über den Heimat-Funk.

Das RoMüFe ist für mich eine coole, übliche Party zum abfeiern und keine Kulturveranstaltung. Ich unterschreibe, obwohl ich eher neutral bin, weil ich auch gerne Mal laut abfeiere.

Aber die Sache hat zwei Seiten und man muss die Ursachen suchen.

Wieso ist die Petition überhaupt nötig, wenn es die letzten vier Jahre wirklich so rücksichtsvoll gelaufen sein soll, wie die Petition so klingt?

Kann es sein, dass die Hausbewohner schon einiges mitgemacht haben? In diesem Jahr sollen schon einige Tage lang Saunafestival Frühlingsschwitzen und Deutsche Wohnen Enteignen Lila Lama Festival abgehalten worden sein und noch Momo Sauna alle 2 Wochen. Ist doch klar das die Hausbewohner irgendwann die Stop-Taste drücken. Das ist nicht Berlin.

Und dann nun auch noch die neue dritte Bühne fürs Rote Mühle Festival 2026 direkt hinter den bewohnten Nachbarhäusern und und und. Es wird doch immer mehr seit 2022 oder? Auf dem RoMüFe-Newsletter 2026 ist der Geländeplan und die Bühne zu sehen. Oh Mann oh Mann. Mir war sofort klar, das wird fetten Zoff geben.

Wollte da jemand vielleicht zu viel von einem kleinen Dorf anstatt lieber klein und fein an der Mühle zu bleiben?

Weil das Festival ein seltener Lichtblick in der Kulturlandschaft Falkenbergs ist und nur einmal im Jahr stattfindet.

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