Neuigkeiten
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Vier Wochen mehr für die Antworten vom Parlament
am 26.08.2026openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Gemeinderat geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.
Bisher haben 0 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.
Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/gemeinsam-die-zukunft-von-glottertal-gestalten-mit-echter-buergerbeteiligung-2
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Post für Bürgermeister, Gemeinderat und Beraterfirma
am 25.08.2026Wir haben entsprechend der Zahl an Unterschriften von 170 Glottertälerinnen und Glottertälern 170 Postkarten geschrieben, die in den nächsten Tagen in zehn Schritten an Bürgermeister, Mitglieder des Gemeinderats sowie Beraterfirma „die STEG Stadtentwicklung GmbH“ zugestellt werden.
Die Karten beschreiben die „Zehn Grundsätze für die Qualität von Bürgerbeteiligung“ der „Allianz Vielfältige Demokratie“ der Bertelsmann Stiftung (https://allianz-vielfaeltige-demokratie.de/wp-content/uploads/2019/05/Qualitaet_von_Buergerbeteiligung_final-2.pdf, siehe auch Neuigkeit vom 07.06.2026):
- „Die zehn Grundsätze haben sich in zahlreichen Projekten als Erfolgsfaktoren für gute Bürgerbeteiligung bewährt und sind geeignet, gute und gelingende Beteiligung zu befördern. Sie geben Ihnen Orientierung und Sicherheit. Sie eröffnen die Chance, dass Ihr Beteiligungsangebot erfolgreich und für alle Beteiligten zufriedenstellend und gewinnbringend ist."
- "Gute Beteiligung stärkt das Vertrauen in politische Entscheidungen und die Legitimation von Entscheidungen. Sie fördert eine Bürgerbeteiligungskultur. Sie stärkt die vielfältige Demokratie in Deutschland. Und das ist heute herausfordernder denn je."
- "Es gibt viele gute Gründe für gute Bürgerbeteiligung, vor allem aber einen Grund: Weil’s hilft."
Die Verwaltung hat im Februar angekündigt, dass die Beteiligung der Bürgerschaft von zentraler Bedeutung sei, und die Bürgerinnen und Bürger als „Experten“ im Dialog mitgenommen werden sollen. Ein entsprechender Dialog, der gemäß Zeitplan Anfang Februar beginnen sollte, hat bis heute nicht stattgefunden. Sechs Monate sind seither vergangen und nicht zum Dialog genutzt worden.
Die aktuelle Idee der Verwaltung, das Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) bis Ende Oktober zu erstellen, und dann im Frühjahr mit drei Bürgerwerkstätten fortschreiben, stellt das Verfahren der Beteiligung auf den Kopf. Gleichzeitig soll unabhängig davon noch eine Themenlandkarte erarbeitet werden, um Verwaltung und Gemeinderat ein "Gespür dafür zu geben, was den Menschen vor Ort besonders wichtig ist". Das mag gut gemeint sein, ist allerdings die falsche Reihenfolge. Das sind Grundlagen, die in die erste Version des GEK gehören. Dieser Prozess muss dringend wieder auf die Füße gestellt werden.
Ob 170 Stimmen laut genug sind und Gehör finden? Wir sind davon überzeugt! Wer einen "Dialog" wiederholt ankündigt, muss - um glaubwürdig zu sein - auch dazu bereit sein, in konstruktiven Gesprächen einen für alle akzeptablen Weg zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft unserer Heimat auszuhandeln.
Wer will findet Wege...
Die Initiatoren der Petition: Claus Völker, Friedrich Drayer und Johannes Zeh
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Liebe Unterstützer/innen dieser Petition,
inzwischen haben 170 Glottertälerinnen und Glottertälern den Appell für eine gute Bürgerbeteiligung unterschrieben. Vielen Dank für die große Unterstützung! Diese relevante Anzahl eröffnet uns zahlreiche Handlungsmöglichkeiten, um unserem Anliegen Gehör zu verschaffen.
Wir haben nun einen weiteren Versuch gestartet, mit Bürgermeister und Mitgliedern des Gemeinderats ins Gespräch zu kommen. Hier der Text unseres Anschreibens:
Sehr geehrte/r …,
inzwischen haben 170 Glottertälerinnen und Glottertäler die Petition „Gemeinsam die Zukunft von Glottertal gestalten - mit echter Bürgerbeteiligung!“ unterschrieben. Das entspricht ca. 7% der wahlberichtigten Einwohnerinnen und Einwohner. Dies ist ein signifikantes Ergebnis und zeigt das hohe Interesse an einer ganzheitlichen Bürgerbeteiligung. Zur Einordnung: Man braucht 5% für einen Antrag auf Einwohnerversammlung und 7% für einen Bürgerentscheid.
Es ist uns wichtig, über unser Anliegen mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Gehör zu finden, bevor weitere Beschlüsse gefasst werden. Es geht nun um die Akzeptanz des Verfahrens, wie die Zukunftsstrategie für unsere Gemeinde erarbeitet wird. Es geht um das langfristige Fördern des politischen und sozialen Engagements im Dorf. Und es geht um die Stärkung des Vertrauens in unsere Demokratie. Das Beteiligungsverfahren „Strategie Glottertal 2040“ ist eine hervorragende Möglichkeit dafür.
Im nächsten Schritt suchen wir deshalb zeitnah das direkte Gespräch mit Ihnen als Gemeinderat. Dies kann in Form von 1:1 Gesprächen oder informell in einer Gesprächsrunde mit mehreren oder allen Gemeinderäten sein.
Parallel dazu suchen wir das Gespräch mit Bürgermeister und STEG, um formale Fragen aus der Homepage-Veröffentlichung zu verstehen.
Lassen Sie uns bitte wissen, ob Sie eine große Runde, ein 1:1 Gespräch oder lieber keinen Austausch im Dialog wünschen. 1:1 Gespräche können kurzfristig, je nach persönlichen Möglichkeiten, stattfinden. Für eine große Runde schlagen wir Mitte September nach den Ferien vor.
Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf einen Prozess im Dialog,
die Initiatoren der Petition: Claus Völker, Friedrich Drayer und Johannes Zeh
Wer will findet Wege …
Des Weiteren stehen wir in Kontakt mit dem für Städtebauförderung zuständigen Landesministerium, sowie mit der vom Land eingerichteten „Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung“. Diese Petition ist dort schon länger bekannt und wird sehr interessiert verfolgt.Unterstützung erhalten wir auch von mehreren Vereinen, die sich für Bürgerbeteiligungen und bürgerschaftliches Engagement einsetzen und mit ihrer langjährigen Erfahrung ein wertvoller Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger sind, die ihren Ort aktiv und kooperativ mitgestalten wollen.
Von allen Seiten wird uns bestätigt, dass eine gute Bürgerbeteiligung politisch gewollt und gesellschaftlich sinnvoll ist.
Das alles stimmt uns zuversichtlich, nun mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, um in einem Dialog auf Augenhöhe einen Weg für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft unserer Heimat mit einer echten Bürgerbeteiligung zu finden.
Für die Initiatoren: Claus Völker
Mehr öffentliche Verkehrsmittel z.B. Bus nicht nur nach 1 stunde sondern jede halb stunde.