Region: Glottertal

Gemeinsam die Zukunft von Glottertal gestalten - mit echter Bürgerbeteiligung!

Petition richtet sich an:
Gemeinderat und Bürgermeister Karl-Josef Herbstritt
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

264 Unterschriften

100 %
170 von 150 für Quorum in Glottertal Glottertal

264 Unterschriften

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170 von 150 für Quorum in Glottertal Glottertal
  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Gemeinderat und Bürgermeister Karl-Josef Herbstritt

Für echte Bürgerbeteiligung bei „Glottertal 2040“

Liebe Glottertälerinnen, liebe Glottertäler,
 
die Verwaltung der Gemeinde Glottertal beabsichtigt, ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) unter dem Titel „Strategie Glottertal 2040“ zu erarbeiten. Dabei wurde öffentlich betont, dass die Beteiligung der Bürgerschaft von zentraler Bedeutung sei und die Bürgerinnen und Bürger als „Experten“ im Dialog mitgenommen werden sollen. Die Erarbeitung soll partizipativ unter Einbeziehung von Bürgerschaft, Verwaltung und Gemeinderat erfolgen.
 
Diese Ankündigungen sind eine gute Grundlage für die Beantwortung wichtiger Zukunftsfragen unserer Gemeinde, die aktuellen Umsetzungspläne bleiben aber hinter diesen Versprechen zurück:
 

  • Das Interesse an der Bürgerversammlung am 05.02.2026 war groß. Weitere Interessierte konnten allerdings aufgrund der kurzfristigen Einladung – erst eine Woche vorher – nicht teilnehmen. Zudem gab es eine schon langfristig geplante Veranstaltung am selben Abend.
  • Die Veranstaltung war mit nur 1,5 Stunden zu kurz bemessen; es gab keine Möglichkeiten für Fragen oder Diskussionen.
  • Der geplante Dialog in Diskussionsrunden fand nicht statt und wurde in den nun schon bald vier Monaten weder nachgeholt noch überhaupt begonnen.

 
Im Nachgang schriftlich gestellte Fragen wurden von der Verwaltung inhaltlich nicht beantwortet. Auch das Nachfragen in der Gemeinderatsitzung am 16. April führte nicht zu einem Dialog.

Gemäß des am 05.02.2026 vorgestellten Ablaufplans wird der Gemeinderat voraussichtlich – ohne vorherige über die Versammlung im Februar hinausgehende Bürgerbeteiligung – im Juni Lösungen erarbeiten und die Prioritäten zur Umsetzung festlegen. Bei einem konstruktiven ersten Gespräch mit dem Bürgermeister am 27. Mai wurde klar, dass aktuell an dieser Planung festgehalten wird.

Das daraus entstehende fertige Konzept soll dann den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden und der Verwaltung und Gemeinderat in den kommenden 15 Jahren als Orientierung dienen. Es ist auch die Grundlage für den Anfang Oktober geplanten Antrag auf Städtebauförderung.
 
Eine echte Einflussmöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger auf die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde besteht dann kaum mehr. Das Konfliktpotential wird dadurch unnötig erhöht und die Motivation für zukünftiges bürgerliches Engagement sicher nicht größer.
 
Diese Vorgehensweise entspricht weder der angekündigten Einbeziehung im Dialog, noch den Grundsätzen einer guten Bürgerbeteiligung. Bürgernahe Politik muss aber gut gemacht, klug moderiert und richtig organisiert werden. Sonst kippt das Vorhaben und erzeugt Verdruss.
 
Nach vielen Gesprächen mit Glottertäler Bürgerinnen und Bürger ist deshalb diese Petition entstanden, um einen Appell für eine gute Bürgerbeteiligung an die Verantwortlichen zu richten.
 
Bitte unterstützen Sie folgenden Appell mit Ihrer Unterschrift und teilen Sie den Link in Ihrem persönlichen Umfeld:
 
Lieber Bürgermeister Karl-Josef Herbstritt, liebe Mitglieder des Gemeinderats,
 
sind Ihre Ankündigungen nur pro-forma oder folgt ein echter Dialog? Wir appellieren an Sie, das Konzept für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde wie angekündigt partizipativ im Dialog mit uns Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeiten. Schaffen Sie Raum, Zeit und Ressourcen für eine echte Bürgerbeteiligung bei dieser wichtigen Weichenstellung für unsere Zukunft. Stellen sie die Qualität des Prozesses über die Geschwindigkeit. Das bedeutet:
 
1.     Verschiebung der Entscheidungsklausur: Die für Juni geplante Gemeinderatsklausur sollte bis auf Weiteres verschoben werden. Es sollten keine Fakten geschaffen werden, bevor eine fundierte Bürgerbeteiligung stattgefunden hat.
2.     Verbindliches Beteiligungskonzept: Erarbeitung eines Konzepts, das eine frühzeitige Mitwirkung und den Dialog während des gesamten Beteiligungsprozesses sicherstellt.
3.     Transparenz und Gemeinsamkeit: Herstellen von Transparenz als Grundlage für Vertrauen. Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Ideensammlung, der Erarbeitung von Lösungen und der Festlegung von Prioritäten.
4.     Sicherung der Fördergelder: Einhaltung der Fördervoraussetzungen des Bundesministeriums, die eine frühzeitige und umfassende Einbindung der Bürger bereits im Planungsprozess vorschreiben. Ein Antrag, der nur auf Basis der durchgeführten Bürgerversammlung gestellt wird, verringert die Chancen auf Bewilligung.

Begründung

  • Rollenverteilung: Dialogorientierte Beteiligung bedeutet nicht „Wir entscheiden gemeinsam“, die Entscheidung bleibt Aufgabe des Gemeinderats. Dialogorientierte Beteiligung bedeutet „Wir denken gemeinsam“.
  • Bessere Ergebnisse: Wichtige Entscheidungen brauchen viele Perspektiven. Die Bürgerinnen und Bürger sind die Experten für die Zukunftsfragen der Gemeinde. Entscheidungen werden besser, Hürden werden abgebaut und Brücken gebaut. Bedürfnisse werden sichtbar, bevor Konflikte hochkochen. Prozesse werden beschleunigt, weil es weniger Blockaden und mehr Lösungen gibt.
  • Kein Zeitdruck: Da die Förderung auf einen Zeitraum von 15 Jahren ausgelegt und eine Antragstellung jährlich möglich ist, kommt es nicht darauf an, schnellstmöglich einen Antrag zu stellen. Die Fördermittel sind begrenzt und es gibt ungleich mehr Anträge als bewilligt werden können. Die Qualität des Konzepts spielt dabei sicher eine entscheidende Rolle für die Chance auf Fördergelder. Deshalb sollten mit einer guten Bürgerbeteiligung ohne Zeitdruck die Voraussetzungen für einen erfolgversprechenden Antrag im nächsten Jahr geschaffen werden.
  • Demokratie erleben: Gute Beteiligung stärkt das gesellschaftliche Miteinander und das bürgerliche Engagement. Wer den Bürgerinnen und Bürgern zuhört und sie ernst nimmt, wer sie transparent an Entscheidungsprozessen beteiligt, stärkt die Akzeptanz von Entscheidungen und das Vertrauen in Politik und Demokratie. Gemeinsames Abwägen statt Schwarz-Weiß-Debatten. Das ist in den heutigen Zeiten wichtiger denn je.

 
Nutzen Sie bei Ihrer Teilnahme auch gerne das Kommentarfeld für Ihre Impulse, z.B.:
 
-         Welche Themen oder Projekte sind Ihnen für Glottertal 2040 besonders wichtig?
-         Welche Form der Beteiligung (z. B. Workshops, Arbeitsgruppen) wünschen Sie sich?
-         Welche Ideen haben Sie für die Zukunft unseres Tales?
-         …
 
Es ist an der Zeit für eine Politik des Gehörtwerdens und der Bürgerbeteiligung im Dialog auch in unserer Gemeinde:
Gemeinsam Ideen sammeln, gemeinsam Lösungen erarbeiten und gemeinsam Prioritäten setzen für unser Glottertal!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Claus Völker, Glottertal
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.05.2026
Sammlung endet: 31.12.2026
Region: Glottertal
Kategorie: Verwaltung

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Neuigkeiten

  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Gemeinderat geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.
    Bisher haben 0 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.
    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/gemeinsam-die-zukunft-von-glottertal-gestalten-mit-echter-buergerbeteiligung-2
  • Wir haben entsprechend der Zahl an Unterschriften von 170 Glottertälerinnen und Glottertälern 170 Postkarten geschrieben, die in den nächsten Tagen in zehn Schritten an Bürgermeister, Mitglieder des Gemeinderats sowie Beraterfirma „die STEG Stadtentwicklung GmbH“ zugestellt werden.

    Die Karten beschreiben die „Zehn Grundsätze für die Qualität von Bürgerbeteiligung“ der „Allianz Vielfältige Demokratie“ der Bertelsmann Stiftung (https://allianz-vielfaeltige-demokratie.de/wp-content/uploads/2019/05/Qualitaet_von_Buergerbeteiligung_final-2.pdf, siehe auch Neuigkeit vom 07.06.2026):

    • „Die zehn Grundsätze haben sich in zahlreichen Projekten als Erfolgsfaktoren für gute Bürgerbeteiligung bewährt und sind geeignet, gute und gelingende Beteiligung zu befördern. Sie geben Ihnen Orientierung und Sicherheit. Sie eröffnen die Chance, dass Ihr Beteiligungsangebot erfolgreich und für alle Beteiligten zufriedenstellend und gewinnbringend ist."

    • "Gute Beteiligung stärkt das Vertrauen in politische Entscheidungen und die Legitimation von Entscheidungen. Sie fördert eine Bürgerbeteiligungskultur. Sie stärkt die vielfältige Demokratie in Deutschland. Und das ist heute herausfordernder denn je."

    • "Es gibt viele gute Gründe für gute Bürgerbeteiligung, vor allem aber einen Grund: Weil’s hilft."

    Die Verwaltung hat im Februar angekündigt, dass die Beteiligung der Bürgerschaft von zentraler Bedeutung sei, und die Bürgerinnen und Bürger als „Experten“ im Dialog mitgenommen werden sollen. Ein entsprechender Dialog, der gemäß Zeitplan Anfang Februar beginnen sollte, hat bis heute nicht stattgefunden. Sechs Monate sind seither vergangen und nicht zum Dialog genutzt worden.

    Die aktuelle Idee der Verwaltung, das Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) bis Ende Oktober zu erstellen, und dann im Frühjahr mit drei Bürgerwerkstätten fortschreiben, stellt das Verfahren der Beteiligung auf den Kopf. Gleichzeitig soll unabhängig davon noch eine Themenlandkarte erarbeitet werden, um Verwaltung und Gemeinderat ein "Gespür dafür zu geben, was den Menschen vor Ort besonders wichtig ist". Das mag gut gemeint sein, ist allerdings die falsche Reihenfolge. Das sind Grundlagen, die in die erste Version des GEK gehören. Dieser Prozess muss dringend wieder auf die Füße gestellt werden.

    Ob 170 Stimmen laut genug sind und Gehör finden? Wir sind davon überzeugt! Wer einen "Dialog" wiederholt ankündigt, muss - um glaubwürdig zu sein - auch dazu bereit sein, in konstruktiven Gesprächen einen für alle akzeptablen Weg zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft unserer Heimat auszuhandeln.

    Wer will findet Wege...

    Die Initiatoren der Petition: Claus Völker, Friedrich Drayer und Johannes Zeh

  • Liebe Unterstützer/innen dieser Petition,

    inzwischen haben 170 Glottertälerinnen und Glottertälern den Appell für eine gute Bürgerbeteiligung unterschrieben. Vielen Dank für die große Unterstützung! Diese relevante Anzahl eröffnet uns zahlreiche Handlungsmöglichkeiten, um unserem Anliegen Gehör zu verschaffen.

    Wir haben nun einen weiteren Versuch gestartet, mit Bürgermeister und Mitgliedern des Gemeinderats ins Gespräch zu kommen. Hier der Text unseres Anschreibens:

    Sehr geehrte/r …,

    inzwischen haben 170 Glottertälerinnen und Glottertäler die Petition „Gemeinsam die Zukunft von Glottertal gestalten - mit echter Bürgerbeteiligung!“ unterschrieben. Das entspricht ca. 7% der wahlberichtigten Einwohnerinnen und Einwohner. Dies ist ein signifikantes Ergebnis und zeigt das hohe Interesse an einer ganzheitlichen Bürgerbeteiligung. Zur Einordnung: Man braucht 5% für einen Antrag auf Einwohnerversammlung und 7% für einen Bürgerentscheid.

    Es ist uns wichtig, über unser Anliegen mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Gehör zu finden, bevor weitere Beschlüsse gefasst werden. Es geht nun um die Akzeptanz des Verfahrens, wie die Zukunftsstrategie für unsere Gemeinde erarbeitet wird. Es geht um das langfristige Fördern des politischen und sozialen Engagements im Dorf. Und es geht um die Stärkung des Vertrauens in unsere Demokratie. Das Beteiligungsverfahren „Strategie Glottertal 2040“ ist eine hervorragende Möglichkeit dafür.

    Im nächsten Schritt suchen wir deshalb zeitnah das direkte Gespräch mit Ihnen als Gemeinderat. Dies kann in Form von 1:1 Gesprächen oder informell in einer Gesprächsrunde mit mehreren oder allen Gemeinderäten sein.

    Parallel dazu suchen wir das Gespräch mit Bürgermeister und STEG, um formale Fragen aus der Homepage-Veröffentlichung zu verstehen.

    Lassen Sie uns bitte wissen, ob Sie eine große Runde, ein 1:1 Gespräch oder lieber keinen Austausch im Dialog wünschen. 1:1 Gespräche können kurzfristig, je nach persönlichen Möglichkeiten, stattfinden. Für eine große Runde schlagen wir Mitte September nach den Ferien vor.

    Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf einen Prozess im Dialog,

    die Initiatoren der Petition: Claus Völker, Friedrich Drayer und Johannes Zeh
     
    Wer will findet Wege …
     
    Des Weiteren stehen wir in Kontakt mit dem für Städtebauförderung zuständigen Landesministerium, sowie mit der vom Land eingerichteten „Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung“. Diese Petition ist dort schon länger bekannt und wird sehr interessiert verfolgt.

    Unterstützung erhalten wir auch von mehreren Vereinen, die sich für Bürgerbeteiligungen und bürgerschaftliches Engagement einsetzen und mit ihrer langjährigen Erfahrung ein wertvoller Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger sind, die ihren Ort aktiv und kooperativ mitgestalten wollen. 

    Von allen Seiten wird uns bestätigt, dass eine gute Bürgerbeteiligung politisch gewollt und gesellschaftlich sinnvoll ist.

    Das alles stimmt uns zuversichtlich, nun mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, um in einem Dialog auf Augenhöhe einen Weg für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft unserer Heimat mit einer echten Bürgerbeteiligung zu finden.

     Für die Initiatoren: Claus Völker

Warum Menschen unterschreiben

Mehr öffentliche Verkehrsmittel z.B. Bus nicht nur nach 1 stunde sondern jede halb stunde.

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Echte Bürgerbeteilugung.

Danke, das ich sehr wichtig. Zumal sich nichts tut.

Alleine der Übergang von der Bushaltestelle in den Engematten ist eine Zumutung . Trotz Überholverbot und 50er Zone , hält sich niemand dran

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