Region: Glottertal

Gemeinsam die Zukunft von Glottertal gestalten - mit echter Bürgerbeteiligung!

Petition richtet sich an:
Gemeinderat und Bürgermeister Karl-Josef Herbstritt
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

265 Unterschriften

100 %
171 von 150 für Quorum in Glottertal Glottertal

265 Unterschriften

100 %
171 von 150 für Quorum in Glottertal Glottertal
  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch > 8 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

12.10.2026, 05:22

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

leider hat Bürgermeister Herbstritt unsere Petition nicht persönlich entgegengenommen. Auch haben wir seit dem 23.09.2026 keine Antwort darauf erhalten.

Deshalb gibt es nun diesen offenen Brief als vielleicht letzte Chance, Gehör zu finden.

Viele Grüße,

Claus Völker





28.09.2026, 12:22

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Seit Anfang September haben wir Bürgermeister Herbstritt wiederholt kontaktiert und um Terminvorschläge für eine persönliche Entgegennahme der Petition gebeten. Schließlich hat er dann den 15. Oktober vorgeschlagen. In den sechs Wochen davor konnte er sich dafür offenbar keine Zeit einräumen.

Solange wollten wir nicht mit der Übergabe warten und haben die Petition deshalb am 23. September per E-Mail eingereicht. Und heute haben wir eine gedruckte Version ganz analog an den Briefkasten des Rathauses "persönlich" übergeben. Wir nehmen weiterhin ein Aussitzen dieses Themas seitens der Verantwortlichen war. Das ist für uns völlig unverständlich, unnötig und es löst keine Probleme.

Wir hoffen weiterhin darauf, Gehör für unser aller Anliegen zu finden, um - wie von der Verwaltung versprochen - gemeinsam im Dialog die Zukunft unserer Gemeinde zu gestalten.

Viele Grüße,

Claus Völker


18.09.2026, 04:23

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

innerhalb von zwei Monaten haben wir im Juni und Juli 260 Unterschriften gesammelt, davon 170 Unterschriften von Glottertälerinnen und Glottertälern.

Seit Anfang August haben wir sechs Wochen lang mehrere Versuche gestartet, Terminvorschläge für ein gemeinsames Gespräch mit Bürgermeister, Vertretern des Gemeinderats und der Beraterfirma STEG zu bekommen. Am Dienstag hat Bürgermeister Herbstritt dann mitgeteilt, dass es "keinen Anlass für ein weiter klärendes Gespräch mit Ihnen" gibt.

Anfang September haben wir den Bürgermeister angeschrieben und um Terminvorschläge zur Übergabe der Petition gebeten (s. Anhang). Auch diesbezüglich haben wir noch keine positive Rückmeldung erhalten.

Sobald ein Termin feststeht (mit oder ohne Bürgermeister), werden wir diesen veröffentlichen und auch die Presse dazu einladen.

Wir hoffen weiterhin darauf, Gehör für unser aller Anliegen zu finden, um wie von der Verwaltung versprochen gemeinsam im Dialog die Zukunft unserer Gemeinde zu gestalten.

Viele Grüße,

Claus Völker


16.09.2026, 11:52

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Anfang September hat die Uni Hohenheim die aktuelle Studie "Demokratie-Monitor 2026" von Prof. Dr. Frank Brettschneider veröffentlicht (siehe auch letzte Neuigkeit "Das Gehörtwerden ist wichtig").

„Die Bürgerinnen und Bürger wollen gar nicht unbedingt selbst entscheiden. Sie wollen aber transparent und verlässlich informiert werden und mitreden können“, fasst Prof. Dr. Brettschneider die Ergebnisse zusammen.

„Von Demokratie-Müdigkeit kann keine Rede sein“, betont Prof. Brettschneider. „Die Ergebnisse der Partizipationsforschung sind eindeutig: Damit sich Menschen an Politik beteiligen, müssen drei Voraussetzungen gegeben sein. Sie müssen wollen, sie müssen können und sie müssen gefragt werden.“

Teil 2 der Studie beschäftigt sich ab Seite 21 mit Dialogischer Bürgerbeteiligung. Die wesentlichen Erkenntnisse lauten wie folgt:

  • "Knapp zwei Drittel der Befragten in Deutschland wünschen sich eine Demokratie, in der zwar grundsätzlich die gewählten Repräsentanten die politischen Entscheidungen treffen, in der sie aber vorher die Bürgerinnen und Bürger anhören und deren Empfehlungen in ihre Überlegungen einbeziehen. Dieser Wunsch ist seit 2021 sehr stabil." (S. 14)
  • "Die Menschen in Deutschland schätzen dialogische Beteiligung als sehr wichtig ein. Am wichtigsten finden sie sie auf kommunaler Ebene (87 % der Befragten finden dialogische Beteiligung auf kommunaler Ebene wichtig), dann auf Landes-Ebene (74 %) und schließlich auf Bundes-Ebene (67 %). Gegenüber dem Vorjahr gab es praktisch keine Veränderung." (S. 22)
  • "Auch wenn die Menschen in Deutschland dialogische Beteiligung wichtig finden, so würden doch nicht alle an entsprechenden Beteiligungsformaten teilnehmen. 20 Prozent haben gar kein Interesse daran, sich zu beteiligen. 40 Prozent wollen sich selbst nicht konkret beteiligen, aber sie wollen über den Fortgang der Dinge informiert werden. Weitere 40 Prozent sind bereit, sich selbst auf dem Weg dialogischer Bürgerbeteiligung einzubringen." (S. 27)



25.08.2026, 15:04

Wir haben entsprechend der Zahl an Unterschriften von 170 Glottertälerinnen und Glottertälern 170 Postkarten geschrieben, die in den nächsten Tagen in zehn Schritten an Bürgermeister, Mitglieder des Gemeinderats sowie Beraterfirma „die STEG Stadtentwicklung GmbH“ zugestellt werden.

Die Karten beschreiben die „Zehn Grundsätze für die Qualität von Bürgerbeteiligung“ der „Allianz Vielfältige Demokratie“ der Bertelsmann Stiftung (https://allianz-vielfaeltige-demokratie.de/wp-content/uploads/2019/05/Qualitaet_von_Buergerbeteiligung_final-2.pdf, siehe auch Neuigkeit vom 07.06.2026):

  • „Die zehn Grundsätze haben sich in zahlreichen Projekten als Erfolgsfaktoren für gute Bürgerbeteiligung bewährt und sind geeignet, gute und gelingende Beteiligung zu befördern. Sie geben Ihnen Orientierung und Sicherheit. Sie eröffnen die Chance, dass Ihr Beteiligungsangebot erfolgreich und für alle Beteiligten zufriedenstellend und gewinnbringend ist."

  • "Gute Beteiligung stärkt das Vertrauen in politische Entscheidungen und die Legitimation von Entscheidungen. Sie fördert eine Bürgerbeteiligungskultur. Sie stärkt die vielfältige Demokratie in Deutschland. Und das ist heute herausfordernder denn je."

  • "Es gibt viele gute Gründe für gute Bürgerbeteiligung, vor allem aber einen Grund: Weil’s hilft."

Die Verwaltung hat im Februar angekündigt, dass die Beteiligung der Bürgerschaft von zentraler Bedeutung sei, und die Bürgerinnen und Bürger als „Experten“ im Dialog mitgenommen werden sollen. Ein entsprechender Dialog, der gemäß Zeitplan Anfang Februar beginnen sollte, hat bis heute nicht stattgefunden. Sechs Monate sind seither vergangen und nicht zum Dialog genutzt worden.

Die aktuelle Idee der Verwaltung, das Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) bis Ende Oktober zu erstellen, und dann im Frühjahr mit drei Bürgerwerkstätten fortschreiben, stellt das Verfahren der Beteiligung auf den Kopf. Gleichzeitig soll unabhängig davon noch eine Themenlandkarte erarbeitet werden, um Verwaltung und Gemeinderat ein "Gespür dafür zu geben, was den Menschen vor Ort besonders wichtig ist". Das mag gut gemeint sein, ist allerdings die falsche Reihenfolge. Das sind Grundlagen, die in die erste Version des GEK gehören. Dieser Prozess muss dringend wieder auf die Füße gestellt werden.

Ob 170 Stimmen laut genug sind und Gehör finden? Wir sind davon überzeugt! Wer einen "Dialog" wiederholt ankündigt, muss - um glaubwürdig zu sein - auch dazu bereit sein, in konstruktiven Gesprächen einen für alle akzeptablen Weg zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft unserer Heimat auszuhandeln.

Wer will findet Wege...

Die Initiatoren der Petition: Claus Völker, Friedrich Drayer und Johannes Zeh


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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