Region: Glottertal

Gemeinsam die Zukunft von Glottertal gestalten - mit echter Bürgerbeteiligung!

Petition richtet sich an:
Gemeinderat und Bürgermeister Karl-Josef Herbstritt
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

264 Unterschriften

100 %
170 von 150 für Quorum in Glottertal Glottertal

264 Unterschriften

100 %
170 von 150 für Quorum in Glottertal Glottertal
  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten


25.08.2026, 15:04

Wir haben entsprechend der Zahl an Unterschriften von 170 Glottertälerinnen und Glottertälern 170 Postkarten geschrieben, die in den nächsten Tagen in zehn Schritten an Bürgermeister, Mitglieder des Gemeinderats sowie Beraterfirma „die STEG Stadtentwicklung GmbH“ zugestellt werden.

Die Karten beschreiben die „Zehn Grundsätze für die Qualität von Bürgerbeteiligung“ der „Allianz Vielfältige Demokratie“ der Bertelsmann Stiftung (https://allianz-vielfaeltige-demokratie.de/wp-content/uploads/2019/05/Qualitaet_von_Buergerbeteiligung_final-2.pdf, siehe auch Neuigkeit vom 07.06.2026):

  • „Die zehn Grundsätze haben sich in zahlreichen Projekten als Erfolgsfaktoren für gute Bürgerbeteiligung bewährt und sind geeignet, gute und gelingende Beteiligung zu befördern. Sie geben Ihnen Orientierung und Sicherheit. Sie eröffnen die Chance, dass Ihr Beteiligungsangebot erfolgreich und für alle Beteiligten zufriedenstellend und gewinnbringend ist."

  • "Gute Beteiligung stärkt das Vertrauen in politische Entscheidungen und die Legitimation von Entscheidungen. Sie fördert eine Bürgerbeteiligungskultur. Sie stärkt die vielfältige Demokratie in Deutschland. Und das ist heute herausfordernder denn je."

  • "Es gibt viele gute Gründe für gute Bürgerbeteiligung, vor allem aber einen Grund: Weil’s hilft."

Die Verwaltung hat im Februar angekündigt, dass die Beteiligung der Bürgerschaft von zentraler Bedeutung sei, und die Bürgerinnen und Bürger als „Experten“ im Dialog mitgenommen werden sollen. Ein entsprechender Dialog, der gemäß Zeitplan Anfang Februar beginnen sollte, hat bis heute nicht stattgefunden. Sechs Monate sind seither vergangen und nicht zum Dialog genutzt worden.

Die aktuelle Idee der Verwaltung, das Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) bis Ende Oktober zu erstellen, und dann im Frühjahr mit drei Bürgerwerkstätten fortschreiben, stellt das Verfahren der Beteiligung auf den Kopf. Gleichzeitig soll unabhängig davon noch eine Themenlandkarte erarbeitet werden, um Verwaltung und Gemeinderat ein "Gespür dafür zu geben, was den Menschen vor Ort besonders wichtig ist". Das mag gut gemeint sein, ist allerdings die falsche Reihenfolge. Das sind Grundlagen, die in die erste Version des GEK gehören. Dieser Prozess muss dringend wieder auf die Füße gestellt werden.

Ob 170 Stimmen laut genug sind und Gehör finden? Wir sind davon überzeugt! Wer einen "Dialog" wiederholt ankündigt, muss - um glaubwürdig zu sein - auch dazu bereit sein, in konstruktiven Gesprächen einen für alle akzeptablen Weg zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft unserer Heimat auszuhandeln.

Wer will findet Wege...

Die Initiatoren der Petition: Claus Völker, Friedrich Drayer und Johannes Zeh


20.08.2026, 07:56

Liebe Unterstützer/innen dieser Petition,

inzwischen haben 170 Glottertälerinnen und Glottertälern den Appell für eine gute Bürgerbeteiligung unterschrieben. Vielen Dank für die große Unterstützung! Diese relevante Anzahl eröffnet uns zahlreiche Handlungsmöglichkeiten, um unserem Anliegen Gehör zu verschaffen.

Wir haben nun einen weiteren Versuch gestartet, mit Bürgermeister und Mitgliedern des Gemeinderats ins Gespräch zu kommen. Hier der Text unseres Anschreibens:

Sehr geehrte/r …,

inzwischen haben 170 Glottertälerinnen und Glottertäler die Petition „Gemeinsam die Zukunft von Glottertal gestalten - mit echter Bürgerbeteiligung!“ unterschrieben. Das entspricht ca. 7% der wahlberichtigten Einwohnerinnen und Einwohner. Dies ist ein signifikantes Ergebnis und zeigt das hohe Interesse an einer ganzheitlichen Bürgerbeteiligung. Zur Einordnung: Man braucht 5% für einen Antrag auf Einwohnerversammlung und 7% für einen Bürgerentscheid.

Es ist uns wichtig, über unser Anliegen mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Gehör zu finden, bevor weitere Beschlüsse gefasst werden. Es geht nun um die Akzeptanz des Verfahrens, wie die Zukunftsstrategie für unsere Gemeinde erarbeitet wird. Es geht um das langfristige Fördern des politischen und sozialen Engagements im Dorf. Und es geht um die Stärkung des Vertrauens in unsere Demokratie. Das Beteiligungsverfahren „Strategie Glottertal 2040“ ist eine hervorragende Möglichkeit dafür.

Im nächsten Schritt suchen wir deshalb zeitnah das direkte Gespräch mit Ihnen als Gemeinderat. Dies kann in Form von 1:1 Gesprächen oder informell in einer Gesprächsrunde mit mehreren oder allen Gemeinderäten sein.

Parallel dazu suchen wir das Gespräch mit Bürgermeister und STEG, um formale Fragen aus der Homepage-Veröffentlichung zu verstehen.

Lassen Sie uns bitte wissen, ob Sie eine große Runde, ein 1:1 Gespräch oder lieber keinen Austausch im Dialog wünschen. 1:1 Gespräche können kurzfristig, je nach persönlichen Möglichkeiten, stattfinden. Für eine große Runde schlagen wir Mitte September nach den Ferien vor.

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf einen Prozess im Dialog,

die Initiatoren der Petition: Claus Völker, Friedrich Drayer und Johannes Zeh
 
Wer will findet Wege …
 
Des Weiteren stehen wir in Kontakt mit dem für Städtebauförderung zuständigen Landesministerium, sowie mit der vom Land eingerichteten „Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung“. Diese Petition ist dort schon länger bekannt und wird sehr interessiert verfolgt.

Unterstützung erhalten wir auch von mehreren Vereinen, die sich für Bürgerbeteiligungen und bürgerschaftliches Engagement einsetzen und mit ihrer langjährigen Erfahrung ein wertvoller Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger sind, die ihren Ort aktiv und kooperativ mitgestalten wollen. 

Von allen Seiten wird uns bestätigt, dass eine gute Bürgerbeteiligung politisch gewollt und gesellschaftlich sinnvoll ist.

Das alles stimmt uns zuversichtlich, nun mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, um in einem Dialog auf Augenhöhe einen Weg für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft unserer Heimat mit einer echten Bürgerbeteiligung zu finden.

 Für die Initiatoren: Claus Völker


30.07.2026, 00:00

openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Gemeinderat eine persönliche Stellungnahme angefordert.
Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/gemeinsam-die-zukunft-von-glottertal-gestalten-mit-echter-buergerbeteiligung-2

Warum fragen wir das Parlament?

Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.
Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.

Was können Sie tun?

Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.
Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.
Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.


16.07.2026, 09:48

Liebe Unterstützer/innen dieser Petition,

125 Glottertälerinnen und Glottertäler haben bereits unterschrieben. Somit fehlen nur noch 25 weitere Unterschriften bis zum praktisch und psychologisch sehr wertvollen Quorum von 150 (von openPetition aufgrund der Einwohnerzahl Glottertals berechnet).

Wenn jede/r Fünfte von uns jetzt noch eine/n weitere/n Unterstützer/in finden könnte, wäre es bereits geschafft.

Wird das Quorum erreicht, ist das laut openPetition ein Indikator, dass ein Thema aus Sicht einer erheblichen Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern relevant ist. Mit diesem Thema sollten sich also die gewählten Entscheidungstragenden befassen.Bei Erreichen des Quorums wird open Petition von den zuständigen Entscheidungstragenden eine Stellungnahme einfordern und in einer Übersicht sowie auf der jeweiligen Petitionsseite veröffentlichen.

Vielen Dank für die Unterstützung,

für die Initiatoren Claus Völker


13.07.2026, 05:01

Am letzten Dienstag fand im Rathaus ein von den fünf Initiatoren der Petition angeregtes und vom Geschäftsführer der STEG aus Stuttgart organisiertes Gespräch im Rathaus mit Gemeindeverwaltung (Bürgermeister und Hauptamtsleiter), Beraterfirma STEG (Geschäftsführer und Projektleiter) und zwei Initiatoren der Petition statt. Leider waren nicht wie erbeten auch Vertreter des Gemeinderats dabei, der sich somit nicht daran beteiligen konnte, für gegenseitiges Verständnis zu sorgen und Möglichkeiten für eine gemeinsame Vorgehensweise zu diskutieren.
 
Wir Initiatoren hatten die Hoffnung, endlich Klarheit über den Prozess zu erhalten und möglichst einen gemeinsamen Weg aus dem aktuellen Konflikt zu finden. Leider blieb auch bei dieser Gelegenheit die immer noch offene Frage nach der geplanten Dialogphase während der letzten fünf Monate weiterhin unbeantwortet. Fehlende Transparenz zieht sich durch das Projekt wie ein roter Faden. Transparenz ist aber die Grundlage für Vertrauen.
 
Stattdessen existiert weiter ein enormer Zeitdruck durch die nun für den 14./15. Juli geplante Klausur des Gemeinderats. Die Ergebnisse der Klausur sollen dann den Bürgerinnen und Bürgern – in Präsenz oder online – mit der Möglichkeit zur Rückmeldung vorgestellt werden. Wesentliche Änderungsmöglichkeiten sind dabei unrealistisch. Eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erst nach Fertigstellung der Strategie Glottertal 2040 kann und wird sich nicht mehr mit dem - von den Ministerien geforderten - Gesamtblick auf die Gemeinde befassen können. Jedenfalls gibt es hierfür weder eine Zusage noch einen Beschluss des Gemeinderats. Damit werden die Systematik der Förderung und die Versprechungen im Zusammenhang mit der Bürgerversammlung auf den Kopf gestellt.

Im Raum steht nun ein letzter Versuch, durch eine Verschiebung der Klausur Raum und Zeit für einen konstruktiven Dialog über einen gemeinsamen Weg in die Zukunft Glottertals mit einer echten Bürgerbeteiligung zu schaffen.

Wir hoffen sehr, dass die inzwischen weit über 100 Unterschriften von Glottertälerinnen und Glottertälern bei den Verantwortlichen Gehör finden. Es ist an der Zeit für eine Politik des Gehörtwerdens auch in Glottertal. Dafür ist es noch nicht zu spät, aber es wird immer schwieriger für die Verantwortlichen, je später sie damit anfangen. Wer will findet Wege ...
 



24.06.2026, 01:59

Die Klausur des Gemeinderats wurde offenbar um vier Wochen verschoben. Diese Zeit wollen wir nutzen, um noch mehr Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme zu geben und Gehör zu verschaffen.


Neues Zeichnungsende: 31.07.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 94 (79 in Glottertal)




Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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