Kein Baum darf für den Neubau der Schule Falckensteinstraße in Köln-Kalk gefällt werden!

Petition richtet sich an:
Bürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer

1.026 Unterschriften

Sammlung beendet

1.026 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer

Wir, die Bürger*innen-Initiative "Mehr Grün in Kalk", fordern die Stadt Köln und alle Verantwortlichen auf, die Schule an der Falckensteinstraße in Köln-Kalk so neu zu bauen, dass kein einziger Baum im Bestand gefällt werden muss und keine weiteren Flächen versiegelt werden. 

Wir fordern: 

  1. den vollständigen Erhalt aller bestehenden Bäume auf dem Schulgelände Falckensteinstraße 
  2. den Verzicht auf zusätzliche Flächenversiegelung 
  3. die Prüfung und Entwicklung alternativer Planungen, die den Baumbestand schützen 
  4. sowie eine transparente Kommunikation der Planungen mit Anwohner*innen und Eltern 

Jeder gefällte Baum verschlechtert das Stadtklima in Kalk – ein Stadtteil, der ohnehin zu den heißesten und am stärksten versiegelten Stadtteilen Kölns gehört.

Begründung

Warum ist das wichtig? 
Kalk ist der Stadtteil Kölns, der in besonderem Maße unter den Folgen der Klimakatastrophe leidet. Im Sommer heizen sich Straßen und versiegelte Plätze stark auf. Gleichzeitig gibt es deutlich weniger Grünflächen als in den anderen Kölner Stadtteilen. Jeder Baum ist deshalb von unschätzbarem Wert. Bäume spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung, filtern Schadstoffe aus der Luft, produzieren Sauerstoff, speichern Regenwasser, bieten Lebensraum für Tiere und erhöhen die Lebensqualität aller Menschen im Viertel. Gerade an Schulen bieten Bäume wichtige beschattete Aufenthaltsorte für Schüler*innen und Lehrer*innen. Sie schaffen ein gesünderes Lernumfeld und helfen dabei, die immer weiter steigende Hitzebelastung zu reduzieren. 

Was ist passiert? 
Die Schulgebäude in der Falckensteinstraße werden abgebrochen und neu gebaut. Wir begrüßen ausdrücklich Investitionen in Schulen und eine gute Bildungsinfrastruktur im Stadtteil Kalk. Doch Schulneubauten und -sanierungen dürfen nicht auf Kosten des vorhandenen Baumbestands erfolgen, denn dies erfolgt letztlich auch auf Kosten der Schüler*innen und der Anwohner*innen. 
Angekündigt war die Fällung von 6 Bäumen. Nun fällt ein „Planungsfehler“ auf: Alle 26 Bäume müssen gefällt werden. 
Wir sagen: Das geht so nicht! 

Schulbau und Klimaschutz gehören zusammen 
Wir erwarten von der Stadt Köln, dass die Planungen so angepasst werden, dass alle bestehenden Bäume erhalten bleiben und versiegelte Flächen möglichst reduziert werden. In Zeiten zunehmender Hitzewellen muss jeder Neubau auch ein Beitrag zur Klimaanpassung sein. Andernfalls wird zwar das Problem veralteter Schulgebäude gelöst, die Auswirkungen der Klimakatastrophe jedoch noch verschlimmert. 

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.07.2026
Sammlung endet: 23.09.2026
Region: Köln Köln-Kalk (Stadtbezirk)
Kategorie: Umwelt

Diese Petition wurde in folgende Sprachen übersetzt

Neuigkeiten

  • Liebe alle!

    Unsere Petition und die Demo zum Erhalt der Bäume im Rahmen des Neubaus der Adolph-Kolping-Schule in Kalk haben offenbar etwas gebracht (Details siehe nachfolgender Link):

    • Die geplante Laufbahn kann entfallen, Baum 6 muss somit nicht gefällt werden
    • Durch ein Retentionsdach statt einer Rigole kann Baum 4 ggf. ebenfalls erhalten bleiben
    • Evt. sind 10 zusätzliche Neupflanzungen an der östlichen Grundstücksgrenze möglich
    • Zusätzlich könnte der verkehrsberuhigte Bereich der Albermannstraße südöstlich des Schulgrundstücks aufgewertet und mit Neupflanzungen versehen werden

    Alles in allem sind wir verwundert, was auf einmal planungstechnisch geht, wenn ausreichend Druck aus der Öffentlichkeit aufgebaut wird. Warum wird nicht direkt so geplant?

    Dennoch ist unser Ziel natürlich der maximale Erhalt des alten Baumbestandes. Denn selbst wenn zu den 7 geplanten Neupflanzungen jetzt doch noch >10 Stück hinzu kommen, kann der Altbestand wenn überhaupt 1:1 ausgeglichen werden (Reminder: Es sollen 35 Bäume gefällt werden). Die miserable Ökobilanz der Neupflanzungen ist und bleibt aber das entscheidende K.O.-Kriterium und wird erst in Jahrzehnten an den jetzigen Altbestand herankommen.

    Morgen wird die entsprechende Vorlage 2596/2026 in der Sitzung der Bezirksvertretung Kalk behandelt: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=134720.
    Alle interessierten Menschen sind herzlich zu dieser öffentlichen Sitzung eingeladen. Los geht's um 17 Uhr im Bürgeramt Kalk (Nebengebäude des Bezirksrathauses an der Kalker Hauptstraße Ecke Kapellenstraße), Raum 901.

    Dies sind übrigens die ersten und einzigen öffentlich abrufbaren Infos zu den Baumfällungen! Die Gebäudewirtschaft hat auch fast genau 11 Wochen nach unserer Anfrage der Pläne nach dem Informationsfreiheitsgesetz immer noch keinerlei Antwort von sich gegeben. Die angefragten Pläne wurden am 19.06.2026 gezeichnet, liegen seitdem mit ein paar Mausklicks abrufbereit. Hier geht es nicht um "good will", sondern um die Erfüllung eines Bundesgesetzes!
    Hier geht's zur entsprechenden Anfrage bei FragDenStaat: https://fragdenstaat.de/anfrage/faellantrag-im-rahmen-des-bauvorhabens-hs-gs-albermannstrasse-koeln-in-kalk/

    Liebe Grüße aus Kalk und bis zum nächsten Update! :)

  • Liebe Alle!

    Die 1.024 Unterschriften dieser Petition wurden heute Mittag zusammen mit weiteren 84 handschriftlich gesammelten Unterschriften und den Kommentaren dieser Petition bei der Kalker Bezirksbürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer im Bürgeramt Kalk abgegeben.

    Damit ist unser Teil getan. Wir sind gespannt, wie der weitere Verlauf in der Stadtverwaltung sein wird und halten Euch natürlich gerne auf dem Laufenden!

    Abermals vielen Dank und hoffentlich gleich grün bleibende Grüße aus Kalk,

Die Hitzewelle im Juni 2026 hat gezeigt, wie wichtig jede noch so kleine Maßnahme ist, um möglichst viel Schatten zu spenden und die Stadt herunter zu kühlen

Sorry, aber hier stimmt für mich die Priorität nicht. Es geht um eine Schule und damit um die Zukunft unserer Kinder – nicht um den Bau einer neuen Autobahn. Wer fordert, dass unter keinen Umständen ein Baum gefällt werden darf, macht jeden Kompromiss unmöglich. Naturschutz ist wichtig, aber auch Bildung und funktionierende Infrastruktur gehören zu einer lebenswerten Stadt. Hier braucht es eine vernünftige Abwägung statt Maximalforderungen. Außerdem wirkt die Forderung, den Neubau vollständig

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