Keine Kürzung der Unterrichtszeiten an Förderschulen in OWL – unsere Kinder brauchen mehr Unterstütz

Petition richtet sich an
Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

2.750 Unterschriften

8 %
2.427 von 29.000 für Quorum in Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen

2.750 Unterschriften

8 %
2.427 von 29.000 für Quorum in Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
  1. Gestartet 05.03.2026
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wir fordern das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen auf, die geplanten Kürzungen der Unterrichtszeiten an Förderschulen in Ostwestfalen-Lippe sofort zu stoppen und ausreichend Personal bereitzustellen.

Kinder mit besonderem Förderbedarf dürfen nicht die Leidtragenden des Lehrermangels werden.

Begründung

Als Eltern und Angehörige von Kindern an Förderschulen in unserer Region machen wir uns große Sorgen über die geplante Verkürzung der Unterrichtszeiten an Förderschulen in Ostwestfalen-Lippe.

Gerade Kinder mit besonderem Förderbedarf sind auf stabile Strukturen, ausreichend Lernzeit und individuelle Unterstützung angewiesen. Eine Kürzung der Unterrichtszeiten trifft daher ausgerechnet die Kinder, die ohnehin mehr Unterstützung benötigen als andere.

Für viele dieser Kinder ist die Schule nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern auch ein zentraler Ort für soziale Entwicklung. Der tägliche Umgang in der Klassengemeinschaft ist für sie besonders wichtig. Viele Kinder haben außerhalb der Schule kaum Kontakt zu ihren Klassenkameraden, weil diese oft weit entfernt wohnen und Treffen im Alltag schwer zu organisieren sind. Die Schule ist deshalb für viele Kinder der wichtigste Ort für Freundschaften, soziale Erfahrungen und gemeinsames Lernen. Jede einzelne Unterrichtsstunde zählt.

Hinzu kommt, dass an vielen Förderschulen wichtige therapeutische Angebote direkt im Schulalltag stattfinden. Dazu gehören zum Beispiel Ergotherapie, Physiotherapie, Rehasport und weitere Fördermaßnahmen. Wenn Unterrichtszeiten gekürzt werden, besteht die Gefahr, dass genau diese wichtigen Unterstützungsangebote reduziert werden oder ganz wegfallen. Für die betroffenen Kinder bedeutet das weniger Förderung und damit schlechtere Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Folgen betreffen aber nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Familien. Wenn Förderangebote nicht mehr in der Schule stattfinden können, müssen Eltern versuchen, diese privat zu organisieren. Das bedeutet zusätzliche Termine, längere Fahrten, organisatorischen Aufwand und häufig auch finanzielle Mehrbelastungen.

Zudem entstehen durch einen früheren Schulschluss erhebliche Betreuungsprobleme. Viele Eltern sind berufstätig und auf verlässliche Schulzeiten angewiesen. Wenn Kinder deutlich früher nach Hause kommen, müssen Eltern ihre Arbeitszeiten ändern oder im schlimmsten Fall ihre berufliche Tätigkeit einschränken oder ganz aufgeben, weil sich Betreuung und Arbeit sonst nicht mehr miteinander vereinbaren lassen.

Gerade Familien mit Kindern mit besonderem Förderbedarf stehen bereits heute vor großen Herausforderungen im Alltag. Statt zusätzliche Belastungen zu schaffen, brauchen diese Familien Unterstützung, verlässliche Strukturen und ausreichende Förderung.

Kinder mit besonderem Förderbedarf dürfen nicht die Leidtragenden des Lehrermangels werden. Bildungsgerechtigkeit bedeutet, dass jedes Kind die Unterstützung erhält, die es benötigt.

Deshalb fordern wir, die geplanten Kürzungen der Unterrichtszeiten an Förderschulen in Ostwestfalen-Lippe zu stoppen und sicherzustellen, dass ausreichend Personal und Ressourcen zur Verfügung stehen, damit die Förderung dieser Kinder in vollem Umfang erhalten bleibt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Oliver Greifenstein, Paderborn
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.03.2026
Sammlung endet: 15.06.2026
Region: Nordrhein-Westfalen
Kategorie: Bildung

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Warum Menschen unterschreiben

Kenne jemanden persönlich der betroffen ist

Selbst Betroffene Mutter eines schweren behinderten Kindes

Monika Diekämper

Weil jedes Kind die gleichen Rechte haben sollte. Gleichstellung !!!!

Es kann nicht sein dass einfach Unterrichtszeiten von Menschen mit Behinderung gekürzt werden. Im Gegenzug wird von der Regierung aber verlangt dass wir mehr arbeiten und nicht faul auf der Haut liegen

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern