Region: Köln

Kita Karl-Korn-Straße erhalten – seit über 40 Jahren ein Zuhause für Kölner Familien

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister der Stadt Köln, Rat der Stadt Köln, Jugendhilfeausschuss

2.378 Unterschriften

34 %
1.772 von 5.200 für Quorum in Köln Köln

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  1. Gestartet 11.06.2026
  2. Sammlung noch > 7 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister der Stadt Köln, Rat der Stadt Köln, Jugendhilfeausschuss

Wir fordern die Stadt Köln auf:

  • die Beschlussvorlage zur Verlängerung des Mietverhältnisses zeitnah zu erstellen und durch die Gremien zu führen
  • den betrieblichen Bedarf höher zu gewichten als rein statistische Versorgungsquoten
  • anzuerkennen, dass für die innerstädtische Lage dieses Bestandsgebäudes die Mietpreis-Vorgaben für Kita-Neubauten sachgerecht sind
  • eine politische Entscheidung zu treffen, die die Familien in der Südstadt nicht im Stich lässt

Begründung

Die städtische Kindertagesstätte Karl-Korn-Straße in der Kölner Altstadt-Süd steht zum 31. März 2027 vor dem Aus – obwohl eine Lösung in greifbarer Nähe liegt.

Seit über 40 Jahren betreut die Einrichtung Kinder aus der Kölner Südstadt. Aktuell sind es rund 50 Kinder in drei Gruppen, darunter eine Kleinkindgruppe. Die Kita ist durchgehend voll ausgelastet. Jedes Jahr stehen mehr Familien auf der Warteliste als aufgenommen werden können – besonders im U3-Bereich, wo der Bedarf in der Innenstadt strukturell hoch ist.

Der aktuelle Mietvertrag endet zum 31. März 2027 und die Einrichtung muss bereits zu Weihnachten 2026 geräumt werden (auf Grund von notwendigen Rückbaumaßnahmen). Die Kinder würden mitten im laufenden Kita-Jahr auf umliegende Einrichtungen verteilt – teils in Übergangslösungen, wie die Unterbringung in Allzweckräumen.

Eine Lösung wäre möglich. Der private Eigentümer ist gesprächsbereit und hat sich bei den Konditionen erheblich bewegt. Das Jugendamt will die Einrichtung aus betrieblicher Sicht halten. Dennoch droht die Beschlussvorlage für eine Neuanmietung der Kita an verwaltungsinternen Vorgaben und Rahmenbedingungen zu scheitern.

Die Neuanmietung der Kita muss der Rat der Stadt Köln genehmigen. Eine entsprechende Beschlussvorlage wird derzeit vom Jugendamt erstellt. Bevor diese den Jugendhilfeausschuss als erstes politisches Gremium erreicht, muss sie aber durch mehrere städtische Verwaltungsstellen mitgezeichnet werden – Rechtsamt, Liegenschaftsverwaltung, Kämmerei. Jede dieser Stellen prüft nur ihren eigenen Aufgabenbereich, ohne die Gesamtsituation zu bewerten:

  • Die Bedarfsplanung weist für den Stadtbezirk Innenstadt rechnerisch eine „Überversorgung" mit Kita-Plätzen aus. Dass die Kita Karl-Korn-Straße faktisch jedes Jahr Familien abweisen muss und das Jugendamt selbst sagt, dass es den Standort aus betrieblicher Sicht weiter benötigt, fließt in diese Rechnung nicht ein.
  • Die Mietpreis-Vorgaben der Stadt für die Anmietung von Bestandsgebäuden sind niedriger als für Kita-Neubauten. Sie spiegeln aber nicht das Mietpreisniveau in der Kölner Südstadt wider. Das Angebot des Eigentümers liegt im für Neubauten zulässigen Rahmen, gilt aber nach formalen Vorgaben für ein Bestandsgebäude als zu hoch.
  • Die Haushaltsbewirtschaftung ist seit Januar 2026 restriktiv. Die Bereitschaft, ein laufendes Mietverhältnis pragmatisch fortzuführen, ist dadurch zusätzlich erschwert.

Jede dieser Hürden für sich genommen ist formal nachvollziehbar. In der Gesamtschau führen sie aber dazu, dass eine voll ausgelastete Kita mit dringendem betrieblichen Bedarf geschlossen wird, obwohl alle inhaltlich Beteiligten – Eltern, Jugendamt, Eigentümer – eine Fortführung wollen.
Das ist kein Versagen einzelner Personen, sondern eine strukturelle Schwäche der Verwaltung: Niemand bewertet die Gesamtsituation. Genau deshalb braucht es jetzt eine politische Entscheidung, die die formalen Hürden überwindet.

Wir fordern die Stadt Köln auf:

  • die Beschlussvorlage zur Verlängerung des Mietverhältnisses zeitnah zu erstellen und durch die Gremien zu führen
  • den betrieblichen Bedarf höher zu gewichten als rein statistische Versorgungsquoten
  • anzuerkennen, dass für die innerstädtische Lage dieses Bestandsgebäudes die Mietpreis-Vorgaben für Kita-Neubauten sachgerecht sind
  • eine politische Entscheidung zu treffen, die die Familien in der Südstadt nicht im Stich lässt

Wir bitten alle Kölnerinnen und Kölner, die diese Forderung unterstützen, mit ihrer Unterschrift ein Zeichen zu setzen: Für den Erhalt der Kita Karl-Korn-Straße. Für eine Verwaltung, die familienpolitische Verantwortung wahrnimmt. Für eine Südstadt, die ihre gewachsenen sozialen Strukturen behält.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stephan Schmitz, Köln
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.06.2026
Sammlung endet: 20.09.2026
Region: Köln
Kategorie: Bildung

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Warum Menschen unterschreiben

Für unsere Kinder

Die Kindergartenplätze in der Südstadt sind eh schon sehr knapp. Man sollte Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in der Südstadt mehr unterstützen.

Ich war als Kind (geb.1996) auch in dem Kindergarten und es war so eine schöne Zeit. Diese Kita darf nicht schließen! Das wäre wirklich sehr schade! Da hab ich wirklich meine ganze Kindheit verbracht! Lasst uns diese Kita retten!

Es gibt so viel unnötigen Quatsch, und ich höre immer wieder von Eltern, wie schwer. Es ist, ein Kitaplatz zu finden, für mich gar nicht sinnvoll, jetzt eine zuschließen.

Die Südstadt braucht diese Kits.

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