Region: Bayern

Landesstellenplanung der ELKB überarbeiten – Ortsgemeinden stärken

Petition richtet sich an:
Synodalinnen und Synodale der Evangelischen Landeskirche in Bayern

3.733 Unterschriften

75 %
5.000 für Sammelziel

3.733 Unterschriften

75 %
5.000 für Sammelziel
  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung noch > 7 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Synodalinnen und Synodale der Evangelischen Landeskirche in Bayern

Die Landesstellenplanung der ELKB sieht massive Kürzungen im Gemeindedienst und die Auflösung von Ortsgemeinden vor. Wir fordern die Synodalen auf, die Beschlüsse zu überarbeiten und die Ortsgemeinden wieder ins Zentrum kirchlichen Handelns zu stellen.

Quelle: https://landessynode.bayern-evangelisch.de/herbsttagung-2025-698.php

Begründung

Die Landesstellenplanung der ELKB sieht massive Kürzungen im Gemeindedienst und die Auflösung von Ortsgemeinden vor. Was viele Gemeinden seit Jahren befürchten, ist nun Realität geworden. Schritt für Schritt wurden die Ortsgemeinden zugunsten übergeordneter und regionaler Strukturen geschwächt.

Mit den jüngsten Beschlüssen wird dieser Weg konsequent fortgesetzt:

  • Ortsgemeinden werden faktisch aufgelöst und in Regionalgemeinden überführt.
  • Das Stellenkontingent der Dekanatsbezirke – und damit der Gemeinden vor Ort – soll um 25 % gekürzt werden.
  • Jede vierte Pfarrstelle im Gemeindedienst entfällt.

Gleichzeitig bleiben Dekanatsstellen vollständig erhalten. Zwar werden Dekanatsbezirke zusammengelegt, doch der Gemeindeanteil der Dekaninnen und Dekane entfällt ersatzlos. Auch dies bedeutet eine weitere Schwächung der Nähe zur kirchlichen Basis. Wir halten diese Entwicklung für einen folgenschweren Irrtum.

Kirche lebt nicht in Strukturen, sondern in Beziehungen.
Sie lebt dort, wo Menschen einander begegnen, wo sie getauft, begleitet, getröstet und beerdigt werden. Sie lebt in den Ortsgemeinden – nahe bei den Menschen, mitten im Alltag.
Strukturelle Reformen mögen notwendig sein. Doch sie dürfen nicht auf Kosten von Nähe, Verlässlichkeit und Beziehung gehen. Was unsere Kirche braucht, ist für uns kein Mehr an Zentralisierung, sondern Machtabbau, Dezentralisierung und Vertrauen in die Arbeit der Kirchengemeinden.
Mit dieser Petition wollen wir den eingeschlagenen Kurs stoppen – und einen neuen eröffnen. Wir fordern, die Beschlüsse zur Landesstellenplanung zu überarbeiten und ein zukunftsfähiges Konzept für unsere Landeskirche zu entwickeln, in dem die Bedeutung der Ortsgemeinde wieder richtungsweisend ist.

Denn die Ortsgemeinde ist die Basis der evangelischen Kirche.
Wenn Sie diese Überzeugung teilen, bitten wir Sie: Unterzeichnen Sie diese Petition.

Im Namen des Gemeindebundes Bayern
Dr. Gerhard Schoenauer

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gemeindebund Bayern, Nürnberg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 17.02.2026
Sammlung endet: 20.12.2026
Region: Bayern
Kategorie: Soziales

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Demonstration am 22. November 2026 um 16.00 Uhr in Amberg 
    Für die Stärkung der Gemeinde vor Ort

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    der Beschluss der Landessynode zur Landesstellenplanung liegt für die Synodalinnen und Synodalen vor. Er beinhaltet einen umfassenden Transformationsprozess unserer Landeskirche. Regionalgemeinden, neue Dekanatsstrukturen usw. sind die Folge.

    Wir wollen unsere Stimme erheben für die Stärkung der Ortsgemeinden in diesem Prozess. 
    Deswegen treffen wir uns zu einer Demonstration vor dem Eröffnungsgottesdienst der Synode: 
    Am 22. November 2026 um 16 Uhr in Amberg vor der Paulanerkirche (Paulaner Platz 2) 

    Es wäre gut, wenn Mitglieder unserer Landeskirche möglichst zahlreich an dieser Demonstration teilnehmen könnten. Bitte sagen Sie mir Bescheid, wenn Sie kommen können, damit wir gut planen können. (gerhard.schoenauer@elkb.de) 

    Viele haben unsere Petition unterschrieben und haben damit deutlich gemacht, dass sie den Plänen zum Umbau unserer Kirche nicht zustimmen. 

    Dieses Schreiben erhalten alle, die unsere Petition unterschrieben haben und alle Kirchengemeinden Bayerns mit der Bitte, es an Kirchenvorstand und Gemeindeglieder weiterzugeben.

    Liebe Grüße!
    Im Namen des Gemeindebundes
    Dr. Gerhard Schoenauer 

    Schluss mit dem Reformen-Wahn, wir flehen die Synode an:
    Menschen haben wir genug, doch nur vor Ort steht auch der Pflug.
    Gemeindeaufbau durch Menschen vor Ort 

  • Liebe Schwestern und Brüder,

    vielen Dank, dass Sie die Petition „Landesstellenplan der ELKB überarbeiten – Ortsgemeinden stärken“ unterschrieben haben. Über 2100 Unterschriften sind es schon. Bitte werben Sie weiter.

    In den Kommentaren wird mehrfach nachgefragt, was denn unser Konzept für eine zukunftsfähige Kirche sei. Wir haben solch ein Konzept erarbeitet und geben es Ihnen zur Kenntnis.

    Herzliche Grüße

    Im Namen des Gemeindebundes Bayern
    Dr. Gerhard Schoenauer
    1.Vorsitzender

Ich unterstütze die Petition. Gerade in Zeiten permanenter Verände-rungen braucht es einen Ruhepol, in dem nicht dauernd "ein frischer Wind weht", resp. in dem es durch alle Ritzen zieht und man nicht mehr weiß, wohin man sich noch setzen soll, ohne zu frieren. Irgend- wann wechselt man sonst auch als Stammgast das Lokal - zumal wenn der Wirt dauernd unterwegs sein muss, um alle "Zweigstellen" zu versorgen. "Im Schoß der Kirche" - das war wohl einmal vor langer Zeit....

Die Stimme für das Ortsgemeindeprinzip ist wichtig und sollte von Syn.&LKR ernstgenommen werden. Dazu müssen die Argumente differenziert(er) und realistisch(er) sein: - Kirche ändert sich (Austritte & Nachwuchs) - lebendige, flächendeckende Kirche ist in den bisherigen Zuschnitten nicht mehr möglich - Bayerns Sonderweg (vgl. EKD) bestärkt Ortsgemeinde im Regionenzuschnitt. - Ortsgemeindeprinzip sollte bestärkt werden. Am Gemeindezuschnitt aus "Volkskirchenzeiten" festzuhalten ist jedoch fatal

Warum Menschen unterschreiben

Ich sehe die Gefahr der Ehrenamtlichenflucht.

Als Student der Evangelischen Theologie möchte ich zum einen an der Zukunft meines angestrebten Berufs mitwirken, zum anderen ist mir als evangelischer Christ auch sehr wichtig, dass die Kirche vor Ort für die Menschen da ist und weiterhin sichtbar bleibt, gerade in der jetzigen Zeit der Polarisierung und Anonymisierung. Ich kann mich den Anliegen des Gemeindebundes dazu nur anschließen!

weil wir eine sehr lebendige Ortsgemeinde haben

Die Gemeinden brauchen eine starke Stimme

Verantwortung der Kirchengemeinde vor Ort stärken

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern