239 Unterschriften
Petition richtet sich an: Geschäftsstelle des Eingabenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft, Hamburger Senat
Ich fordere die Hamburgische Bürgerschaft und den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, den Beschluss zur Erhöhung der Hundesteuer zum 1. Januar 2027 aufzuheben. Der jährliche Regelsatz für den ersten Hund muss auf dem bisherigen Niveau von 90 Euro belassen werden. Die geplante Anhebung um 33,3 % auf 120,00 Euro ist zurückzunehmen oder zumindest auf 10% zu reduzieren.
Begründung
Die geplante Erhöhung der Hundesteuer ist aus folgenden Gründen sozial ungerecht und tierschutzwidrig:
- Unverhältnismäßige finanzielle Belastung: Eine Preiserhöhung von über 33 % trifft insbesondere Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen, Familien sowie Rentnerinnen und Rentner hart. In Zeiten ohnehin stark gestiegener Lebenshaltungskosten (Futter, Tierarztgebühren nach der GOT-Anpassung, Energie) stellt diese Erhöhung für viele Haushalte eine akute finanzielle Überlastung dar.
- Gefahr für den Tierschutz und überlastete Tierheime: Es steht zu befürchten, dass Halterinnen und Halter ihre Tiere aus finanzieller Not in Tierheimen abgeben müssen. Das Hamburger Tierheim (z. B. an der Süderstraße) arbeitet bereits jetzt an der absolute Belastungsgrenze. Die durch Abgaben entstehenden Kosten für die Stadt würden die steuerlichen Mehreinnahmen schnell übersteigen.
- Fehlende Zweckbindung und Gegenleistung: Da die Hundesteuer eine nicht zweckgebundene Aufwandssteuer ist, fließt sie in den allgemeinen Hamburger Haushalt. Den Hundehaltern entsteht durch die Erhöhung kein Gegenwert – weder durch den Ausbau von Freilaufflächen noch durch eine verbesserte Infrastruktur (wie Kotbeutelspender). Hunde sind jedoch Sozialpartner und keine Luxusgüter, die zur Sanierung des Haushalts herangezogen werden sollten.
Die beschlossene dreijährige Steuerbefreiung bei der Adoption von Tierheimhunden ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht jedoch nicht aus, um die massive Belastung für den bestehenden, treuen Halterkreis zu rechtfertigen.
Aus diesen Gründen bitte ich den Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft, sich für die Interessen der Hamburger Hundehalterinnen und Hundehalter einzusetzen und die Steuererhöhung abzuwenden.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
11.10.2026
Sammlung endet:
10.04.2027
Region:
Hamburg
Kategorie:
Soziales
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Eine solche Erhöhung mind. 25%ist ohne neue Leistungen seitens der Stadt ist nicht gerechtfertigt, die Erklärung, man hätte lange nicht erhöht ist kein Argument für diese massive Erhöhung.