Region: Hamburg

„Nein zur Erhöhung der Hundesteuer um 33% 2027 in Hamburg – Stopp

Petition richtet sich an:
Geschäftsstelle des Eingabenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft, Hamburger Senat

239 Unterschriften

3 %
213 von 7.100 für Quorum in Hamburg Hamburg

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213 von 7.100 für Quorum in Hamburg Hamburg
  1. Gestartet 11.10.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Geschäftsstelle des Eingabenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft, Hamburger Senat

Ich fordere die Hamburgische Bürgerschaft und den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, den Beschluss zur Erhöhung der Hundesteuer zum 1. Januar 2027 aufzuheben. Der jährliche Regelsatz für den ersten Hund muss auf dem bisherigen Niveau von 90 Euro belassen werden. Die geplante Anhebung um 33,3 % auf 120,00 Euro ist zurückzunehmen oder zumindest auf 10% zu reduzieren.

Begründung

Die geplante Erhöhung der Hundesteuer ist aus folgenden Gründen sozial ungerecht und tierschutzwidrig:

  1. Unverhältnismäßige finanzielle Belastung: Eine Preiserhöhung von über 33 % trifft insbesondere Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen, Familien sowie Rentnerinnen und Rentner hart. In Zeiten ohnehin stark gestiegener Lebenshaltungskosten (Futter, Tierarztgebühren nach der GOT-Anpassung, Energie) stellt diese Erhöhung für viele Haushalte eine akute finanzielle Überlastung dar.
  2. Gefahr für den Tierschutz und überlastete Tierheime: Es steht zu befürchten, dass Halterinnen und Halter ihre Tiere aus finanzieller Not in Tierheimen abgeben müssen. Das Hamburger Tierheim (z. B. an der Süderstraße) arbeitet bereits jetzt an der absolute Belastungsgrenze. Die durch Abgaben entstehenden Kosten für die Stadt würden die steuerlichen Mehreinnahmen schnell übersteigen.
  3. Fehlende Zweckbindung und Gegenleistung: Da die Hundesteuer eine nicht zweckgebundene Aufwandssteuer ist, fließt sie in den allgemeinen Hamburger Haushalt. Den Hundehaltern entsteht durch die Erhöhung kein Gegenwert – weder durch den Ausbau von Freilaufflächen noch durch eine verbesserte Infrastruktur (wie Kotbeutelspender). Hunde sind jedoch Sozialpartner und keine Luxusgüter, die zur Sanierung des Haushalts herangezogen werden sollten.

Die beschlossene dreijährige Steuerbefreiung bei der Adoption von Tierheimhunden ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht jedoch nicht aus, um die massive Belastung für den bestehenden, treuen Halterkreis zu rechtfertigen.

Aus diesen Gründen bitte ich den Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft, sich für die Interessen der Hamburger Hundehalterinnen und Hundehalter einzusetzen und die Steuererhöhung abzuwenden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Martin Brügmann, Hamburg
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.10.2026
Sammlung endet: 10.04.2027
Region: Hamburg
Kategorie: Soziales

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Warum Menschen unterschreiben

Eine solche Erhöhung mind. 25%ist ohne neue Leistungen seitens der Stadt ist nicht gerechtfertigt, die Erklärung, man hätte lange nicht erhöht ist kein Argument für diese massive Erhöhung.

Die Tierarztkosten sind schon überproportional gestiegen. Ein mittleres Einkommen kann sich so einen Hund nicht mehr leisten. Ausserdem sehe ich keine wirkliche sinnvolle Verwendung der Hundesteuer.

Es sollte nach Einkommen gestaffelt werden. Viele Bedürftige können sich einen Hund nicht mehr leisten und müssen stattdessen Psychopharmaka nehmen. Hund hilft sehr bei Depressionen, welches häufig durch Armut etc. verursacht wird. Das wird letztendlich doch viel teurer.

Die Hundesteuer sollte nicht erhöht werden, weil sich immer mehr Menschen keine Hunde mehr leisten können. Zudem sollte endlich der Vorschlag von Frank Weber verwirklicht werden, die Hundesteuer für den Tierschutz einzusetzen.

Würde es zum Wohle des Tieres genutzt werden wäre es verständlich aber das Geld wird Zweckmäßig anders verwendet um Haushaltslücken zu füllen.

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