Region: Germany
Traffic & transportation

9-Euro-Ticket retten!

Petition is directed to
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) & Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP)
418,347 supporters

Petitioner did not submit the petition.

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  1. Launched August 2022
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Mehr Menschen in Bus und Bahn, weniger Autos auf den Straßen: Das 9-Euro-Ticket ist ein Riesenerfolg! Millionen Menschen sind klimafreundlich mobil und in Zeiten der Krise deutlich entlastet. Doch Christian Lindner (FDP) will das Ticket einfach wieder abschaffen. Wir fordern vom Finanzminister:

  • Verlängern Sie das 9-Euro-Ticket bis Ende des Jahres und sorgen Sie für eine dauerhafte Lösung: ein Klimaticket, das maximal 1 Euro pro Tag kostet.
  • Investieren Sie in den Ausbau der Bahn und der regionalen Verkehrsangebote, besonders auf dem Land, damit der öffentliche Nahverkehr attraktiver wird. 
  • Finanzieren Sie beides durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen wie die Steuervorteile für Firmenwagen.

Reason

Seit dem 1. Juni kostet der Nahverkehr deutschlandweit neun Euro für alle. Das Ergebnis: Allein im ersten Monat haben über 30 Millionen Menschen das Ticket genutzt. Das sind 42 Prozent mehr Reisende in Bussen und Bahnen als in einem vergleichbaren Zeitraum vor der Corona-Pandemie. Viele haben das Auto stehen lassen und sind auf den öffentlichen Nahverkehr umgestiegen. In nahezu allen untersuchten Städten waren weniger Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs; Staus haben selbst im Berufsverkehr deutlich abgenommen. Die Verkehrswende ist also möglich. Und sie ist nötig – denn ohne sie sind die Klimaziele nicht zu erreichen. Der Verkehr ist einer der größten Verursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen in Deutschland.
Das 9-Euro-Ticket entlastet Menschen, die zuvor bei jeder Fahrt abwägen mussten, ob sie sich das teure Ticket leisten können. Die letzten Wochen haben gezeigt, wie viele Menschen in der Regel vom Zugfahren ausgeschlossen sind. Denn: Mobilität war schon vor Corona-Pandemie und Inflation eine Frage des Geldes. Doch jetzt steigen die Preise überall rasant, während Löhne und Regelsätze stagnieren – mehr denn je muss der Staat nun Menschen mit geringem Einkommen unbürokratisch unterstützen. 
Trotz großer Beliebtheit in der Bevölkerung steht das 9-Euro-Ticket vor dem Aus. Denn Finanzminister Christian Lindner (FDP) blockiert die Finanzierung. Und das, obwohl sein Ministerium die Gelder für das Folge-Ticket und den Ausbau des Nahverkehrs leicht auftreiben könnte – zum Beispiel durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen, etwa für Dienstautos. Hier könnte der Bund insgesamt 46 Milliarden Euro jährlich sparen. Damit wäre ein Klima-Ticket elf Mal finanziert.
Alternativ könnte der Finanzminister Mineralölkonzerne und andere, die durch den Krieg profitieren und Sondergewinne einfahren, mit einer Übergewinnsteuer belegen. Die spanische Regierung will auf diese Weise in den nächsten zwei Jahren sieben Milliarden Euro zusätzlich einnehmen und das gesamte Geld für Sozialausgaben verwenden. 
Das 9-Euro-Ticket bringt den Nahverkehr teilweise an die Belastungsgrenzen. Auch vor der Einführung gab es zu Stoßzeiten schon zu viele überfüllte Züge und Verspätungen. Natürlich muss der Nahverkehr, damit er auf Dauer und für mehr Menschen in ganz Deutschland attraktiv bleibt, deutlich besser ausgebaut werden. Die marode Bahn-Infrastruktur ist das Problem, nicht der Wunsch der Menschen, auf klimafreundliche Verkehrsmittel umzusteigen. Darum fordern wir jetzt den Ausbau des Bus- und Bahnnetzes – für klimafreundliche, sozial gerechte Mobilität.

Thank you for your support, Campact e.V. from Berlin
Question to the initiator

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News

Weil es sehr viel hilft und man sich anders hilfen kann was man mit dem 9 Euro Ticket spart. Es war mit eine sehr große Hilfe. Und es würde auch vielen Menschen weiterhin helfen die finanziell sehr schlecht da stehen

365€ für ein Jahresticket ist ein realistischer Preis, also 1€ pro Tag. Das einzelne Tagesticket könnte 2€ kosten. Bundesweit nutzbar, einheitliche Preisstrukturen. Gleichzeitiger Ausbau des ÖNV im ländlichen Raum: Busse müssten gerade während der Rushhour-Zeiten in deutlich höherer Taktung eingesetzt werden. Mehr Haltestellen, Fahrgemeinschaften fördern bzw. öffentliche Fahrdienste ermöglichen, die in weniger besiedelten Gegenden eingesetzt werden.

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