• Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 57 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Abfindungen nach Beendigung von Arbeitsverhältnissen - Alternative Einzahlungsmöglichkeit der Abfindung in einen Fonds (für ältere freigesetzte Erwerbstätige)

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass ältere freigesetzte Erwerbstätige mit einer langen Firmenzugehörigkeit und einer Abfindungszahlung, diese komplette Abfindung als Alternative auch in einen "Fonds zur soziale Sicherung" einzahlen können. Dieses Kapital wird dann jährlich bis zur prognostizierten Renteneintritt prozentual ausbezahlt/abgebaut.

Begründung:

Bei älteren Mitarbeiter-in und einer langen Firmenzugehörigkeit 25-3x J. entstehen meist höhere Abfindungszahlungen.Diese höheren Abfindungen werden mit dem max. Steuersatz oder einer 5 Regelung (kleiner Boni) versteuert.Unterm Strich bleibt aber nur ca. die Hälfte nach der Besteuerung der Einkunft beim entlassenen Mitarbeiter-in.In einer Marktwirtschaft ist diese Besteuerung eines solchen Betrages der korrekte Weg.Leider haben 50+ Mitarbeiter-in in der Wirtschaft durch Ihr Alter und durch die lange Firmenzugehörigkeit Nachteile einen neuen Arbeitsplatz zu finden.Um Vorurteilen entgegen zu steuern, werden bereits heutzutage bei Personen 50+ in unserer sozialen Marktwirtschaft z.B vom Arbeitsamt dem Arbeitgeber aus öffentlichen Mitteln finanzielle Anreize geschaffen. Arbeitsamt Initiative 50+Arbeitsamt zeitlich befristete Zuzahlungen an den neuen Arbeitgeber uswUm dem jetzt in die Arbeitslosigkeit entlassenen benachteiligten 50+ Arbeitnehmer-in a.) eine zusätzliche soziale Sicherung bei längerer Arbeitslosigkeit zu bietenb.) einen zusätzlichen finanziellen Anreiz für einen neuen Arbeitgeber bei Einstellung von 50+ zu schaffenc.) um eine interessante Unterstützung bei einer Existenzgründung zu bieten würde ich Folgendes an Hand eines Beispiels für ältere Arbeitnehmer mit langen Firmenzugehörigkeiten und daher höheren Abfindungen vorschlagen. Arbeitnehmer-in 50 J. alt, 30 J. Firmenzugehörigkeit mit einem Abfindungs-Brutto 200000 € Dieser komplette Betrag wird dann unversteuert an eine staatliche Kasse zu 0% oder geringen Zinssatz übergeben. z. B. KfW, Rentenkasse...Bei einem z. B. errechneten Renteneintrittsalter von 65 J. fallen noch 15 Arbeitsjahre an200000 € / 15 J. = 13333 € pro Jahr1.) Diesen jährlichen Betrag von 13333 € kann man dann zu Teilen dem neuen Arbeitgeber und dem abgefundenen Arbeitnehmer-in zukommen lassenDamit würde der Arbeitgeber mit dem Betrag einen zusätzlichen Anreiz über Jahre haben und der Arbeitnehmer-in könnte die dann geringeren Einkünfte damit auch abfedern2.) Falls der Arbeitnehmer-in nicht so schnell vermittelt wird und über einen längeren Zeitraum arbeitslos ist, kann er mit dem kompletten Jahresbetrag von 13333 € zumindest einen Teil seiner Arbeitslosigkeit kompensieren.3.) Wenn der ehemalige Mitarbeiter wegen der schlechten Chance einer Vermittlung sich für eine Selbständigkeit entscheiden sollte, kann er mit geringeren öffentlichen Existenzgründerbeträgen über die Zeit bis zur Rente auskommen, da der jährliche Betrag von 13333 € mit in seine Existenzgründung einfließen kannDie Versteuerung würde erst zum Zeitpunkt der jährlichen Auszahlung und somit sozial gegenüber den älteren Person und dem dann aktuell eingeschlagenen finanziellen Lebensabschnitt anfallen.

15.12.2015 (aktiv bis 10.02.2016)


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