Region: Kiel

Abgefahren - Bezahlbare Mobilität für ALLE: Kiel-Ticket einführen

Petition richtet sich an
Kieler Ratsversammlung

68 Unterschriften

14 %
500 für Sammelziel

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  1. Gestartet 16.06.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Kieler Ratsversammlung

Die Landeshauptstadt Kiel soll ein "Kiel-Ticket" einführen, dass Menschen mit geringem Einkommen ermöglicht, den ÖPNV zu nutzen. Es soll den Empfangsberechtigten der Kiel-Karte, des Seniorenpasses und des Kiel-Passes angeboten werden und ihnen ermöglichen, sich in das gesellschaftliche Leben in ganz Kiel einzubringen.

Begründung

Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für Teilhabe. Wer den ÖPNV nicht bezahlen kann, bleibt außen vor – bei Kultur, Bildung, Sport, Begegnung und politischer Mitbestimmung. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen ist das "Kiel-Ticket" ein notwendiger Schritt, um nicht ausgeschlossen zu werden vom Leben in unserer Stadt. Es ermöglicht Wege zur Ärztin, zur Tafel, zum Sportverein, zur Theatergruppe oder zur Stadtteilversammlung – kurz: Es macht Kiel für alle erreichbar.

Das Ticket wäre ein deutliches Zeichen dafür, dass Kiel es ernst meint mit sozialer Gerechtigkeit und mit dem Ziel, niemanden zurückzulassen. Denn Armut grenzt aus – nicht nur materiell, sondern auch sozial. Ein bezahlbares Mobilitätsangebot ist keine Wohltat, sondern ein Mittel, um grundlegende Teilhaberechte umzusetzen.

Die genauen Bedingungen – etwa Preis, Geltungsbereich und Ausgabekriterien – sollten von der Kommunalpolitik in enger Zusammenarbeit mit sozialen Trägern und Initiativen sowie mit Betroffenen selbst, also Expert*innen in eigener Sache, entwickelt werden. Nur so entsteht ein Angebot, das wirklich trägt – und Menschen bewegt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kieler Armutsforum , Kiel
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 16.06.2026
Sammlung endet: 15.12.2026
Region: Kiel
Kategorie: Soziales

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Warum Menschen unterschreiben

Den Alltag mit geringem Einkommen zu bewältigen stellt Menschen vor zahllose Herausforderungen. Der Zugang zu Mobilität löst hier keinesfalls alle Probleme der Alltagsbewältigung, kann aber eine wirkungsvolle Erleichterung schaffen.

Ich bin selber obdachlos und beziehe arbeitslosengeld durch private Gründe und würde davon profitieren. Halte es aber auch abgesehen von meiner Lage für eine sehr gute Idee. Bzw eine idee, die ohnehin schon on anderen Städten auf positive Resonanz trifft und vielen hilft. Wieso nicht auch hier? Kiel engagiert sich sowieso schon sehr im sozialen Bereich.

Bin Armutsbetroffen

Auch wenn Kiel nicht meine Heimatstadt ist, finde ich es wichtig ein Zeichen zu setzen. Vielleicht bewegt sich irgendwann bundesweit etwas.

Freiheit beginnt mit Mobilität.

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