Region: Kiel

Abgefahren - Bezahlbare Mobilität für ALLE: Kiel-Ticket einführen

Petition richtet sich an:
Kieler Ratsversammlung

267 Unterschriften

53 %
500 für Sammelziel

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  1. Gestartet 16.06.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Kieler Ratsversammlung

Die Landeshauptstadt Kiel soll ein "Kiel-Ticket" einführen, dass Menschen mit geringem Einkommen ermöglicht, den ÖPNV zu nutzen. Es soll den Empfangsberechtigten der Kiel-Karte, des Seniorenpasses und des Kiel-Passes angeboten werden und ihnen ermöglichen, sich in das gesellschaftliche Leben in ganz Kiel einzubringen.

Begründung

Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für Teilhabe. Wer den ÖPNV nicht bezahlen kann, bleibt außen vor – bei Kultur, Bildung, Sport, Begegnung und politischer Mitbestimmung. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen ist das "Kiel-Ticket" ein notwendiger Schritt, um nicht ausgeschlossen zu werden vom Leben in unserer Stadt. Es ermöglicht Wege zur Ärztin, zur Tafel, zum Sportverein, zur Theatergruppe oder zur Stadtteilversammlung – kurz: Es macht Kiel für alle erreichbar.

Das Ticket wäre ein deutliches Zeichen dafür, dass Kiel es ernst meint mit sozialer Gerechtigkeit und mit dem Ziel, niemanden zurückzulassen. Denn Armut grenzt aus – nicht nur materiell, sondern auch sozial. Ein bezahlbares Mobilitätsangebot ist keine Wohltat, sondern ein Mittel, um grundlegende Teilhaberechte umzusetzen.

Die genauen Bedingungen – etwa Preis, Geltungsbereich und Ausgabekriterien – sollten von der Kommunalpolitik in enger Zusammenarbeit mit sozialen Trägern und Initiativen sowie mit Betroffenen selbst, also Expert*innen in eigener Sache, entwickelt werden. Nur so entsteht ein Angebot, das wirklich trägt – und Menschen bewegt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kieler Armutsforum , Kiel
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 16.06.2026
Sammlung endet: 15.12.2026
Region: Kiel
Kategorie: Soziales

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Warum Menschen unterschreiben

Bin selbst in finanziellen Schwierigkeiten und lebe de facto im Grundsicherungsmodus. Wenn ich kein D-Ticket mehr hätte, wäre ich auf‘s Schwarzfahren angewiesen, mit dem Risiko für ein Jahr freie Kost und Logie in der JVA zu erhalten.

Es ist locker für alle ein kostenloser ÖPNV bezahlbar und die Verkehrsbetriebe hätten dann noch mehr Geld übrig, da niemand mehr schwarzfahren kann.

Teilhabe

Schon als Jugendliche bin ich durch Geldmangel häufig in die Situation gekommen, dass ich mich zwischen Mobilität und anderem entscheiden musste und auch heute ist es eine große Belastung tägliche Mobilität zu finanzieren. Vor allem für Kinder und Jugendliche sollte der ÖPNV kostenfrei oder sehr sehr günstig sein.

Das Ticket würde dem Umweltschutz helfen.

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