openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Abschaffung des sog. "Ponykarussell“ auf der Nördlinger Mess Abschaffung des sog. "Ponykarussell“ auf der Nördlinger Mess
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: stadt nördlingen
  • Region: Nördlingen mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 5.684 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Abschaffung des sog. "Ponykarussell“ auf der Nördlinger Mess

-

Auf der Nördlinger Mess soll das sogenannte „Ponykarussell“ abgeschafft werden. Die Attraktion „Ponyreiten“ kann sicherlich durch anderes ersetzt werden, da der Einsatz von Tieren zur Belustigung nicht mehr zeitgemäß ist und eine Qual für die Tiere darstellt.

Begründung:

Ponykarussell auf der Nördlinger Mess wie in jedem Jahr wird es auch im Juni 2014 wieder ein „Ponykarussell“ auf der Nördlinger Mess geben. Für ein paar Euro können dort pferdebegeisterte Kinder ein paar Runden im Sattel sitzen. Dass die Pferde stundenlang im Kreis gehen, oft in der immer gleichen Richtung, teils bei brüternder Hitz ohne Abkühlung und bei tosendem Lärm, ist traurige Realität. Die Zustände für die Tiere sind unwürdig. Nicht immer werden von den Betreibern die gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen eingehalten, die sowieso nicht ausreichend sind. Laut einer Studie der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. benötigten die Tiere mindestens alle vier Stunden eine einstündige Pause. Außerdem sei ein Richtungswechsel alle 30 Minuten zum Schutz der Gesundheit der Tiere unabdingbar. Durch die unnatürliche Bewegung im engen Kreis kommt es im Laufe der Zeit zu einer ungleichen Beanspruchung der Gelenke, Bänder und der Wirbelsäule, was Schäden im Bewegungsapparat zur Folge hat. Ausbinder können zu Verspannungen der Hals- und Rückenmuskulatur führen. Zusätzlich lösen Lärm und Menschenmassen bei Pferden und Ponys Stress aus. Die Stereotypie des Tätigkeitsmusters und die damit verbundene Reizarmut stellt für die Tiere außerdem eine zusätzliche psychische Belastung dar. Von Auslauf, sozialen Kontakten mit Artgenossen, einer Bezugsperson, grünen Wiesen und einem artgerechtem Leben können diese Tiere nur träumen. Ponykarussells sind folglich überhaupt nicht mehr zeit gemäß, da den sensiblen Tieren eine natürliche Lebensweise verwehrt wird. Es ist nicht in Ordnung, fühlende Lebewesen unnötig im Kreis laufen zu lassen, nur damit Eltern ihre Kinder für wenige Minuten auf den Rücken dieser bedauernswerten Lebewesen setzen können, um dann meist selbst zu der Erkenntnis zu gelangen, dass die Tiere leiden. Ein Messbesuch hinterlässt daher leider einen bitteren Beigeschmach bei Tierfreunden. Man sollte daher also darüber nachzudenken, ob man diese „Attraktion“ nicht durch eine ersetzen kann, bei der keine Tier zu Schaden kommen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

86720, 27.06.2014 (aktiv bis 26.08.2014)


Neuigkeiten

Die Unterschriften wurden der Stadt Nördlingen in der KW 49 übergeben. Nun liegen diese dem Ordnungsamt zur Prüfung vor.

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Viele Traditionen sind wichtig und schweißen zusammen. Trotzdem wäre es ein fataler Fehler allem was "schon immer so war" blind zu folgen ohne es zu hinterfragen. Das Ponyreiten auf den Volksfesten kann bestimmt auf eine sehr lange Tradition zurück blicken, ...

PRO: Selbst wenn die Pferde alle 4 Stunden ausgetauscht werden und alle 30 Minuten stoisch in die andere Richtung laufen "dürfen" bleibt es Tierquälerei.

CONTRA: Ich finde das ganze hier echt witzlos. Geht doch mal lieber in euren eigenen Hof und kehrt dort den Dreck weg. Es scheint sich keiner von euch wirklich für die Tiete dort zu interessieren, denn sonst wärt ihr zu dem Mann hingegangen und hättet euch erkundigt. ...

CONTRA: wenn es das ponykarussell auf der nördlinger mess nicht mehr gibt, wird sich der Betreiber ein anderes fest in einem anderen ort aussuchen, um dort sein geld zu verdienen.

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

 E-Mail    care2.com    Facebook    Websuche