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Änderungen an der Petition
am 21.04.2026
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Das seit 1994 bestehende Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG) legt eine maximale Fehlzeit von 8 Wochen fest. Wird diese überschritten, ist die Zulassung zur Abschlussprüfung gefährdet. Seit über 30 Jahren wurde diese Regelung nicht angepasst – obwohl sich Ausbildung, Anforderungen und Lebensrealitäten deutlich verändert haben.
Mit dieser Petition wird gefordert, diese Grundlage der Prüfungszulassung dringend zu überdenken und zu modernisieren.
Das Ziel einer Ausbildung ist klar: Schülerinnen und Schüler sollen den Beruf am Ende sicher, selbstständig, fachgerecht und verantwortungsvoll ausüben können. Genau dafür gibt es das Staatsexamen. Zusätzlich finden regelmäßige Leistungsüberprüfungen statt, die den tatsächlichen Wissens- und Leistungsstand widerspiegeln.
Die starre Fehlzeitenregelung steht diesem Prinzip jedoch entgegen. Sie bewertet nicht die Leistung, sondern ausschließlich die Anwesenheit. Dadurch entstehen offensichtliche Ungerechtigkeiten: Lernende, die trotz Krankheit oder anderer Umstände konstant sehr gute Leistungen erbringen, können von der Prüfung ausgeschlossen werden – während andere mit deutlich schwächeren Leistungen zugelassen werden, nur weil sie weniger gefehlt haben.
Gerade in der Erwachsenenbildung ist das nicht zeitgemäß. Eigenverantwortliches Lernen, unterschiedliche Lebenssituationen und individuelle Lernwege werden völlig außer Acht gelassen. Wer Inhalte verpasst, hat heute zahlreiche Möglichkeiten, diese eigenständig nachzuholen – entscheidend sollte daher sein, was jemand kann, nicht wie oft jemand anwesend war.
Auch das häufig genannte Argument des „verpassten Stoffes“ greift zu kurz. Fehlzeiten sind nicht gleich Fehlzeiten: Während ein Schüler möglicherweise überwiegend theoretische Inhalte verpasst, fehlen einem anderen praktische Einheiten. Trotzdem werden alle pauschal gleich bewertet. Leistungsüberprüfungen, die
genau solche Unterschiede sichtbar machen könnten, verlieren dadurch an Bedeutung.
Die Folgen dieser Regelung sind nicht nur individuell belastend, sondern auch gesellschaftlich problematisch: Auszubildende werden ausgebremst, Ausbildungszeiten verlängern sich unnötig, Fachkräfte fehlen dem Arbeitsmarkt länger – und es entstehen zusätzliche Kosten.
Diese Regelung ist überholt. Leistung muss vor Anwesenheit stehen. Deshalb wird hier eine gerechte und zeitgemäße Neuregelung gefordert, welche die Anwesenheit deutlich in den Hintergrund stellt!
Die aktuelle Fehlzeitenregelung ist veraltet und unfair, da sie nur Anwesenheit statt tatsächlicher Leistung bewertet. Dadurch können kompetente Auszubildende trotz guter Leistungen von der Prüfung ausgeschlossen werden.
Gerade heute sollten Wissen und Fähigkeiten entscheidend sein, nicht starre Fehlzeiten. Zudem führt die Regelung zu längeren Ausbildungzeiten und dementsprechend höheren Kosten und verschärft weiterhin den Fachkräftemangel!
Man könnte noch zahlreiche weitere Argumente anführen, die die Notwendigkeit einer Überarbeitung unterstreichen. Umso deutlicher wird, dass eine moderne und zukunftsorientierte Anpassung dieser Regelung dringend erforderlich ist.
Petition gestartet:
21.04.2026
Sammlung endet:
20.10.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Bildung
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