• Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 55 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Allgemeine Regelungen zur Rentenhöhe - Rentensteigernde Berücksichtigung versicherungsfreier Beiträge für Bezieher einer Vollrente wegen Alters

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen…dass die Rentenbeiträge, die Arbeitgeber für Altersrentner bezahlen müssen, die im Betrieb noch tätig sind, diesen auch zugute kommen und nicht eine Abgabe ohne Gegenleistung darstellen.

Begründung:

Welche Berechtigung besteht, von einem Arbeitgeber (AG) Rentenbeiträge zu verlangen, wenn sie den betreffenden Arbeitnehmern vorenthalten werden? Zahlungen an Sozialversicherungsbeiträgen ohne Gegenleistung entbehren nicht nur jeder Rechtsgrundlage, sondern verstoßen auch gegen die guten Sitten, finde ich.Oder gibt es in den entsprechenden Gesetzen und Tarifbestimmungen Regelungen, dass derjenige AG, der Rentner beschäftigt, Strafzahlungen dafür leisten muss? Diese Rentenzahlungen sollten dem Rentner zustehen, der seine Arbeitskraft und vor allem Erfahrung dem AG noch zur Verfügung stellt. Dafür gibt es gute Gründe: Viele Rentner haben nur eine geringe Rente (Altersrarmut!) und sind gezwungen, noch weiter zu arbeiten, wenn es irgend möglich ist.Ausscheidende Arbeitnehmer verfügen über Berufs- und Fertigungserfahrungen, Verbindungen und Netzwerke, die für viele Betriebe immens wichtig sind und sonst mit deren Ausscheiden aus dem Berufsleben verloren gehen würden, da keine Nachfolger eingeweiht wurden oder werden konnten. Wenn man den Grund darin sieht, dass AG lieber Rentner als junge Leute einstellen, um Abgaben zu sparen, halte ich das für einen Kurzschluss, da die AG ein höheres Krankheitsrisiko bei älteren Arbeitnehmern in Kauf nehmen. Außerdem wird diese Gruppe ihre Arbeitszeit reduzieren wollen, um wenigstens etwas den Ruhestand zu genießen. Aus diesen Gründen halte ich Sozialbeiträge ohne Gegenleistung für ausgesprochen unsozial.

12.03.2016 (aktiv bis 20.04.2016)


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