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Bild zur Petition mit dem Thema: an den deutschen Bundestag: Wirksame Maßahmen zum Hochwasserschutz durchführen an den deutschen Bundestag: Wirksame Maßahmen zum Hochwasserschutz durchführen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 5 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

an den deutschen Bundestag: Wirksame Maßahmen zum Hochwasserschutz durchführen

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Bei den besonders vom Hochwasser betroffenen Flüssen, die Flussauen renaturieren und entsprechende Polder und Überlaufbecken bauen, außerdem keine weitere Besiedelung mehr von Flusslandschaften

Anstatt mit Unmengen an Steuergeldern auf die Folgen der Hochwässerschäden zu reagieren, nehmen wir dieses Geld um die Ursachen zu beseitigen. Die Ursache ist, daß unsere vorhergehenden Generationen aus wirtschaftlichen Gründen, die Flüsse begradigt, mit Staustufen und Kanalwänden ausgebaut und die Polder bzw. Flussauen entfernt haben, über die sich naturbelassene Flüsse von ihren Wassermassen befreien.

Ein anderer Grund ist daß viele Flusslandschaften von den betreffenden Gemeinden als Baugrund verkauft und so zugebaut wurden - diese versiegelten Oberflächen verhindern, daß das Hochwasser versickern kann. Es wäre also auch sehr bedeutsam, daß die weitere Besiedelung von Flusslandschaften unterbunden wird. Hier sind vor allem die betreffenden Gemeinden gefragt, für die das Vekaufen der Baugrundstücke eine lukrative Einnahmequelle ist.

Durch eine Flussbegradigung wird das natürliche Ökosystem eines Flusses zerstört. So verschwinden beispieslweise viele Tier- und Pflanzenarten komplett aus dem Ökosystem eines begradigten Flusses, da ihr Lebensraum, die kaum bis gar nicht fließenden Bereichen eines natürlichen Flusssystems sind. Da begradigte Flüsse viel schneller fliessen, erhöht sich die Erosion des Flussgrundes und des Ufers. Als Folge können sich hier weniger Pflanzen ansiedeln, die als natürlicher Lebensraum für weitere Lebewesen fungieren.

Zur Finanzierung, nehmen wir nicht nur unsere Steuergelder, sondern vor allem auch die Gewinne der Industrie-Profiteure her, die einst diese ganzen Flussveränderungen mit Hilfe ihrer Lobby-Gruppen in die Wege geleitet und schließlich realisiert haben.

Diese Petition wird unterstützt von der Akademie für Lebensunternehmer (www.onlinetechniker.de) - deren Ziel es ist eine menschenfreundliche Umgebung zu schaffen, wo wir unser wichtigstes Kapital, unsere Lebenszeit und unsere Lebensenergie, wirklich optimal nutzen können. Dazu gehört auch, daß wir unsere Natur schützen und nicht auch noch unsere Lebensenergie dafür verschwenden müssen um die Steuergelder zu erwirtschaften, mit denen dann für Profit und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze die Natur verändert u. nicht selten sogar unwiederbringlich zerstört wird.

Begründung:

So können in Zukunft weitere Rekord-Hochwasserschäden für Mensch und Umwelt vermieden werden. Geben wir den Flüssen die natürlichen Ausweichmöglichkeiten zurück, so daß sie sich über Wiesen und Felder von ihren Wassermassen befreien können. Nicht zuletzt verringern wir so auch die Fließgeschwindigkeit der Flüsse.

Die Dämme immer weiter auszubauen wäre auch keine Lösung, weil z. B. bei einer Verdopplung der Wasserhöhe, die Belastung (t/m²) auf das 4-fache steigt. Solche Dämme zu bauen, kostet Unsummen u. zerstört die Natur noch mehr. Besser wäre es daher, durch die genannten Maßnahmen wie etwa Flussauen renaturieren, entsprechende Polder und Überlaufbecken bauen und Besiedelungsstopp, die (Flut-)Wasserhöhe zu verringern.

Erst 2002 hatten wir ein Jahrhundert-Hochwasser, jetzt 11 Jahre später das Nächste. Die schrecklichen Bilder des Dammbruch in Deggendorf und viele weitere Schäden die durch Flussbegradigungen und Flusslaufveränderungen entstehen, zeigen deutlich, was wir in Zukunft tun müssen, nämlich mit der Natur leben und nicht für Profit und sozialversicherungspflichtige Industriearbeitsplätze die Natur ausbeuten und zerstören.

Viele Liter ausgelaufenes Öl, unzählige Schadstoffe, die beispielsweise durch überflutete Fabriken freigesetzt wurden, jede Menge tote Tiere und Pflanzen, die giftige Gase ausstoßen und die betroffene Umwelt für viele Jahre belasten, sollten mehr als deutliche Gründe sein, warum wir unbedingt aufhören sollten, die Natur im Sinne der Industrie bzw. des Profits zu verändern bzw. zu zerstören.

Viele weitere Gründe für die genannten Maßnahmen zum Hochwasserschutz finden Sie auf den Informationsseiten zu dem seit Jahren laufenden Bürgerbegehren, mit dem Motto "Rettet die Donau!" - www.bund-naturschutz.de/brennpunkte/donau.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Donaustauf, 11.06.2013 (aktiv bis 10.08.2013)


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