Bereits mit Beginn des nächsten Schuljahres werden in Halle/Saale ca. 170 Gymnasialplätze fehlen. Die bildungspolitischen Sprecher der Stadtratsfraktionen Halle/Saale und Oberbürgermeister Herr Wiegand planen daher, als Übergangslösung für mindestens die nächsten vier Jahre, die Erweiterung des Südstadtgymnasiums durch eine Zweigstelle in der Rigaer Straße /Südstadt. Die Erweiterung des Südstadtgymnasiums geht jedoch am Bedarf vorbei! Die Plätze fehlen in anderen Stadtvierteln!

www.mz-web.de/halle-saalekreis/drohendes-schulproblem-in-halle,20640778,28999958.html

www.mz-web.de/halle-saalekreis/interview-mit-gymnasium-direktor,20640778,28943052.html

Im Dezember wird der Stadtrat dazu einen Beschluss fassen. Daher brauchen wir Ihre Unterstützung!

Begründung

Mit der Erweiterung des Südstadtgymnasiums werden die neuen Kapazitäten ausgerechnet und ausschließlich dort geschaffen, wo kaum Bedarf besteht und die betroffenen Kinder weite Anfahrtswege in Kauf nehmen müssten.

Wir, als Eltern der Kinder, die in Halle/Saale in den nächsten Jahren einen Gymnasialplatz in Anspruch nehmen möchten, wenden uns gegen diese Planung. Wir möchten erreichen, dass sich die Verantwortlichen unserer Stadt ernsthaft mit den Vorschlägen Herrn Thomas Gaubes (Rektor des Thomas-Müntzer-Gymnasiums) bzw. Herrn Torsten Kliemes (Direktor des Landesschulamtes) befassen, die zu Recht die Ansicht äußerten, dass eine vorübergehende Aufstockung der Plätze an den vorhandenen Gymnasien, ggf. unter Einbeziehung von Einrichtungen in freier Trägerschaft, die sinnvollere Alternative wäre und den Interessen der Kinder und Eltern eher entgegenkommt.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Zacharias, Simone aus Halle
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Pro

Um solche Entscheidungen zu fällen sollten Schülervertreter, Elternvertreter und Lehrervertreter einschließlich GEW und Philologenverband beteiligt werden. Es geht nicht an, dass die selben Verantwortungsträger, die vorher über die meist sinnlosen Fusionen der Schulen der Stadt entschieden ( im Norden mussten TMG, Reil-Gymnasium und Eisler-Gymnasium fusionieren) über die Neugründung eines Gymnasiums und andere Pläne allein entscheiden. Diese Politiker haben in der Vergangenheit bewiesen, dass ihre bildungspolitische Kompetenz fragwürdig ist! Die Geburtenstatistiken waren bereits zu Beginn der

Contra

Der Schulelternrat selbst ist gegen diese Lösung! Dieser hat eine neues, eigenes Konzept eingebracht, welches auf mittelfristige Umsetztbarkeit zu prüfen ist. Der Bau eines neuen Gymnasium scheitert an den finanziellen Möglichkeiten und an den langfristigen Schülerentwicklungszahlen.