Am 31.05.2017 sollte unser Mitschüler Asif N. aus der Berufsschule 11 in Nürnberg in das Kriegsgebiet Afghanistan abgeschoben werden. Solidarische Schülerinnen und Aktivistinnen stellten sich dem Abschiebetransport in den Weg. Die Polizei ging mit Faustschlägen, Schlagstöcken und scharfgemachten Hunden gegen die Sitzblockade vor.

Das bayerische Innenministerium unter Joachim Herrmann (CSU) unterstützte diesen Gewaltexzess und versuchte ihn im Nachhinein zu rechtfertigen.

Schule muss ein Ort der persönlichen Entfaltung und der Wissensvermittlung sein. Das wird unmöglich, wenn Mitschüler*innen Angst davor haben müssen abgeschoben zu werden. Ganz zu schweigen von all denen, die gar nicht erst in die Schule gehen dürfen.

Wir sammeln Unterschriften, damit der "Berliner Platz" in "Platz der Solidarität" umbenannt wird. Das, was am 31. Mai 2017 geschehen ist, war ein Akt der Solidarität - und nicht kriminell oder verwerflich. Mit deiner Unterschrift trägst du dazu bei, dass das öffentlich so sichtbar wird.

Begründung

Wir denken, dass der Versuch einen Mitschüler vor der Abschiebung zu schützen, genau das richtige Verhalten in einer solchen Situation war. Deshalb sind wir damit wie das Innenministerium und Teile der Presse diese Geschichte erzählen nicht einverstanden.

Außerdem kannst du, wenn du ein Google-Konto hast, über Maps im Menü auf "Fehlenden Ort hinzufügen" gehen, die Nadel auf den Berliner Platz ziehen, als Name "Platz der Solidarität", als Kategorie "Museum" angeben, dann auf "Senden" und danach direkt auf "Trotzdem senden". Desto mehr Anfragen an Google gehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch dort der Name geändert wird!

Bild und Bericht: www.abendzeitung-muenchen.de/gallery.polizeieinsatz-in-nuernberg-sitzblockade-fuer-mitschueler-tumulte-bei-abschiebung.e5788b91-d60a-4bdb-8b2d-69b0d9575674.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Hanna schiller aus Nürnberg
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Contra

Da ist kein Krieg oder siehst Du hier Krieg? Wenn es darum geht wegen den Selbstmordattentätern, dann ist es hier auch gefährlich! Geltendes Recht und Urteile gelten für alle, auch für Weltverbesserer