Region: Germany
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Armutsfalle PKV (private Krankenversicherung)

Petition is addressed to:
Bundesregierung

54 Signatures

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  1. Launched January 2026
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  5. Decision

Petition addressed to: Bundesregierung

Die SPD hat das Gesetz einer BÜRGERVERSICHERUNG seit Jahren vorbereitet. Als die Ampel mit der SPD an die Regierung kam, sollte (lt Herrn Dr. Lauterbach) dieses Gesetz kommen. Dadurch PKV-Versicherten die Option ermöglichen, in die GKV zu wechseln. Leider hat die FDP mit damals Herrn Lindner als erste Amtshandlung, dieses Gesetz blockiert.

Ich bitte die zuständigen Politiker, tausende Betroffene nicht zu übersehen und endlich die Dringlichkeit einer überfälligen Reform zu ermöglichen.
Es ist unerträglich und unverständlich, dass Bürger, die ihr Leben lang korrekt gearbeitet haben, im Alter in die Armut getrieben werden.

Reason

Die PKV lockt junge Menschen mit günstigen Beiträgen. Sie berät leider nicht, wie sich diese Beiträge im Alter entwickeln.

Z.B.: Ich wurde in diese Falle gelockt, wurde NICHT aber auf die Unbezahlbarkeit im Rentenalter hingewiesen. Bei einer Rente von 1700 Euro 948,00 Euro PKV-Beitrag + 1800,00 Euro im Jahr Selbstbehalt, verbleiben mir nach ABzug von Miete, Versg. Strom/Gas etc. 13,00 Euro zum Lebensunterhalt. Glücklicherweise habe ich eine Privatrente, die aber in ca 2-3 Jahren ebenfalls von diesen enormen Beiträgen aufgebraucht wird.

Die SPD/VDK diskutieren seit Jahren über die Wichtigkeit einer BÜRGERVERSICHERUNG. Eine solche muss unbedingt die unerträglichen Beiträge sowie die ungerechte Zweiklassenmedizin in Deutschland endlich beenden.

Thank you so much for your support, Englebert Marcelle, Frankfurt am Main
Ask the initiator

Petition details

Petition started: 01/28/2026
Collection ends: 07/27/2026
Region: Germany
Topic: Welfare

News

  • meine Petition habe ich auch an Klingbeil, VDK, Van Aken Bundestag, weitergeleitet. Es besteht seitens dieser Politiker, Institutionen, scheinbar keinerlei Interesse.
    Nach Monaten bekam ich ein Schreiben von Armand Zorn (Bundestag) ihm wurde mein Schreiben an Lars Klingbeil zugestellt.... Er bedauert meine Situation, Bürgerversicherung ???? die Parteien können sich nicht einigen. (bekannt seit Jahren) ER will es auf die Tagesordnung setzen. Ich habe absolut gar keine Hoffnung, dass sich da was ändert. Man muss als alter Mensch eben schauen, wo man bleibt. Evtl als letzte Entscheidung: DEUTSCHLAND VERLASSEN .
    Ich weiss nicht mehr weiter und langsam beginne ich einfach zu resignieren............

Ich finde, dass es nicht richtig ist, in jungen Jahren erst günstige Beiträge im PKV System mitzunehmen, um dann im Alter überrascht zu sein und den Zugang zu den jetzt günstigeren GKV Tarifen für sich zu fordern. Aber ich unterstütze dennoch, weil diese Petition die Beseitigung einer ineffizienten Situation unterstützen kann, in der aktuell völlig unnötig zwei Systeme ( PKV u GKV) betrieben werden.

Ja, ich befürworte schon lange eine Bürger*innenversicherung, in die alle Einwohner*innen einzahlen müssen. Dabei darf es keine Beitragsbemessungsgrenze geben und es müssen alle steuerpflichtigen Einkommensarten berücksichtigt werden (auch u.a. aus Vermietung, Unternehmensbeteiligungen, Spekulationsgewinnen usw.). Aber wer sich bei hohem Einkommen entsolidarisiert, kann nicht später die Solidarität der Versichertengemeinschaft einfordern.

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