Der Deutsche Bundestag möge eine Förderung zur Erforschung eines Impfstoffs für Borreliose (insbesondere Lyme-Borreliose) sowie bereits jetzt die Kostenübernahme für eine solche zukünftige Impfung durch die gesetzlichen Krankenkassen beschließen.

Begründung

Zecken werden von Jahr zu Jahr zu einem immer wichtigeren Thema für große Teile von Deutschland.Gegen FSME liegt bereits ein Impfstoff vor, für die von Zecken ebenfalls übertragene Borreliose nicht. Insbesondere Lyme-Borreliose kann zu schweren Einschränkungen im alltäglichen Leben bis hin zur Berufsunfähigkeit/Frührente führen.Die Krankheit ist im Anfangsstadium schwer zu identifizieren und wird oft nicht erkannt. Wenn in den ersten Wochen der Infektion nicht bereits Antibiotikum eingesetzt wird, ist die Krankheit in Deutschland nicht mehr behandelbar (eine Behandlung mit hohen Mengen von unterschiedlichen Antibiotika wird in Deutschland regelmäßig abgelehnt).Auf dem amerikanischen Markt sind bereits erste Impfstoffe erforscht worden, die auch für den europäischen Markt infrage kommen könnten. Die ersten amerikanischen Präparate wurden jedoch aus wirtschaftlichen Gründen wieder vom Markt genommen.Es zeigt sich daher in letzter Zeit keine nennenswerte Entwicklung mehr hin zu einem neuen Impfstoff für Europa und Deutschland.Aufgrund der erheblichen Gesundheitsgefahr durch die Lyme-Borreliose, besteht Handlungsbedarf auf Seiten der Bundesregierung. Der Deutsche Bundestag möge daher eine Förderung zur Erforschung eines Impfstoffs für Borreliose (insbesondere Lyme-Borreliose) sowie bereits jetzt die Kostenübernahme für eine solche zukünftige Impfung durch die gesetzlichen Krankenkassen beschließen (als eine Art Anreiz für Hersteller).

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