Mit der Eingabe soll erreicht werden, dass bei Asylbewerbern im Falle einer aus asylrechtlichen Gesichtspunkten zu beschließenden Abschiebung, ein befristetes Aufenthaltsrecht zu Erwerbszwecken zugestanden wird.

Begründung

Klar stimmt, nur ein Bruchteil der Asylbewerber ist kurzfristig oder auch oft mittel- bis langfristig in unserem Arbeitsmarkt integrationsfähig. Wahr ist aber auch, dass wir einerseits vorgeblich einen Mangel an bestimmten Arbeitskräften haben, andererseits aber dennoch solche Asylbewerber, die eine hohe Integrationsfähigkeit besitzen oder aber mittels eines erfolgreichen Schulabschlusses wie Abitur oder einer Ausbildung bzw. einer Tätigkeit o.ä. sogar schon den Weg der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt erfolgreich gestartet haben, immer wieder aus asylrechtlichen Gründen unbeiirt ausgewiesen werden. Entsprechend Beiträge in Reportagen, auch des öffentlichen Fernsehens gibt es wiederholt.Der Petent vertritt hier die Auffasssung, dass eine Abkehr von Dogmatismus hin zu einer pragmatisch an effizienten Vorgehensweisen orientierten Verfahrensweise erfolgen muss. Warum Leute aus dem Ausland anlocken, wenn passende schon vor Ort sind. Kritiker könnten, dogmatisch zu Recht, auf einen notwendigen Abschreckungseffekt verweisen, der nur durch konsequente Praktizierung des Asylrechts zu erreichen sei. Doch sprechen hohe Flüchtlingszahlen sowie zahlreiche Beispiele von Wiederholumgsflüchtlingen einem Abschreckungseffekt Hohn aus. Dafür gibt es in der derzeitigen Asylpraxis viel zu lange Verfahrensmöglichkeiten sowie die, sich der Ausweisung erfolgreich auf diverse Art und Weise zu entziehen.

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