Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass der Asylbewerberstatus in einen befristeten oder unbefristeten Aufenthaltsstatus umgewandelt werden kann, wenn Asylbewerber in der Zwischenzeit ihres Aufenthaltes in Deutschland wirtschaftlich bzw. erwerbsmäßig bzw. ausbildungsmäßig erfolgreich Fuß gefasst haben.

Begründung

Immer wieder gibt es Beispiele von Asylbewerbern, die während ihres Aufenthaltes in Deutschland einen erfolgreichen Schulabschluss machen, eine Ausbildung starten bzw. gar erfolgreich beenden oder eine Anstellung finden. Ungeachtet solcher Erfolge werden diese Asylbewerber dann oftmals, wenn das Asylverfahren mit einer Ablehnung endet, zur Ausreise aufgefordert. Gleichzeitig gibt es erhebliche finanzielle Anstrengungen, Ausländer für den Arbeitsmarkt ins Land zu holen. So gibt es Beispiele solcher erfolgreich integrierter kosovarischer Asylbewerber mit Abschiebebescheid, während die Bundesrepublik Deutschland im Kosovo ein Programm betreibt, um Kosovaren für den deutschen Arbeitsmarkt anzuwerben. Es kann nicht sein, dass Menschen abgeschoben werden, in die bereits soviel erfolgreich investiert wurde und die sich bereits erfolgreich in Deutschland integriert haben. An dieser Stelle muss mehr Flexibilität möglich sein, eine indoktrinäre Starrheit des Asylrechts zu Abschreckungszwecken ist unzweckmäßig.

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