Region: Lübeck
Environment

Ausbaustopp von 5G in Lübeck, bis die Unbedenklichkeit per Technikfolgenabschätzung bewiesen ist.

Petitioner not public
Petition is directed to
Bürgermeister Jan Lindenau
975 supporters 454 in Lübeck

Petitioner did not submit the petition.

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Petitioner did not submit the petition.

  1. Launched 2020
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

An den Bürgermeister und die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck:
Wir wollen einen Ausbaustopp von 5G in Lübeck, bis die Unbedenklichkeit im Sinne der Technikfolgenabschätzung bewiesen ist.
Der Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur mit der 5G Technologie darf nicht ohne die Prüfung der Gesundheitsverträglichkeit und ohne Technikfolgenabschätzung durch eine industrie-unabhängige Kommission erfolgen.
Immer mehr Kommunen in Deutschland und europaweit sprechen sich dagegen aus, diese Technologie einzuführen. Auch Lübeck soll den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung und der Umwelt ernst nehmen und einen Ausbaustopp von 5G beschließen, bis die Unbedenklichkeit erwiesen ist.

Reason

Die Gesundheit der Menschen und der Schutz der Umwelt haben höchste Priorität. Die Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf lebende Wesen – Menschen, Tiere und Pflanzen – ist durch zahlreiche Untersuchungen belegt. (1)
Es gibt fast keine Forschung zur gesundheitlichen Auswirkung von 5G, sowohl bei den Frequenzen unterhalb von 3 GHz als auch mit 3,6 GHz, die kürzlich versteigert wurden. Die Ergebnisse der wenigen Forschungen zu den höheren Frequenzen von 5G, über 20 GHz, die ab 2022 installiert werden sollen, sind alarmierend, sodass Wissenschaftler dringend davor warnen, diese Technologie einzuführen. (2) Zum „Beamforming“ gibt es noch nicht einmal Ansätze, wie es untersucht werden könnte.
In einem internationalen Appell 2018 an die UNO warnen 244 Wissenschaftler vor der Einführung von 5G. (3) 70 Ärzte in Baden-Württemberg haben sich 2019 in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten Kretschmann gegen die Einführung von 5G ausgesprochen. (4) Ein wissenschaftlicher Dienst der EU weist die EU Parlamentarier auf die Risiken der 5G Technologie hin mit dem eindeutigen Tenor: Aufgrund des derzeitigen Forschungsstandes darf 5G nicht eingeführt werden. (5)
Eine Technikfolgenabschätzung der Bundesregierung ist nicht geplant. (6) Das heißt nichts anderes, als dass wir mit dem 5G-Ausbau einem großen Feldversuch ausgesetzt werden!
Das Vorsorgeprinzip der EU besagt „Wenn das Vorliegen und der Umfang von Gefahren für die menschliche Gesundheit ungewiss sind, können die Organe Schutzmaßnahmen treffen, ohne abwarten zu müssen, dass das Vorliegen und die Größe dieser Gefahren klar dargelegt wird“. (7) Die Voraussetzungen für die Anwendung des Vorsorgeprinzips sind durch die genannten wissenschaftlichen Stellungnahmen und Warnungen gegeben.
Quellen:
(1) Yakymenko et al., Oxidative mechanisms of biological activity of low-intensity radiofrequency radiation, Electromagn Biol Med 2016 35 (2): 186 – 202); Hardell, Das Hirntumorrisiko im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobil- und Schnurlostelefonen in: Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks, Broschürenreihe der Kompetenzinitiative e.V. St. Ingbert, 2012; Baumschäden im Umkreis von Mobilfunksendeanlagen, Cornelia Waldmann-Selsam und Horst Eger, umwelt-medizin-gesellschaft, 26, 2/2013; Die Auswirkungen elektromagnetische Felder auf Tiere, Dr. rer. nat. Ulrich Warnke, Kompetenzinitiative 2009.
(2) McClelland IS, Jaboin JJ., The Radiation Safety of 5G Wi-Fi: Reassuring or Russian Roulette? International Journal of Radiation Oncology_Biology_Physics Volume 101, Number 5 , 2018, S. 1274; Betzalel N et al., The human skin as a sub-THz receiver – Does 5G pose a danger to it or not? Environmental Research 2018, 163 208 – 216; Ciaula AD, Towards 5G communication systems: are there health implications? International Journal of Hygiene and Environmental Health 2018; Russel CL, 5G wireless telecommunications expansion: Public health and environmental implications. Environmental Research 2018; Mahamoud YS et al., Additive Effects of Millimeter Waves an 2-Deoxyclucose Co-Exposure on the Human Keratinocyte Transcriptome, Plos One, August 2016, DOI:10.1371/journal.pone.0160810.
(3) www.5gspaceappeal.org/the-appeal
(4) www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1468, Ärztearbeitskreis digitale Medien Stuttgart
(5) EPRS, European Parlamentary Research Service. Autor: Miroslava Karaboytcheva Members´ Research Service PE 646.172, February 2020: „Briefing. Effects of 5G wireless communication on human health“, erschienen in Deutsch als diagnose:funk Brennpunkt.
(6) Antwort des TAB- Büros Berlin (Technikfolgeabschätzung) auf eine Anfrage des Umweltreferenten des Stadtrates Wolfratshausen. „ein TA-Bericht zu den Auswirkungen von 5G ist zurzeit nicht vom Bundestag geplant.“ 13.08.2020
(7) EU – Kommission der Europäischen Gemeinschaften – Mitteilung der Kommission (2000): Die Anwendbarkeit des Vorsorgeprinzips. KOM (2000) 1 endgültig, Brüssel, den 2.2.2000 ; [http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2000:0001:FIN:DE:PDF 02.10.2020]

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News

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Am Freitag, 25.2., 15 Uhr, wird die Petition zum Ausbaustopp von 5G in Lübeck Herrn Bürgermeister Lindenau vor dem Lübecker Rathaus übergeben. Ca 1000 Menschen, gut 500 davon aus Lübeck , haben unterzeichnet und zum Ausdruck gebracht, dass sie die Einführung dieser Technik ohne Technikfolgenabschätzung ablehnen. Dies ist eine Möglichkeit, in der Öffentlichkeit das Thema Mobilfunk und 5G wieder sichtbar zu machen. Vor dem Rathaus ist eine Versammlung angemeldet. Wer hinzukommen möchte, melde sich bitte an bei info@luebeck-5Gfrei, damit wir einen Überblick über die Anzahl der Teilnehmer haben. Die Presse ist eingeladen (siehe Pressemitteilung im Anhang).
    Wiltrud Wagner

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