NACHTRAG: Nach den Ausführungen des städtischen Baureferates ist geplant, den Spitzahorn ab 1.10.2017 zu fällen. An der Eiche sollen "Veränderungen zur Schadensbegrenzung während der Baumaßnahme" vorgenommen werden. Die Stadtwerke wollen im Oktober mit ihren Spartenverlegungen (Kabelverlegungen, evtl. auch Gasleitungen) beginnen, deshalb muss der Baum vorher weg.

Neueste Entwicklung: In der Sitzungsvorlage zur öffentlichen Sitzung des Bezirksausschusses Untergiesing-Harlaching ist unter Punkt Baumschutzfälle 4.3.1.7 die Otkerstr. 1 aufgeführt. Allerdings stehen dort jetzt zwei Bäume, der Spitzahorn und als weiteres die daneben stehende Eiche! Weitere Details kenne ich im Moment noch nicht, werde diese aber nachliefern. Schreiben Sie an den Beziksausschuss 18, dass beide Bäume im derzeitigen Zustand und Umfang erhalten bleiben sollen! Die E-Mail-Adresse des Vorsitzenden des BA ist ba@baumgaertner.net. Die Adresse der Geschäftsstelle des BA 18 ist bag-ost.dir@muenchen.de. Senden Sie mir bitte einen Cc Ihrer E-Mails! Verbreiten Sie die Petition noch einmal weiter, bevor die Stadt die Säge auspackt.

Die Landeshauptstadt München plant beim Umbau der Unterführung Otkerstr/Tegernseer Landstraße einen alten wertvollen Baum zu entfernen. Das muss verhindert werden - der Baum ist erhaltenswert. Er ist in der heutigen Zeit wichtig weil er dem Verkehrslärm und der Luftverschmutzung entgegen wirkt. Bauliche Lösungen ohne Baumfällung sind möglich - sie müssen nur gewollt und umgesetzt werden. Ich habe heute den Oberbürgermeister und das Baureferat der Landeshauptstadt München über die Petition informiert. Ich bin gespannt auf die Reaktionen. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über meine Petition: www.sueddeutsche.de/muenchen/obergiesing-unten-durch-1.3586268 das freut mich! Bitte werben Sie bei Ihren Freundinnen und Freunden für weitere Unterschriften!

Begründung

In der Sitzungsvorlage des Münchner Stadtrats Nr. 14-20 / V 06801 Quelle: www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_vorlagen_ergebnisse.jsp?risid=4148455 (ACHTUNG: komplett in den Browser koperen!)

steht zu lesen: Alternativ zur Rampe könnte grundsätzlich auch auf der Westseite ein Aufzug eingerichtet werden. Die MotelOne Group hat zugesagt, ggf. auch einen zweiten Aufzug zu betreiben. Das Baureferat empfiehlt jedoch, wegen der höheren Betriebssicherheit einer hier baulich machbaren barrierefreien Rampenanlage gegenüber einer wartungsintensiveren Aufzugsanlage, der Rampenlösung den Vorzug zu geben. Weiter heißt es da: Bei dem von der Planung betroffenen Baum im Bereich der neu geplanten Rampenanlage entlang der Otkerstraße handelt es sich um einen rotblättrigen Spitzahorn. Dieser ist im Rahmen der Baumaßnahme zu fällen; er unterliegt der Baumschutzverordnung.

In der heutigen Zeit müssen Bäume im Stadtgebiet erhalten werden. Dies dient zum einen dem Lärmschutz und verringert zum anderen die Belastung durch die schlechte Stadtluft.

Die SPD-Fraktionen der Bezirksausschüsse 17 Obergiesing-Fasangarten und 18 Untergiesing-Harlaching haben am 24.01.2017 beantragt, der Lösung mit zwei Aufzügen und Erhalt des Baumes den Vorzug zu geben. www.ris-muenchen.de/RII/BA-RII/ba_antraege_details.jsp?Id=4385303&selTyp=BA-Antrag ACHTUNG: komplett in den Browser koperen!

Die Bürgerversammlung für den 18. Stadtbezirk Untergiesing-Harlaching hat am 24.11.2016 mehrheitlich diesen Antrag beschlossen: "Die Bürgerversammlung des 18. Stadtbezirks fordert gegenüber der Landeshauptstadt München im Rahmen der Sanierung und Modernisierung der Unterführung Tegernseer Landstraße Höhe Otkerstraße auf beiden Seiten der Unterführung Aufzüge zu bauen."

Die Planungen und Beschlüsse müssen dahingehend geändert werden, dass dieser mächtige Baum erhalten bleibt. Ein Umbau der Unterführung ist auch bei Erhalt des Baumes möglich und soll auch gar nicht in Frage gestellt werden.

Auf meiner Homepage www.huegenell.de habe ich Hintergrundinformationen und einen Plan eingestellt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dieter Hügenell aus München
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  • Gestern fand die entscheidende Sitzung des Bauausschusses des Münchner Stadtrates statt. Die Vorlage zur Unterführung unter der Tegernseer Landstraße ist nun auch im Ratsinformationssystem verlinkt - siehe
    www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_vorlagen_detail.jsp?risid=5071118
    Da ich gestern nicht im Rathaus sein konnte, kann ich den gefassten Beschluss erst nachliefern wenn er seitens der Stadt veröffentlicht wurde.
    Der angegebene Link ist derzeit doch noch nicht mit der Vorlage verknüpft, sorry.

  • Der Bauausschuss des Stadtrates befasst sich in seiner Sitzung am 18.9.2018 mit den noch offenen Anträgen der beiden Bezirksausschüsse 17 und 18 und mit meiner Petition. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 14.15 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses.
    Auf der Zuschauertribühne kann man die Sitzung verfolgen.
    Die Sitzungsvorlage ist noch nicht im städtischen Ratsinformationssystem verfügbar. Sie hat das Aktenzeichen 14-20 / V 12382.

  • Vom Bezirksausschuss 17 Obergiesing-Fasangarten wurde ich wie folgt unterrichtet:
    Dem Bezirksausschuss liegt eine Anhörung nach der Bezirksausschuss-Satzung vor.
    Darin wird dem Bezirksausschuss mitgeteilt, dass nunmehr zwei Aufzüge geplant werden und damit der Ahorn an der Otkerstraße erhalten werden kann.
    Dazu beigetragen haben die Entscheidungen der beiden Bezirksausschüsse, ein Antrag in der Bürgerversammlung Untergiesing-Harlaching, diese Petition und die Bereitschaft der MotelOne-Group als Betreiberin des gleichnamigen Hotels, die Betriebskosten der beiden Aufzüge zu übernehmen.
    Baubeginn an der Unterführung soll im Frühjahr 2019, Fertigstellung Ende 2019.
    Vorher - also im Herbst 2018 - sollen die Verlegungen der Versorgungsleitungen durch die Stadtwerke durchgeführt werden.
    Ich gehe davon aus, dass es noch einen Stadtratsbeschluss zur Änderung des Beschlusses des Bauausschusses vom Oktober 2016 geben wird.
    Ich berichte dann wieder.

Pro

Die Stadt München selbts geht davon aus dass Bäume wichtig sind. "Eine zentrale Rolle in einer hitzeangepassten und wassersensiblen Stadt spielen dabei vor allem Bäume. Sie dienen als natürliche Klimaanlage und Schattenspender und sind in einer klimaangepassten Stadt unverzichtbar." RathausUmschau vom 26.06.17, 118/2017

Contra

Noch kein CONTRA Argument.