Reģions: Bavārija

Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft statt Wettbewerb

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Petitionsausschuss des Bayrischen Landtags

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  1. Sākās jūnijs 2025
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Lūgums adresēts: Petitionsausschuss des Bayrischen Landtags

Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft statt Wettbewerb
Stopp des klinischen Kahlschlags über die Krankenhausreform 2025

Die aktuelle Krankenhauslandschaft ist gekennzeichnet von marktwirtschaftlichem Wettbewerb und bundesweit limitiertem Krankenhausbudget. Verdrängungswettbewerb und Rentabilität, nicht der klinische Bedarf, entscheiden vielfach, ob wir in ländlichen Regionen wohnortnahe Krankenhäuser vorfinden.

Dies hat zu immensen Klinikschließungen in Deutschland geführt:

1991: 2.411 Krankenhäuser
2023: 1.874 Krankenhäuser
= 537 bundesweite Klinikschließungen 1

In Bayern verzeichnen wir:

1991: 424 Krankenhäuser
2023: 352 Krankenhäuser
= 72 bayerische Klinikschließungen. 2

Die flächendeckende klinische Versorgung mit Allgemeinkrankenhäusern einschließlich lebensrettender Basisnotfallversorgung binnen 30 Fahrzeitminuten ist gefährdet. In Bayern sind bereits 162 PLZ-Regionen klinisch unterversorgt.

Wir fordern:

Einführung des Konzepts „Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft“ mit folgenden Bausteinen:

  • Kommunale Krankenhäuser
  • Mindesterreichbarkeit und Mindeststrukturen
  • Selbstkostendeckung der Krankenhäuser
  • Bürgerkrankenversicherung
  • Flächendeckende integrierte ambulant-stationäre Notfallzentren mit einheitlichen Standards.

Das bedeutet konkret:

  • Erhalt der flächendeckenden klinischen Versorgung mit Allgemeinkrankenhäusern einschließlich lebensrettender Basisnotfallversorgung binnen 30 Fahrzeitminuten
  • Weg mit marktwirtschaftlichen Krankenhäusern
  • Weg mit renditeorientierten Fallpauschalen
  • Weg mit privaten und gemeinnützigen Krankenhäusern
  • Weg mit Verdrängungswettbewerb, Klinikschließungen und Teilschließungen.

Zur Finanzierung des Konzepts fordern wir die Selbstkostendeckung der Krankenhäuser; dies erschließt uns zusätzliche 164.400 klinische Mitarbeiter für die Behandlung der Patienten. 3 Durch die Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung zahlen Großverdiener zusätzliche 33,5 Mrd. Euro solidarisch in das Gesundheitswesen. 4

Wettbewerb und bedarfsorientierte Klinikangebote schließen sich gegenseitig aus

Die Forderungen sind detailliert in einer Projektstudie „Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft“ beschrieben:
schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform-folgen-in-bayern/bedarfsgerechte-kommunale-kliniklandschaft/

1 DeStatis, Grunddaten der Krankenhäuser, Grunddaten der Krankenhäuser 2023,https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankenhaeuser/Publikationen/Downloads-Krankenhaeuser/statistischer-bericht-grunddaten-krankenhaeuser-2120611237005.xlsx?__blob=publicationFile&v=6
2 Bayerisches Landsamt für Statistik, Krankenhausstatistik 2023: Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis, https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/a4200c_202300.pdf
3 Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern, Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft - Sicherung der flächendeckenden klinischen Versorgung am Beispiel Bayern,https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform-folgen-in-bayern/bedarfsgerechte-kommunale-kliniklandschaft/
4 Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern, ebenda

Pamatojums

Niemand käme auf die Idee, Feuerwehren einem marktwirtschaftlichen Wettbewerb auszusetzen und zu entscheiden:

Welche Ausstattung rechnet sich nicht? Wo schließe ich eine „nicht rentable“ Feuerwehr?

Denn:

  • Feuerwehren retten Leben.
  • Wohnortnahe Feuerwehren sind Daseinsvorsorge und deshalb bedarfsnotwendig!

Exakt das Gleiche gilt für Allgemeinkrankenhäuser einschließlich Basisnotfallversorgung:

  • Allgemeinkrankenhäuser retten Leben.
  • Wohnortnahe Allgemeinkrankenhäuser sind Daseinsvorsorge und deshalb bedarfsnotwendig!

Nicht der Markt darf entscheiden, ob in meiner unmittelbaren Nähe ein Allgemeinkrankenhaus mit einer lebensrettenden Basisnotfallversorgung steht.

  • Entscheiden muss der klinische Bedarf!
  • Entscheiden muss die Erreichbarkeit eines Allgemeinkrankenhaus einschließlich Basisnotfallversorgung binnen 30 Fahrzeitminuten.

Wer dies garantieren will, der braucht eine ganz andere Krankenhauslandschaft.

Die Grundzüge:

  • Rekommunalisierung aller deutschen und bayerischen Krankenhäuser, dadurch werden die Klinikstandorte in den Bundesländern und in den Kommunen wieder planbar
  • Mindeststandards für bedarfsnotwendige Krankenhäuser, erreichbar binnen 30 Fahrzeitminuten, dadurch wird bundesweit Leben gerettet
  • Selbstkostendeckung der Krankenhäuser, dadurch werden die bedarfsnotwendigen Allgemeinkrankenhäuser einschließlich Basisnotfallversorgung adäquat finanziert, Insolvenzen und Klinikschließungen dagegen verhindert. Personal im Umfang von 164.400 klinischen Mitarbeitern bzw. 126.150 Vollzeitkräften wird von aufwendigen Kodierungen für renditeorientierte Fallpauschalen entlastet und kann stattdessen Patienten behandeln. 1
  • Flächendeckende Intergrierte ambulant-stationäre Notfallzentren mit einheitlichen Standards.

Die Krankenhausplanung ist nach § 6 KHG Aufgabe der Bundesländer. 2 Die Kommunen leisten ergänzend den Betrieb von Krankenhäusern oder haben ihn alternativ sicherzustellen. In Bayern regelt dies Art. 51 der Landkreisordnung. 3 Eine Landeskrankenhausplanung ist prospektiv und bedeutet, dass das jeweilige Bundesland diese Verantwortung im Sinne einer flächendeckenden klinischen Versorgung wahrnehmen sollte. Aber:

  • Verdrängungswettbewerb
  • verlustbedingte Insolvenzen
  • Klinikschließungen und
  • Klinikteilschließungen

... machen jegliche Krankenhausplanung unmöglich.

De facto entscheidet altuell der Markt über regionale Klinikstandorte, nicht …

  • die Landeskrankenhausplanung
  • nicht die kommunale klinische Sicherstellung
  • nicht der klinische Bedarf.

1 Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern, ebenda
2 Krankenhausfinanzierungsgesetz – KHG, §6, https://www.gesetze-im-internet.de/khg/__6.html
3 Landkreisordnung für den Freistaat Bayern, Art. 51,https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayLKrO-51

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Informācija par petīciju

Petīcija uzsākta: 06.06.2025
Kolekcija beidzas: 05.12.2025
Reģions: Bavārija
Kategorija: Veselība

Jaunumi

  • Zwei neue Videos

    Liebe Unterstützerinnen,
    liebe Unterstützer,

    "1.200 statt 1.843 Krankenhäuser mit Lauterbachs und Warkens Krankenhausreform?" Unter dieser Fragestellung haben wir ein erstes Video 2026 veröffentlicht. Ihr findet es unter:

    https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/video/

    Unmittelbar dahinter veröffentlichen wir das zweite Video 2026 unter dem Titel: "Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen ersetzen keine Krankenhäuser".

    Schaut Euch die Videos an.
    Teilt sie auf Social Media.
    Setzt sie ein, wenn es in Eurer Region um die Schließung eines Krankenhauses mit oder ohne Umwandlung in eine Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung geht.

    Wir sagen:

    Hände weg von unseren bedarfsnotwendigen Krankenhäusern!

    Eure Petitonsleitung
    Klaus Emmerich
    Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern
  • Deutsche Krankenhausgesellschaft offeriert institutionalisiertes Kliniksterben

    Liebe Unterstützerinnen,
    Liebe Unterstützer,

    Jahre lang hat sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft als höchstes Vertretungsorgan aller Krankenhäuser gegen den geplanten Kahlschlag der Krankenhausreform von Ex-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken gewehrt.

    Was wir jetzt lesen, macht uns fassungslos!

    https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/2026-ist-ein-schicksalsjahr-fuer-das-gesundheitswesen-dkg-fordert-kurswechsel-in-der-gesundheitspolitik/

    Zitat der Deutschen Krankenhausgesellschaft:

    "Die Kliniken seien bereit, Versorgungsstrukturen neu zu ordnen und in den kommenden zehn Jahren auf mehrere Hundert Standorte zu verzichten bzw. diese zu sektorübergreifenden Versorgungszentren (SÜV) umzuwandeln. Die Reform könne jedoch nur gelingen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen."

    Wir haben in aller Schärfe protestiert:

    ---

    https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform/deutsche-krankenhausgesellschaft/Pressemitteilung

    Institutionalisiertes Kliniksterben gefährdet wohnortnahe klinische Versorgung und Bewältigung schwerer Katastrophenfälle

    Himmelkron, 15.01.2026

    ---

    Das Schreiben liegt als PDF bei.

    AUFTAKT 2026

    Zum Jahresbeginn 2026 präsentieren wir unsere zentralen Forderungen an die bayerische Krankenhauspolitik und Krankenhausplanung.

    Zusammenfassung:

    1. Erreichbarkeit binnen 30 Fahrzeitminuten
    2. Investitionsfördermitteln im Umfang von jährlich 1 Mrd. Euro
    3. Prospektiver Krankenhausplanung
    4. Auch zukünftiger Zulassung bayerischer Bürgerentscheide gegen Klinikschließungen
    5. Ablehnung des Krankenhausreformanpassungsgesetzes im Bundesrat
    6. Verlässliche Absichtserklärungen bayerischer Parteien zur Krankenhauspolitik

    Die Forderungen in ausführlicher Form sind zu finden unter:

    https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/

    Herzliche Grüße
    Klaus Emmerich
    Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern
  • Kliniken nicht krisensicher - Unser Konzept würde greifen!

    Liebe Unterstützerinnen,
    liebe Unterstützer,

    die Deutsche Krankenhausgesellschaft lässt sich über ein Gutachten attestieren:

    https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/krankenhaeuser-muessen-krisentauglich-werden-dkg-fordert-nationale-strategie-zur-staerkung-der-resilienz/

    Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach fordert eine bundesweite Vorbereitung der Krankenhäuser auf Krisen- und Kriegstauglichkeit. Dabei wird das neue Krankenhausanpassungsgesetz (KHAG) weitere Kliniken und Klinikbetten abbauen - ein empörender Widerspruch. Bis zu 600 bundesdeutsche Krankenhäuser könnten schließen.

    Was aber wäre die Lösung:

    Mit unserer Petition und unserem Konzept "Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft" liegen wir genau richtig. Wir haben also beigefügte Pressemitteilung verfasst, auf unsere Homepage gestellt (https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform-folgen-in-bayern/krisenbew%C3%A4ltigung-in-bayerischen-krankenh%C3%A4usern/) und wurden bereits von den Medien aufgegriffen:

    https://www.medconweb.de/blog/finanzierung/aktionsgruppe-kliniksterben-bayern-khag-2025/

    Dies sollte uns anspornen:

    - Petition unterzeichnen.
    - Petition auf Social-Media teilen.
    - Petition unter Freunden, Verwandten und Arbeitskollegen teilen:

    Petition "Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft statt Wettbewerb":

    https://www.openpetition.de/petition/online/bedarfsgerechte-kommunale-kliniklandschaft-statt-wettbewerb

    Eure Petitionsleitung

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