Geld für Leute, die nicht arbeiten wollen? Sind wir Schlaraffenland? Wenn man die schon durchfüttern muss, dann nur mit soviel, wie zum "Überleben" nötig ist. Jeder kann etwas für die Gesellschaft tun: im Rahmen seiner Möglichkeiten! Und das muss dann wesentlich besser honoriert werden.
Dieses Märchen wird von Konservativen, (Neo-)Liberalen und anderen Rechten seit Jahrhunderten erzählt: Menschen, die arm sind, wären selber schuld und wollten nicht arbeiten. Doch der Anteil der erwerbsfähigen Sozialleistungsbezieher*innen, die nicht ernsthaft interessiert sind, für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten, ist gering. Wissenschaftliche Studien (z.B. unter Prof. Klaus Dörre, Uni Jena) sowie Erfahrungsberichte u.a. der ehem. Vermittlerin Inge Hannemann belegen das Gegenteil.