Region: Soest
Habitation

Begrenzung des Höinger Industriegebietes

Petition is directed to
Bürgermeister der Gemeinde Ense
433 Supporters
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  1. Launched September 2019
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Wir fordern mit dieser Petition, dass unsere Gemeinde auch für nachfolgenden Generationen liebens- und lebenswert bleibt.

Daher sprechen wir uns dafür aus, dass die Ausdehnung des Höinger Industriegebietes begrenzt wird. Bei zukünftigen Industrieplanungen sollen Alternativen zum Industriegebiet Höingen gesucht werden unter größtmöglicher direkter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Reason

Die Gemeinde Ense plant das Industriegebiet Höingen vorläufig um ca. 10 ha in Richtung Norden und Osten zu erweitern. Dadurch rückt das Industriegebiet deutlich weiter an die Wohnbebauung in Bremen und Parsit. In der weiteren Planung ist sogar eine zusätzliche Erweiterung bis an die B516 möglich. Bereits heute ist das Industriegebiet flächenmäßig etwa so groß wie der Ortsteil Niederense.

Das bedeutet:

  • Weiter steigendes Verkehrsaufkommen durch Schwerlastverkehr und Pendler (bereits jetzt ist die Belastung in einigen Ortsteilen sehr hoch)

  • Emissionen durch z.B. Feinstaub, Lärm, Licht, Geruchsbelästigungen werden weiter stark steigen und das auch in den Nachtstunden und an Wochenenden

  • Verlust des dörflich, ländlichen Charakters

  • Abnahme und starke Einschränkungen der Möglichkeiten zur Naherholung

  • Weitere Flächenversiegelung

    Wassermengen durch Flächenversiegelung sind bereits jetzt sehr hoch. Die Gemeinde Ense hat dadurch die Auflage durch die Bezirksregierung bekommen, Regenrückhaltekapazitäten zu erweitern. In diesem Zusammenhang ist ein Regenrückhaltebecken im Landschaftsschutzgebiet Bannerbach in Planung.

Thank you for your support, IG Pro Ense from Ense
Question to the initiator

News

Nur 70,6 % der in Ense wohnenden Erwerbstätigen arbeiten außerhalb von Ense. Das muss mehr werden, damit die negativen Begleiterscheinungen unserer Arbeitsplätze woanders stattfinden und nicht da, wo wir wohnen. Abgesehen vom Rausfahren und Reinfahren natürlich. Das würde dann leider noch mehr. Mich stört auch, dass man inzwischen schon überall kilometerweit durch Gewerbegebiete laufen muss, bis man endlich im „Grünen“ ist.

Grundsätzlich ist die Petition ja zu unterstützen, allerdings sollte das Ganze gewissenhaft aufgezogen werden, so man ernst genommen werden will. Wenn man als Aufmacher(!) des Flyers schon die evtl. zukünftig geplante Erweiterung unterhalb der Biogasanlage hernimmt, sollte man diese aber nicht östlich des Schweinestalls als Fotomontage darstellen. Falls dies nicht absichtlich irreführend passiert ist, ist es mehr als nachlässig..

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