Dass der Termin für die Bekanntgabe der Abiturergebnisse im Sinne der Schüler auf den 2. Juni 2017 vorgezogen wird, darf mit Rücksicht auf die Lehrkräfte, die die Arbeiten der Schüler und Schülerinnen korrigieren und nachkorrigieren müssen, sowie gleichzeitig Vollzeit unterrichten und Kolloquiumsprüfungen abnehmen, nicht sein!

Wir fordern als Termin für die Bekanntgabe der Abiturprüfungsergbnisse den 19. Juni 2017.

Begründung

Abiturprüfungen in weniger als drei Wochen korrigieren und nachkorrigieren und nebenbei noch Vollzeit unterrichten (und damit meine ich 100% der regulären Stundenleistung erbringen, was natürlich auch für Teilzeitkräfte gilt) und Kolloquiumsprüfungen abnehmen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Bei allem Verständnis für die Schülerinnen und Schüler - aber wer objektive und faire Noten möchte, muss den Lehrkräften Zeit zur Korrektur geben.

Liebe Damen und Herren im Kultusministerium, bitte denken Sie bei Ihrer Entscheidung zum Termin der Bekanntgabe der Abiturprüfungsergebnisse auch an Ihre Angestellten!!! Vielen Dank.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    ich möchte mich auf diesem Wege ganz herzlich für Ihre Unterschrift bedanken! Leider ist es nun ja so, dass unser Anliegen kein Gehör gefunden hat - zumindest nicht offiziell - und traurigerweise von besagter offizieller Seite auch keinerlei Bemühen um zumindest eine Komromisslösung erkennbar war.

    Offenbar wissen unsere Dienstherren unsere Arbeit tatsächlich nur wenig zu schätzen, oder haben schlicht und ergreifend keine Ahnung davon, was es bedeutet, ein Abitur zu korrigieren, Colloquiumsprüfungen abzunehmen und "nebenbei" noch zu unterrichten. Als letzter Hoffnungsschimmer bleibt mir deswegen nur die Überzeugung davon, dass zumindest der ein oder andere Mitarbeiter im Kultusministerium unsere Petition doch wahrgenommen hat - und vielleicht sogar Herr Spaenle unter besagten Personen war. Außerdem hoffe ich, dass wir bewirken konnten, dass sich die Damen und Herren in München bei der nächsten Terminfestlegung vorab etwas mehr Gedanken machen und tatsächlich auch vorab (!) mit den Schulleiterinnen und Schulleitern sowie mit den Lehrerverbänden und Elternvertretungen Rücksprache nehmen, bevor Entscheidungen fallen.

    Jedenfalls freue ich mich, dass so viele mein Anliegen unter- und mit einer Flut überzeugender Argumente gestützt haben - mehr als 9.300 Unterschriften sind trotz des Scheiterns der Petition per se ein eindeutiges Zeichen dafür, dass das Kultusministerium zu weit gegangen ist und nicht nur den Lehrkräften enorme Leistungen abverlangt, sondern auch die Benachteiligung einer Vielzahl von Schülerinnen und Schülern in Kauf nimmt, nur um Einzelne zufrieden zu stellen.

    Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen viel Energie für die bevorstehenden Wochen und bedanke mich nochmals bei Ihnen allen für Ihre Unterstützung!

    Ein besonderes Dankeschön gilt dabei natürlich auch allen Schülerinnen und Schülern, sowie deren Eltern und allen anderen Unterstützern - jede einzelne Unterschrift war ein wichtiger Teil eines meiner Meinung nach nicht ignorierbaren Denkzettels!

    In diesem Sinne verbleibe ich mit herzlichen Grüßen
    Claudia Mitschke

Pro

Letztes Schuljahr verlautbarte das Direktorat noch, mündliche Prüfungen dienten nur dazu, dass ein Schüler nochmals eine Prüfungsmöglichkeit hätte und es nicht Sinn der Sache sei, dass der Schüler jetzt groß nachlernt sondern einfach der Wissenstand des Schülers nochmals geprüft wird.. So gesehen wäre der. 2. Juni eine Bervorzugung gegenüber über 2016.

Contra

https://www.merkur.de/bayern/gastbeitrag-sti722504/vier-lehrer-an-spaenle-wir-sind-nicht-ihre-hirnlosen-leibeigenen-7407572.html Dieser Artikel ist überfällig und sagt alles wesentliche aus!