Mit dieser Petition soll die Möglichkeit gegeben werden, sich gegen die landläufige Meinung zu stellen, die beinhaltet, dass sich der Wolf in unserer Kulturlandschaft weiterhin ungehindert ausbreiten soll. Der Initiator möchte auf gar keinen Fall in Konkurrenz zu den, von ihm sehr geschätzten, Zentralverbänden der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden sowie den Landvolkverbänden treten.

Angesprochen werden sollen insbesondere die ca. 4,5 Millionen Landbesitzer der Bundesrepublik Deutschland, die ca. 362.000 Jäger, die Menschen des ländlichen Raumes aber auch die Stadtbevölkerung.

Diese Petition wird vom Ersteller verfasst, weil er später nicht dem Vorwurf ausgesetzt sein will, dass er es wider besseren Wissens unterlassen hat, tätig zu werden. Ein Großteil der Jägerschaft verharrt in einer abwartenden Haltung. Sie wollen sich vermutlich dann „einklinken“, wenn etwas ganz „Schlimmes“ passiert ist.

Begründung

Als Ausgangspunkt sollen drei Äußerungen zum Thema „Wolf“ dienen, die kürzlich publik wurden. Zunächst zwei aus scheinbar gegensätzlichen „Lagern“:

  1. „Erfreut sei man über die Rückkehr heimischer Arten, wie dem Wolf, Fischotter und Luchs…“ (Landesjägerschaft Niedersachsen bzw. ihr 1. Vorsitzender H. Dammann-Tamke in der Zevener Zeitung, vom 19.11.2014)

  2. „Vor allem muss aber eines klar sein: Der Wolf, einst vom Menschen ausgerottet, ist in Niedersachsen zu Hause und wird auch nicht wieder verschwinden. Darauf haben sich auch diejenigen Landwirte einzustellen, die bislang noch meinen, das Land gehöre ihnen allein. Künftig müssen sie es teilen.“ (Ulrich Kröger zum Thema „Wolf und Jagdrecht, Buxtehuder Tageblatt, vom 27.11.2014)

  3. „Ende Oktober fiel bei Angermünde ein Wolf am helligten Tag die Bracke von Förster Roland Ueckermann an und biss sie fast tot – keine zehn Meter vom Wohnhaus entfernt!“ (Standke, F.: Grenze überschritten!, in Niedersächsischer Jäger, Heft 24, 2014)

In dem Zusammenhang gibt der ebengenannte Verfasser eine Einschätzung von Carina Vogel vom Brandenburgischen Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz wieder: „Aufgrund des frechen Verhaltens des Grauhundes stellt sich natürlich die Frage, ob er auch Menschen anfallen könnte. Erwachsene seien nicht gefährdet, bei Kleinkindern würde sie für den Wolf nicht die Hand ins Feuer legen.“ (Ebenda, S. 31)

Im Folgenden sind einige wenige Argumente gegen die Ausbreitung des Wolfes aufgeführt:

• Der Wolf ist ein Tollwutüberträger und kann deshalb eine Gefahr für den Menschen darstellen. • Der Wolf dezimiert in zunehmendem Maße domestizierte und freilebende Tiere. • Der Wolf stellt eine große Gefahr für Kinder und Pilzsammler und andere Menschen, die sich im Wald aufhalten, dar.

Was tun?:

Die rasante Ausbreitung des Wolfes erfordert seine schnellst mögliche Bejagung. Dabei muss gewährleistet sein, dass die gesamten, vom Wolf direkt oder indirekt verursachten Schäden an Menschen und domestizierten Tieren, vom Staat ausgeglichen werden.

Die drei aufgeführten Zitate sind selbstredend. Unterstützen Sie diese Aktion. Solidarisieren Sie sich, indem Sie diese Petition unterschreiben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

Pro

Viele denken: Wenn es gefährlich für uns Menschen wird, wird der Staat rechtzeitig eingreifen und uns beschützen. Die mehrere tausend getöteten Weidetiere müssten bereits Grund sein, mit der Aktion „Wirtschaftsörderung der besonderen Art mittels Wolf“ aufzuhören. Viele denken, da ist ein guter „Vater Staat“, der seine Kinder schützt. Meine Freundin meinte kürzlich, der gute Vater Staat entpuppe sich immer mehr als böser Onkel, der die Kinder mit Süßem und Spielen lockt, weil er seine egoistischen Gelüste an ihnen auslebt und der seinen Kindern massiven Schaden zufügt, notfalls dafür umbringt.

Contra

Ich habe mir die Kommentare durchgelesen, warum diese fragwürdige Petition unterschrieben wird. Dort wird erzählt, dass hohe Zäune und Herdenschutzhunde das "Problem" Wolf nicht löst. DAS STIMMT NICHT!! Gerade Herdenschutzhunde werden erfolgreich seit jahrzehnten gegen Wölfe und sogar Bären eingesetzt! Auch wird behauptet, dass es in den Karpaten zu Übergriffe durch Wölfe auf Menschen kam. Das ist gelogen, es gab NIE Übergriffe in Deutschland und Rumänien von Wölfe auf Menschen. Das hier ist nur ein Teil, was Wolfsgegner an Lügen über die Wölfe verbreiten.