Belohnung bei KFZ-Versicherung für niedriges Unfallrisiko statt für Kundentreue

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

0 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

0 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2019
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Aktueller Bezug: Bürger, die erstens ökologisch ihr Kraftfahrzeug stehen lassen (abmelden oder verkaufen) und auf öffentliche Verkehrsmittel wechseln und zukünftig wieder ein Kraftfahrzeug nutzen wollen, werden von den Fahrzeug-Haftpflichtversicherern gemäß deren aktuellen AGB bestraft.

Allgemein entspricht die Beitragshöhe der KFZ-Versicherung nicht nur dem Unfallrisiko, sondern eher der Verkäufer-Strategie, dass der Verkäufer Versicherer gut zahlenden Kunden mit Kundentreue zur KFZ-Versicherung - statt zu öffentlichen Verkehrsmitteln - allgemein Rabatte gibt.

Folgende drei Fälle im Vergleich zeigen das deutlich.

  • Fall 1 Versicherungsnehmer A fährt selbst (Fahrer A) schadenfrei 20 Jahre. Fahrer A hat danach geringes Unfallrisiko und geringen Versicherungsbeitrag (SF 20).

  • Fall 2 Versicherungsnehmer A lässt das Fahrzeug angemeldet stehen, schadenfrei 20 Jahre. Versicherungsnehmer A hat danach ohne Fahrerfahrung hohes Unfallrisiko, aber geringen Versicherungsbeitrag (SF 20).

  • Fall 3 Versicherungsnehmer A lässt einen anderen (Fahrer B) schadenfrei auf seine Versicherung fahren. Versicherungsnehmer A oder andere können das bezeugen. Fahrer B hat einen Führerschein und war eventuell als von der Versicherung erlaubter Fahrer im Versicherungsvertrag von Versicherungsnehmer A eingetragen. Fahrer B hat danach geringes Unfallrisiko, aber hohen Versicherungsbeitrag (SF 0).

Hinweise zu den Fällen : Der Versicherungsnehmer A ist Fahrzeughalter und bezahlt die Versicherungsbeiträge. Vergleiche I.6.1.3 und I.6.1.3 I.6.2.3 in „Allgemeine Bedingungen für die Kfz-Versicherung AKB 2015 – Stand: 12.10.2017“ von GDV. https://www.gdv.de/de/ueber-uns/unsere-services/musterbedingungen-23924

Die Beitragshöhe entspricht nur in Fall 1 dem Unfallrisiko, aber nicht in Fall 2 oder Fall 3.

Was ist eine mögliche Lösung?

Die Fahrzeug-Haftpflichtversicherer sollen die Beitragshöhe der KFZ-Versicherung nur entsprechend dem - gesellschaftlich wichtigen Argument - Unfallrisiko inkl. etwas Umweltschutz regeln.

Die zukünftige Regelung würde sich so auf die drei Fälle auswirken:

  • Fall 1 Wie bisher.

  • Fall 2 Der Halter hat und behält den Versicherungsbeitrag (SF 0).

  • Fall 3 Fahrer B hat danach geringes Unfallrisiko und geringen Versicherungsbeitrag (SF 20). Auch ohne Genehmigung durch Versicherungsnehmer A.

Begründung

Die Beitragshöhe gemäß Unfallrisiko statt gemäß Kundentreue ermöglicht leichter den Wechsel vom Kraftfahrzeug zu öffentlichen Verkehrsmitteln und eventuell zurück. Nicht die Dauer der Kundenbindung senkt die Anzahl der vielen Unfälle, Verletzten und Toten im Straßenverkehr, sondern die Bestrafung von hohem Unfallrisiko und Belohnung von niedrigem Unfallrisiko.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 17.08.2019
Sammlung endet: 16.08.2020
Region: Deutschland
Kategorie: Verkehr

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern