Das Moselschiefer-Bergwerk im Mayener Katzenberg soll bis Ende 2019 die Produktion von Moselschiefer einstellen. Sollte dies zutreffen würde auf einem der ältesten Bergwerke in Europa unwiderruflich das Licht aus gehen. Es sind 51 Mitarbeiter betroffen, Mitarbeiter, die Ihren Beruf Leben und Stolz auf das weltweit bekannte Schiefer Bergwerk (Katzenberg) sind.

www.rhein-zeitung.de/region/lokales/mayen_artikel,-schicht-im-schacht-rathscheck-schiefer-stellt-ende-2019-die-produktion-im-bergwerk-katzenberg-ein-_arid,1833841.html

Begründung

Wir Mitarbeiter und Bergleute geben unser Bergwerk nicht ohne weiteres auf. Denn für die Region in der Eifel, Rheinland - Pfalz & Mayen ist das Bergwerk mit der Moselschiefer Produktion die DNA der heimischen Industriegeschichte.

Obwohl der Entschluss klar definiert ist, gibt es mehrere Wege für einen weiteren Betrieb. Denn Schacht Katzenberg darf nicht sterben. Ihre Petition, Ihre Unterschrift, jede einzelne Stimme zählt.

Denn alleine sind unsere Grubenlichter nicht Hell genug. Deswegen sind wir auf Sie angewiesen mit uns gemeinsam ein solidarisches Zeichen zu setzen. Ein Zeichen was an die Werte und Tradition appellieren soll. Und gemeinsam schaffen wir das.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Andreas Rech-Grobosch aus Solms
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Neuigkeiten

  • Mit einem Offenen Brief haben sich nun 51 von der Schließungsabsicht des Rathscheck Moselschiefer Bergwerkes in Mayen betroffene Kumpels an Anton Werhahn gewandt. Anton Werhahn war bis Anfang des Jahres Vorsitzender des Vorstandes der Werhahn-Gruppe. Jetzt ist er Vorsitzender des Verwaltungsrates und damit Repräsentant der Familie Werhahn, die Gesellschafter der Gruppe ist, zu der auch Rathscheck Schiefer gehört.
    In einem Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt, heißt es: „Der offene Brief ist ein Hilferuf an die oberste Stelle. Er wird auch an die Medien des Konzernsitzes Neuss sowie an Wirtschaftsmagazine versendet.“
    Der Offene Brief an den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Gruppe Wilh. Werhahn KG Anton Werhahn Neuss lautet, wie folgt:
    „Sehr geehrter Herr Werhahn,
    wir sollen aufgrund jahrelanger Fehlentscheidungen, Untätigkeiten und mangelhafter demotivierender Führung kurzfristig unsere Arbeitsplätze verlieren.
    Nahezu alle von uns haben keinen anderen Beruf erlernt als Schiefer-Bergmann oder Schieferspezialist über Tage. Und dabei unsere leidenschaftliche ganze Arbeitskraft im vollen Vertrauen auf die Werhahn-Gruppe eingesetzt. Bis auf ein/zwei Ausnahmen sind auch keine Frühverrentungen möglich.
    Wir werden mit unseren Familien im Selbstwertgefühl beschädigt und stürzen in finanzielle Notlagen.
    Machen Sie bitte Ihren ganzen Einfluss geltend, dass die Entscheidung rückgängig gemacht wird. Das Argument der schlechten geologischen Verhältnisse am Katzenberg zieht nicht. Auf der 11. Sohle sind nicht einmal alle Abbaustellen angegangen.
    Beachten Sie auch unsere online Petition „Bergwerk Katzenberg darf nicht sterben“ sowie die bisherigen Presseartikel in der Region, in denen auch die Besonderheit der Geschichte dargestellt ist.
    Werhahn ist immerhin seit 1904 in der Pflicht. Helfen Sie uns!“

  • "Es reißt nicht ab": vor ca. 4 Wochen gründeten wir vor lauter Verzweiflung die Petition. Mittlerweile sind hunderte Kommentare erschienen. Kommentare die zum einen, zum Nachdenken anregen und zum anderen Herz ergreifende und stärkende Solidaritätsbekundungen. Heute am 21.08.2018 hat sich Ein Weltstar in der Petition klar zu uns unterstützend bekannt. Wir alle sind sprachlos. Eine Würdigung und eine besonders große Ehre für uns alle. Aufgrund eurer, sowie der Solidarität von Herrn Adorf wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt und mit absoluter Gewissheit, das wir eure Hilfe zur Richtigen Zeit beanspruchen. Wir fragen uns zur aktuellen Stunde, wo werden wir in weiteren 4 Wochen stehen? Das Bergwerk Mayen mit seiner starken Verwurzelung in der Region ist die DNA. Und mittlerweile Nachweislich nicht weg zu denken. Ihr bringt unsere Grubenlichter Hell zum erleuchten. Es ist noch ein langer Weg, aber wir sind dank euch weiterhin tapfer in einer nie dagewesenen Solidarischen Bewegung etwas zu leisten. Bergwerk Mayen Schacht Katzenberg darf nicht sterben! Tragt diesen Satz weiter in alle Welt und macht auf uns aufmerksam. Herr Adorf, sowie sämtliche Unterstützer DANKE. von uns allen und aus tiefstem Herzen. Betriebsrat, und die 51 Kumpel

  • Heute morgen um 05:30 haben wir uns Gemeinsam für dieses Foto versammelt. Es ist als Dank an euch alle gerichtet denn für eure SOLIDARITÄT sind wir sehr Dankbar und Stolz. Bitte verbreitet diese Petition denn Gemeinsam sind wir stark. Glückauf die 51 Kumpel vom Katzenberg mit Betriebsrat

Pro

27 Jahre, davon 18Jahre als Bertriebsrats-Vorsitzender, habe ich mein tägliches Brot bei der Firma Rathscheck verdient. Als ich erfuhr, dass die Geschäftsleitung meinen ehemaligen Kollegen die Heimat beraubt, war und bin ich immer noch entsetzt. Wo bleibt die Verantwortung der beiden Geschäftsleiter? was geschieht mit den Kollegen, unter denen über 25 an der Zahl in einem Alter zwischen 50 und 60 Jahren sind, und die nur als Spezialisten für Schiefer gearbeitet haben? Die beiden Herrn haben alles vermasselt. Sie hatten immer eine ausweichende Antwort bereit, wenn Sie auf die Zukunft der Sicher

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 19 Std.

    Ich finde die Grube Klasse war schon selber mit dem Schützenverein Strödt dort unten. Sowas darf nicht sterben

  • vor 9 Tagen

    Umweltschädlicher Kohleabbau wird wegen Arbeitsplätze nicht still gelegt. Der Schieferbergbau, der meines Erachtens nicht umweltschädlich ist, kann man wohl so einfach schließen. Wenn Fracking im Schiefergebieten möglich sein soll, dann habe ich als Anwohner noch mehr Bedenken.

  • am 28.09.2018

    Während meines Studiums der Geowissenschaften hatte ich im Rahmen einer geologischen Kartierung und als stud. Mitarbeiter eines Forschungsprojektes zum Vergleich der Verwitterungsbeständigkeit von Dachschiefern, die Möglichkeit, einen Einblick in den Moselschiefer-Abbau zu bekommen. Die Dachschiefer aus Mayen zeichneten sich stets durch hervorragende Qualität aus und sind nach wie vor bei "Leyendeckern" die Nr. 1, wie mir ein befreundeter Zimmermann berichtet. Lässt sich keine andere Lösung finden, als den Abbau einzusellen? Glück auf!

  • am 24.09.2018

    In dem Bergwerk ist noch genug Schifer .Hier geht es nicht um die Interessen der Beschäftigten .Sondern um den Vorstand des Unternehmens mehr Geld aufs Konto zu bringen .Die Löhne in Spanien sind geringer .Der Spanische Schifer hat nicht die Qualität wie in Mayen .

  • am 23.09.2018

    Schiefer aus der Grube Katzenberg ist ein Traditionsprodukt und nicht zu ersetzen. Die Nachfrage am Markt ist groß und es bestehen seit Jahren lange Lieferzeiten. Die zeugt von der großen Nachfrage nach dem Produkt. Auch die Verkaufspreise sind in den letzten Jahren stark angestiegen, was eine Unwirtschaftlichkeit des Produktes nur schwer nachvollziehbar macht. Eine endgültige Schließung ist sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Kunden eine nicht vorstellbare Option.

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