Derzeit nicht im Programm, aber dennoch hochaktuell am Hansaplatz: OHNE MOOS NIX LOS. Am 12. April kündigte Volker Ludwig, der Gründer des Berliner Grips-Theaters, die drohende Pleite für das "chronisch unterfinanzierte" Haus an. Es fehlten 150.000 Euro, die Mitarbeitenden hätten seit Jahren keine Gehaltserhöhung bekommen. Auf seine Briefe an den Bürgermeister und den Kulturstaatssekretär habe es keine Antwort gegeben.

WIR BERLINER ELTERN FORDERN: Ausgleich des aktuellen Defizits des Grips-Theaters. Eine Erhöhung des Etats, um dauerhaft die Qualität des Theaters und das Grips-Theater für uns alle zu sichern.

FÜR DIE KULTURELLE BILDUNG UNSER KINDER: Die Inititiatoren dieser Petition sind der Landesverband schulischer Fördervereine Berlin-Brandenburg lsfb (www.lsfb.de) sowie die Elterninfoseite www.berlin-familie.de

Mehr Informationen über den laufenden Protest gibt es entweder auf der Internetseite des Grips-Theaters www.grips-theater.de/ bzw. auf dieser facebook-Seite: www.facebook.com/BerlinBrauchtGrips Über alles Wichtige zum Thema werden Familien und andere Interessierte auch auf www.berlin-familie.de auf dem Laufenden gehalten

Begründung

Meins oder deins?! Wo immer wir im deutschsprachigen Raum unsere Kindheit und Jugend verbracht haben - irgendein Lied des Grips-Theaters hatten wir alle auf den Lippen. Es gibt so gut wie keinen unter uns, der nicht mindestens eine Produktion des Ensembles in Berlin oder einer anderen Stadt erlebt hat. Jetzt erleben unsere Kinder die Linke Geschichte, Krach im Bällebad oder Max und Milli.

Das darf nicht das Ende sein - Grips muss bleiben!

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer des Grips-Theaters,

    es gibt jetzt einen Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, das nun schon 45 Jahre bestehende Grips-Theater finanziell und ideell zu unterstützen.
    Wenn Sie dabei sein möchten, finden Sie alle Informationen dazu hier: mehr-grips.de/.
    Wir freuen uns natürlich, wenn viele von Ihnen sich dem neuen Verein anschließen und so dazu beitragen, dass das traditionsreiche Berliner Kinder- und Jugendtheater noch lange bestehen bleibt. Berlin braucht Grips!

    Mit besten Grüßen
    Daniela von Treuenfels

  • Liebe Grips-Unterstützer,

    Volker Ludwig wird heute 75 Jahre alt - auch wir gratulieren herzlich!

    In den - beschämend spärlichen - Pressebeiträgen zum Jubilar ist auch die finanzielle Situation des Theaters Thema. Noch immer fehlen 50.000 Euro. Auch wir haben dazu keine guten Neuigkeiten. Die gibt es aber erst in den nächsten Tagen.

    Im Neuen Deutschland heißt es: "Diese Wertschätzung auch durch den konservativen Mainstream schützt die Bühne aber leider nicht vor chronischer Unterfinanzierung, die vor einigen Wochen fast zum Kollaps des Theaterbetriebs geführt hatten. Nur ein Appell Ludwigs und eine beispiellose Solidaritätswelle von in ihrer Kindheit wahrscheinlich selber GRIPS-infizierten Eltern konnte den Senat zur rettenden, zusätzlichen Geldspritze bewegen."

    In der Kindheit Grips-infiziert - das ist eine durchaus korrekte Vermutung. An dieser Stelle lüften wir ein kleines Geheimnis, auch um wilden Spekulationen entgegenzutreten: Wir kennen Volker Ludwig nicht persönlich. Das Grips-Theater hat mit dieser Unterschriften-Sammlung nicht das Geringste zu tun. Von der Petition sind die Theaterleute genauso überrascht worden wie alle anderen auch.

    Grips-infizierte Eltern kommen eben auf solche Ideen. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir in unsrerem Wirken für die (kulturelle) Bildung unserer Kinder jetzt weitere Verbündete gefunden haben.

    In diesem Sinne: Alles Gute zum Geburtstag!

    Ute Nennecke, Katja Hintze, Daniela von Treuenfels

  • Liebe Unterstützer,
    wir haben Post vom Petitionsausschuss bekommen. Nichts Entscheidendes, aber wir möchten Ihnen das Schreiben nicht vorenthalten. Siehe unten. Interessant: der Hinweis auf die "zahlreichen Unterschriften" -)
    Der Spendenstand auf dem Sonderkonto des lsfb "Schule und Theater" beträgt derzeit 717 Euro - vielen Dank dafür.
    Beste Grüße
    Daniela von Treuenfels


    Datum: 24.05.2012
    Sehr geehrte Frau von Treuenfels,

    die Mitglieder des Petitionsausschusses des Abgeordnetenhauses von Berlin haben Ihre Eingabe beraten, mit der sie eine weitergehende Erhöhung der Zuwendungen für das Grips -Theater fordern.

    Wie Sie sicherlich wissen, hat der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin in seiner Sitzung am 04.05.2012 bereits einer Erhöhung der Ansätze für das Gripstheater für die Jahre 2012 und 2013 in Höhe von jeweils 50.000 Euro zugestimmt. Aufgrund der zahlreichen Unterschriften und des regen Interesses am Grips -Theater haben wir Ihre Eingabe gleichwohl dem Hauptausschuss ergänzend zur Kenntnis gegeben.

    Darüber hinaus haben wir die Senatskanzlei von Berlin um eine Stellungnahme zu Ihrem Anliegen gebeten. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir Ihnen erst nach Eingang dieser Stellungnahme zu Ihrem Anliegen antworten können. Wir werden uns sobald wie möglich wieder mit Ihnen in Verbindung setzen. Bis dahin bitten wir Sie um etwas Geduld.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas Kugler

Pro

Wer hat Angst vorm Grips - unsere Politiker? ... oder warum wird dieses prägende, geniale Theater immer wieder so gerne an den Rand des Überlebens gedrängt? Hilft uns das GRIPS vielleicht zu sehr, kritische und selbständig denkende Menschen heranzuziehen. Kindheit ohne Grips ist wie Träumen ohne Flügel! Was hier an Themen mutig angegangen und intelligent verarbeitet wurde sucht seines Gleichen. Wie arm wären wir ohne!

Contra

Das Grips bekommt bereits 2,75 Mio. €! Vieler Kinder- und Jugendtheater bekommen keine Förderung und müssen auch überleben. Das ist Jammern auf hohem Niveau, wie es leider in Berlin üblich ist.