Besser teures Wasser, als kein Wasser

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

4 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

4 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Mangelnde Niederschläge, sinkende Grundwasserspiegel, zunehmend schlechtere Wasserqualität duch unsachgemäße Bodeneinträge, ganz besonders im Osten der Republik werden die Wasserprobleme immer gravierender. ---Weltweit sind bestimmte Gebiete immer häufiger von Dürreperioden betroffen. Es gibt wenig Hoffnung, dass sich diese Entwicklung in absehbarer Zeit von alleine umkehren könnte, im Gegenteil.
Meerwasserentsalzung mit entsprechender Nachmineralisierung ist zwar sehr teuer, aber eben auch oft die letzte Möglichkeit, um noch größeren Schaden abzuwenden. Weltweit gibt es deshalb inzwischen rund 16 000 Anlagen und zahlreiche Projekte, die dann in Verbindung mit entsprechend ausgelegten Pipelines das Süßwasser produzieren, bzw,. an den Ort des Verbrauches transportieren.
Könnte eine solche technische Option auch für den Osten Deutschlands Sinn machen?-----Ich meine : Ja.-----
Erstens: Der Salzgehalt des Ostseewassers liegt lediglich bei 0,3 bis 1,8 % , (Nordsee 3,5%, Mittelmeer 3,8%, Persischer golf 4,0%) Das würde den Energiebedarf und damit die Unkosten zur Entsalzung erheblich reduzieren.
Zweitens: In Mecklenburg -Vorpommern dürfte sich in nicht zu großer Entfernung von den Küsten genügend Land für Entsalzungsanlagen finden lassen.
Drittens:Es gibt in der Region schon viel Windenergie, die sich diesbezüglich standortnah und CO2 neutral nutzen ließe.
Viertens: Von den enormen Mengen an sogenanntem " Schadholz" was in den letzten Jahren angefallen ist, lässt sich mindestens noch die Hälfte zu stabilen Leimholzkonstruktionen verarbeiten, so dass auf Stahl - Stahlbetonkonstruktionen bei notwendiger überirdischer Verlegung verzichtet werden kann. Ein neuer technischer Baustoff aus Kohlefasern ( aus Algen ) und Naturstein könnte außerdem für genügende Belastbarkeit sorgen (vgl. Technocarbon Trechnologies,)
Fünftens: Die Pipelines könnten zum großen Teil entlang bestehender Autobahnen installiert werden.
Sechstens: Die erheblichen Fortschritte in der Recyclingtechnik im Kunstoffbereich müssten sich bei der Produktion von Rohren und Wasserläufen nutzen lassen.
Siebentens: Auch in der Aufarbeitenug der in der übrig gebliebenden Salzlake verbliebenen Schadstoffe gibt es Fortschritte, da man zunehmend in der Lage ist, wertvolle Rohstoffe daraus zu gewinnen und giftige Reste umweltgerecht zu verarbeiten. Wenn der Wille da ist, kann ein nachträgliches Verklappen einer giftigen Brühe im Meerwasser somit als überholte Technik betrachtet werden, die unter Strafe gestellt werden kann.

Begründung

Wasser bleibt neben der Luft das wichtigste Medium um biologisches Leben zu ermöglichen und zu erhalten. Ohne Wasser keine Lebensmittel, keine intakten Wälder, usw., usw.
Der weltweite Trend zur Wasserversorgung geht für mich eindeutig weg von Stauseen zunehemd hin zur Mererwasserentsalzung mit zugeordneten Pipelines, da es wenig Sinn macht, in bestimmten Gebieten noch auf ausreichend Niederschläge zu hoffen.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.03.2021
Sammlung endet: 17.09.2021
Region: Deutschland
Kategorie: Umwelt

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern