315 Unterschriften
Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen
Petition richtet sich an: Landesregierung, Hochschulstädte, Vermieter*innen
Studierende und Hochschulbeschäftigte sind mit dem Problem fehlenden und bezahlbaren Wohnraums konfrontiert. Für geringe Einkommen ist gerade in Hochschulstädten Wohnen ein Problem; der wenig verfügbare Wohnraum wird zu Preisen angeboten, die weit jenseits der Schmerzgrenze liegen.
So stehen Studierenden durch BAföG gerade einmal 250 Euro für Wohnungskosten zur Verfügung. Es ist nahezu unmöglich, in den Hochschulstädten des Landes Baden-Württemberg hierfür eine Unterkunft zu finden.
Daher fordern die Unterzeichner*innen von
- der Landesregierung, die Studierendenwerke in die Lage zu versetzen, Wohnheimzimmer zu den über das BAföG verfügbaren Betrag zu vermieten, die Studierendenwerke im Wohnheimbau stärker zu fördern und Maßnahmen zu ergreifen, dass Wohnungsmieten gesenkt werden können;
- den Hochschulstädten, die Anstrengungen zu intensivieren, Gründstücke für den Bau von Studierendenwohnheimen zur Verfügung zu stellen, alle Maßnahmen zu ergreifen um die Mieten auf ein sozialverträgliches Maß zu senken und langfristig ungenutzten Wohnraumleerstand zu unterbinden;
- den Vermieter*innen verfügbaren Wohnraum zu sozialverträglichen Preisen zur Verfügung zu stellen.
Begründung
Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, und Wohnen ist ein Menschenrecht. Wohnraumknappheit ist nicht nur ein Problem prominenter Ballungszentren. Es gehört zur Lebensrealität zahlreicher Studierender und Hochschulbeschäftigter. Nicht nur die Innenstädte Tübingens, Heidelbergs oder Freiburgs sind betroffen, sondern an allen Hochschulstandorten des Landes spitzt sich die Wohnraumproblematik zu. Betroffen sind Studierende, Beschäftigte und Einwohner*innen. Aus diesem Grund streben die Forderungen der Petition eine Teilantwort auf die soziale Frage des 21. Jahrhunderts an.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
21.10.2018
Sammlung endet:
20.12.2018
Region:
Baden-Württemberg
Kategorie:
Wohnen