Bezahlbarer Wohnraum in NRW – Förderprogramme sozial gerecht reformieren!

Petition richtet sich an
Landtag NRW

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  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
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Petition richtet sich an: Landtag NRW

In vielen Städten Nordrhein-Westfalens steigt die Wohnungsnot dramatisch an. Förderprogramme – wie das Düsseldorfer Impulsprogramm, aber auch vergleichbare kommunale Programme in anderen NRW-Städten – sollen eigentlich bezahlbaren Wohnraum für mittlere und geringe Einkommen schaffen.

Doch immer häufiger zeigt sich:
Die Realität entfernt sich zunehmend von den politischen Zielen.
Beispielhaft zeigt sich dies in Düsseldorf, doch die strukturellen Probleme betreffen das gesamte Land NRW.

Begründung

Was läuft in NRW falsch?

1. Geförderte Mieten sind vielerorts zu teuer
In zahlreichen Städten liegen die Mietpreise im „preisgedämpften“ Segment mittlerweile bei 14 € bis 15 €/m² oder sogar darüber – obwohl Programme ursprünglich 12 €/m² oder weniger vorgesehen hatten.
➡️ Für normale mittlere Einkommen ist das kaum noch zu stemmen.
➡️ Für Geringverdiener ist es völlig unerschwinglich – selbst im geförderten Wohnungsbau.

2. Rückgang des echten sozialen Wohnraums (WBS)
In vielen Kommunen zeigt sich ein ähnliches Muster:

  • Immer weniger WBS-geförderte Wohnungen werden gebaut.
  • Stattdessen entstehen teurere „preisgedämpfte“ Wohnungen.
  • Die wirkliche soziale Versorgung bleibt auf der Strecke.

➡️ Das Land verliert jedes Jahr netto Tausende Sozialwohnungen – trotz Förderung.

3. Staffel- und Indexmieten auch im geförderten Wohnbau
Viele Wohnungsunternehmen und Genossenschaften verwenden:

  • Staffelmieten,
  • Indexmieten.

➡️ Diese führen zu ständigen Mietsteigerungen – selbst bei geförderten Wohnungen.
➡️ Ein „preisgedämpfter“ Einstiegspreis wird so nach wenigen Jahren zur Illusion.

4. Intransparente Vergabe und Bevorzugungen
In zahlreichen Kommunen werden Vergabekriterien nicht offengelegt. Teilweise werden Mitglieder von Genossenschaften oder interne Listen bevorzugt – auch bei gefördertem Wohnraum.
➡️ Das widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz.
➡️ Menschen ohne Beziehungen oder Mitgliedschaften werden systematisch benachteiligt.

Unsere Forderungen an das Land NRW
Wir fordern die Landesregierung auf, die Wohnraumförderung strukturell zu reformieren, damit sie ihren sozialen Auftrag erfüllt.

1. Verbindlich bezahlbare Mieten sichern

  • Mietobergrenzen klar festlegen und verteidigen (z. B. max. 12 €/m² im preisgedämpften Segment).
  • Keine Landes- oder Kommunalförderung für Projekte mit darüber liegenden Mieten.

2. Echten sozialen Wohnraum stärken (WBS)

  • Klare Mindestquoten für WBS-Wohnungen in allen geförderten Projekten in NRW.
  • Keine Reduzierung des WBS-Anteils zugunsten teurerer Segmente.

Die Quote für WBS gebundenen Wohnraum, z.B. in Düsseldorf mit 20%, ist deutlich zu niedrig.
Wir fordern min. 40%.

  • Netto-Ziel: jährlicher Zuwachs statt weiterer Verlust von Sozialwohnungen.

3. Staffel- und Indexmieten in geförderten Wohnungen verbieten

  • Geförderter Wohnraum darf nicht durch automatische Erhöhungen entwertet werden.
  • Einführung eines Erhöhungsstopps für WBS-Wohnungen und einer klaren Begrenzung für preisgedämpften Wohnraum.

4. Faire, transparente Vergabe sicherstellen

  • Einheitliche Vergaberichtlinien für NRW.
  • Offenlegungspflicht der Vergabekriterien für alle geförderten Projekte.
  • Keine Bevorzugung von Genossenschaftsmitgliedern oder internen Listen.

5. Landesweite Transparenz und Kontrolle

  • Verpflichtende jährliche Berichte jeder Kommune zur Vergabepraxis, Anzahl der gebauten geförderten Wohnungen und tatsächlichen Mietentwicklung.
  • Regelmäßige Überprüfung durch das Land, ob Förderprogramme sozial wirksam sind.

Warum diese Petition wichtig ist
NRW steht vor einer historischen Herausforderung: bezahlbarer Wohnraum verschwindet schneller, als neuer entsteht.
Wenn selbst geförderte Wohnungen nur noch für höhere Einkommen bezahlbar sind, dann verlieren Landes- und Kommunalprogramme ihren sozialen Auftrag.
Bezahlbares Wohnen betrifft:

  • Familien,
  • Alleinerziehende,
  • Azubis und Studierende,
  • Pflegekräfte, Erzieher*innen, Einzelhandel und Dienstleistungsberufe,
  • Seniorinnen und Senioren,
  • Menschen mit WBS-Berechtigung,
  • alle Haushalte mit normalen Einkommen.

Wohnen ist ein Grundrecht – kein Luxusgut.

Unterzeichnen Sie jetzt – für eine sozial gerechte Wohnraumförderung in ganz NRW!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Michael Schürmann, Düsseldorf
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.12.2025
Sammlung endet: 08.06.2026
Region: Nordrhein-Westfalen
Kategorie: Wohnen

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Neuigkeiten

Es kann nicht sein das öffentliche Förderprogramme an Genossenschaften gehen, die Neubauprojekte damit realisieren und die Wohnungen dann nur für Mitglieder zur Verfügung stehen. Auch der soziale Auftrag der Genossenschaften wird nicht mehr erfüllt - auch nicht für die Mitglieder. WBS Wohnungen werden reduziert, dafür überteuerte preisgedämpfte Wohnungen angeboten.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Weil ich seit über 2 Jahre eine Wohung suche notgedrungen müssten ich eine Wohung nehmen die viel zu klein für meine beiden Töchter und mir ist.
Weil wir oft abgelehnt wurden sind

Mehr WBS-Wohnungsangebote (also bezahlbare Wohnungen) sollten baldmöglichst kommen - finanziell vorteilhaft insbesonders für Singles sowie Rentnern, Menschen mit geringem Einkommen. Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen in der derzeitigen Stand auf die Straßen leben zu müssen!!! Das muss ganz stark geändert werden, so meine Aufforderung!!!
Ferner dazu sollten die Betriebskosten nicht mehr weiter steigern als jetzt derzeit (noch), um bessere Finanzüberblick zu haben; so meine weitere Aufforderung!!!

Weil bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird, bei steigender Armut!

Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten.
Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden.
Viele Menschen erhielten durch uns Arbeit, Integration, Sprachkenntnisse, Wohnungen und einfach eine Chance, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Ausbildungssuchende Jugendliche, Schulabbrecher, Rentner, Langzeitarbeitslose, Obdachlose und viele andere hilfebedürftige Menschen erhielten von uns professionelle Unterstützung und haben dadurch eine wesentlich höhere Lebensqualität, die sie alleine niemals erreicht hätten.

Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition.

Vielen Dank

Hier der Link:

openpetition.de/!hqbgx

Selbst Rentner finden keine günstige Wohnung.

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