Sehr geehrte Frau Ohlraun, sehr geehrter Herr Lange,

wir, Eltern von Studierenden der HBK Braunschweig, sind zutiefst beunruhigt und in Angst und Sorge wegen der Kriminalisierung des Protests unserer Kinder.

Wir fordern die Hochschulleitung auf, alle Strafanzeigen zurückzunehmen und den Polizeieinsatz sofort zu beenden.

Weiterhin fordern wir sie auf, eine friedliche Lösung des Konflikts zu suchen, die die Interessen der Studierenden ernst nimmt, statt sie zu ignorieren, damit unsere Kinder sich wieder voll und ganz ihrem Studium widmen können.

Begründung

Wir können nicht verstehen, warum die Hochschulleitung die Interessen von jungen Menschen, die sich mit teilweise erheblichem Einsatz seit einem Jahr für die Verbesserung ihrer Studienbedingungen einsetzen und nach der letzten E- mail der Präsidentin Fr. Ohlraun keine andere Möglichkeit mehr sahen, als den Protest durch zivilen Ungehorsam in Form einer völlig friedlichen und symbolischen Besetzung, sofort mit Strafverfolgung konfrontiert werden.

Die Verantwortung für die Eskalation der Situation sehen wir bei einer Hochschulleitung, die anscheinend nicht gewillt ist, in einem konstruktiven Dialog mit den Studierenden zu treten und unsere Kinder als junge Erwachsene ernst zu nehmen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Doris Terschüren aus Mönchengladbach
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Pro

gemäß den Auflagen durchführen. Das hat mit Straftaten nichts zu tun, Wer jedoch eine Demo für Straftaten nutzt und zB. die Straftat des Hausfriedesbruchs oder Nötigung begeht sollte zur Verantwortung gezogen werden. Um Studienbedingungen zu verbessern, könnte man zB für die Einführung von (eltern-) einkommensabhängigen Studiengebühren demonstrieren. Nix dagegen einzuwenden, wenn Kids reicher Eltern zB. 1000 EUR Studiengebühren pro Studienwoche zu zahlen haben, davon kann man die Studienbedingungen erheblich verbessern und das würde auch den nicht wohlhabenden Studenten zugute kommen.

Contra

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