#BloodyLuxuryTax

Der Deutsche Bundestag möge eine Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Hygieneartikel für Menstruationsblutungen von derzeit 19 Prozent auf maximal 5 Prozent einleiten. Die “Luxussteuer” auf Hygieneartikel MUSS abgeschafft werden, um die Gleichberechtigung aller Geschlechter zu gewährleisten.

Der reduzierte Mehrwertsteuersatz von aktuell 7 Prozent betrifft sogenannte lebensnotwendige Produkte. Doch neben Gemüse, Fleisch, Kaffee oder Toilettenpapier bezahlen Verbraucher*innen auch für Hotelzimmer, Kinotickets, Trüffel, Kunstgegenstände oder sogar Schildkrötenfleisch den reduzierten Mehrwertsteuersatz. Hygieneprodukte für die Menstruation, wie Tampons, Binden oder Menstruationstassen unterliegen hingegen dem regulären Mehrwertsteuersatz. Wie kann das gerecht sein?

Begründung

Hygieneartikel für Menstruationsblutung werden aktuell in Deutschland mit 19 Prozent Mehrwertsteuer besteuert. Dies ist eine Ungerechtigkeit, denn Menschen mit Menstruationsblutung zahlen für ihre persönliche Hygiene derzeit im Laufe ihres Lebens 1.650€ mehr.

Rechenbeispiel: Insgesamt gibt ein Mensch während der fruchtbaren Lebenszeit durchschnittlich etwa 8600€ für die Periode aus, davon entfallen etwa 1.650€ auf Steuern. Frauen sind zum Beispiel etwa 40 Jahre lang fruchtbar (vom 12. bis zum 52. Lebensjahr). Bei 12 Perioden im Jahr, durchlebt eine Frau 480 Perioden im Leben. Im Durchschnitt gibt eine Frau etwa 215€ im Jahr für ihre Periode aus (8600 ÷ 40), also in etwa 18€ pro Monat / Periode (215 ÷ 12).

Beispiele aus anderen Ländern: Deutschland ist neben Schweden das einzige europäische Land, in dem die Mehrwertsteuer auf Hygieneartikel bei über 10 Prozent liegt. Wir fordern mit dieser Kampagne und Petition eine Reduzierung der Steuer auf maximal 5 Prozent.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Monika Butterweck und Helena Serbent aus Berlin
Frage an den Initiator

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Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Das ist die ganz normale Mehrwertsteuer, die auch auf Windeln, Obstsäfte und fast alles anfällt, nichts von wegen Luxus. Sinnvoll wäre generell Steuersenkung und weniger Ausgaben für Beamte und ihre unbezahbaren Pensionen. Die nur wenig dafür leisten und nichts dafür einzahlen.