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Bild zur Petition mit dem Thema: Boykott der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar durch den DFB & die deutsche Nationalmannschaft Boykott der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar durch den DFB & die deutsche Nationalmannschaft
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und die ...
  • Region: Deutschland
    Kategorie: Sport mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 142 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Boykott der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar durch den DFB & die deutsche Nationalmannschaft

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Die Unterzeichner der Petition fordern den Deutschen Fussballbund, dessen Präsidenten Wolfgang Niersbach und die deutsche Nationalmannschaft auf:

  1. Deutlich, öffentlich und kritisch gegen die unsagbaren und menschenverachtenden Zustände auf den WM-Baustellen in Katar Stellung zu beziehen.
  2. Ein deutliches Zeichen zu setzen, indem die Teilnahme an dieser Weltmeisterschaft boykottiert wird und die Deutsche Nationalmannschaft nicht teilnimmt.
Begründung:

INFORMATIONSLAGE

In der Allgemeinen-Zeitung Mainz lesen wir am 27. Januar 2014:

"Nach den Berichten über zahlreiche weitere Todesfälle auf den WM-Baustellen in Katar hat DGB-Chef Michael Sommer verlangt, die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 nicht in dem Golf-Emirat auszutragen."

Quelle: www.allgemeine-zeitung.de/sport/national-und-international/sportpolitik/dgb-chef-nach-todesfaellen-auf-baustellen-keine-katar-wm_13818242.htm

In der Süddeutschen Zeitung lesen wir am 27. Januar 2014:

"Die erhöhte Anzahl von Todesopfern auf Baustellen in Katar findet Verbandschef Wolfgang Niersbach inakzeptabel. Der Deutsche Fußballbund könne aber nur bedingt eingreifen."

Quelle: www.sueddeutsche.de/sport/dfb-praesident-niersbach-zu-katar-wenn-das-so-stimmt-ist-das-schockierend-1.1872890

In der Frankfurter Rundschau lesen wir am 27. Januar 2014:

Zwangsarbeit bei 50 Grad Dabei sind die Recherchen des Guardian durchaus kommentierungswürdig. Demnach seien allein zwischen dem 4. Juni und dem 8. August insgesamt 44 nepalesische Gastarbeiter auf den WM-Baustellen wegen Herzversagens oder Arbeitsunfällen gestorben. Der Internationale Gewerkschaftsbund ITUC rechnet vor, dass demnach mindestens 4000 Gastarbeiter ihr Leben gelassen haben werden, ehe das erste WM-Spiel angepfiffen wird.

Die vielen Todesfälle gehen vor allem auf die katastrophalen Bedingungen zurück. Zwangsarbeit bei Temperaturen von 50 Grad, die Verweigerung von Trinkwasser und die unhygienischen Bedingungen in den überfüllten Unterkünften seien der Grund. Außerdem hätten die Gastarbeiter, deren Pässe eingezogen worden seien, keinen Lohn erhalten. Mit rund einer halben Million Gastarbeiter aus Nepal, Sri Lanka oder Indien wird für den Bau der Stadien, Hotels oder der Infrastruktur gerechnet.

Quelle: www.fr-online.de/sport/wm-2022-boykott-aufrufe-gegen-katar-,1472784,24466678.html

BEGRÜNDUNG

In zahlreichen weiteren Medien lesen wir in diesen Tagen ähnliche Berichte. All diese Berichte haben eines gemeinsam: Sie berichten von den menschenverachtenden Bedingungen unter denen die Gastarbeiter - als Zwangsarbeiter behandelt - dort die Austragungsstätten der Fußballweltmeisterschaft 2022 bauen. Sie berichten, dass schon rund 400 Menschen gestorben sind und noch viele weitere sterben werden.

Die FIFA wird als Weltfußballverband bezeichnet und betrachtet sich auch als solcher. Dann müsste die FIFA aber auch der Fußballverband auch für genau diese Menschen aus den Nationen sein, die dort im Moment auf den Baustellen rücksichtslos "verheizt" werden.

Doch es ist zu befürchten, dass die FIFA kaum etwas tun wird, denn zu groß sind die kommerziellen Interessen an dieser Weltmeisterschaft. Wir lesen im Handelsblatt am 11. Juni 2010:

"Mit der Fußball-WM hat der Weltfußballverband Fifa ein Monopol auf das größte Medienevent der Welt. Seine Machtposition nutzt der Verband schamlos aus. Knallhart treibt er die Vermarktung voran – mit aggressiven Methoden."

Quelle: www.handelsblatt.com/sport/fussball/nachrichten/fussball-verband-fifa-weltmeister-im-geldverdienen/3459248.html

Kein Sportereignis und keine Weltmeisterschaft darf auf dem Rücken und zum Schaden von bestimmten Menschen und Nationen ausgetragen werden!

Die völkerverbindende Wirkung des Sports und einer Fußballweltmeisterschaft wird pervertiert, wenn für die Vorbereitung dieses Ereignisses massenhaft Menschen als Zwangsarbeiter missbraucht werden und sterben.

Weder wir noch der Deutsche Fußballbund dürfen das einfach geschehen lassen. Wir müssen handeln.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Oppenheim, 27.01.2014 (aktiv bis 26.07.2014)


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