Petition richtet sich an:
Petitionsausschuss des deutschen Bundestags
Wir fordern: Allgemeinverfügung einer bundesweites Maskenpflicht für Besucher deutscher Weihnachtsmärkte, damit diese stattfinden können.
Begründung
Die erlassenen Allgemeinverfügungen zum Schutz der Bevölkerung vor COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) des Bundes und der Länder enthalten quasi ein Berufsverbot für Schausteller, Kleingewerbetreibende, Kunsthandwandwerker und Künstler.
Umsatzausfallersatzleistungen, welche den Betroffenen lt. dem Infektionsschutzgesetz zustehen, sind nicht einmal ansatzweise in der Diskussion und vom Bund nicht vorgesehen. Die umständliche Prozedur "Betriebskostenbeihilfe" zu bekommen ist eine Farce. Ein Künstler der zu Hause probt hat keine Betriebskosten. Sein Betriebskapital ist sein künstlerisches Vermögen. Ein Kunsthandwerker kann ohne Einnahmen nicht einmal Rohware beschaffen, ein Kleinhändler nicht Waren bestellen und ruhende Fahrgeschäfte verbrauchen keinen Strom aber die Raten der Anschaffung sind fällig.
Sie alle bangen um die Durchführung von offenen Weihnachtsmärkten, welche ihre Haupteinnahmequelle darstellt.
Sogenannte Hygienekonzepte haben schon viele Kommunen dazu veranlasst, die Märkte einfach ausfallen zu lassen, man möchte sich der Verantwortung nicht stellen. Märkte sollen wie Einzelhandel, Busse, Bahnen etc. behandelt werden und damit von der Absperrung und Datenerfassung zur Nachverfolgung entbunden werden.
Ich fordere eine bundesweite Maskenpflicht für Besucher deutscher Weihnachtsmärkte.
Dabei zähle ich auf die Solidarität und das Einsehen der Bevölkerung mit den Betroffenen und, dass mit dieser Regelung Weihnachtsmärkte überhaupt stattfinden. Alles andere sind unlösbare Auflagen.
Bitte keine sinnfreie Diskussionen darüber, ob Masken schützen oder Freiheitsrechte beschneiden, dies ist nicht Inhalt dieser Petition. Masketragen ermöglicht Weihnachtsmärkte, spart tausende Kilometer Bauzaun, Sonderpersonal und Tonnen von Plexiglas.