Challenge-Möglichkeit durch Vereine an den Schiedsrichter ohne VAR Eingriff

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Ifab, Dfb, Dfl

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Petition richtet sich an: Ifab, Dfb, Dfl

Den Vereinen/Trainern soll die Möglichkeit gegeben werden, die Schiedsrichter aufzufordern, eine strittige Situation am Bildschirm zu überprüfen, wenn der VAR selbst nicht eingreift und den SR zur Überprüfung auffordert. dadurch können Spielentscheidende Fehler weiter reduziert werden, machen den VAR insgesamt gerechter und erhöhen weiter die Akzeptanz.

Begründung

Die meisten Fehler trotz Anwendung des VAR entstehen dadurch, dass die Schiedsrichter auf dem Spielfeld sich Situationen nicht selbst anschauen, oder überhaupt kein Impuls durch den VAR an die Schiedsrichter übermittelt wird. Hier soll den Vereinen die Möglichkeit eingeräumt werden, den Schiedsrichter aufzufordern, sich die Situation selbst anzuschauen und dann eine endgültige Entscheidung zu treffen. Wie oft, haben wir von Schiedsrichtern in der Bundesliga nach dem Spiel gehört: Wenn ich mir die Situation selbst angeschaut hätte, hätte ich anders entschieden.

Grundsätzlich ist der Videobeweis in der 1. Und 2. Bundesliga eine gute Unterstützung für die Schiedsrichter, spielentscheidende Fehler zu minimieren. Aber in Bereichen, wo eine eindeutige Auslegung der Regel schwierig ist, soll der Schiedsrichter auf dem Spielfeld die letzte Entscheidung treffen. Bei Handspiel, festhalten und stoßen im Strafraum gibt es immer wieder unterschiedliche Bewertungen der Situationen. Die Fehlerquote erhöht sich, wenn dann auch noch ein VAR, der die Situation ausschließlich am Bildschirm sieht, nach eigenem Ermessen und Spielleitungscharakter entscheidet.

Manchmal ist nicht nachvollziehbar, warum ein VAR überhaupt nicht eingreift und den Schiedsrichter an den Bildschirm bittet, um sich die Situation selbst noch einmal anzuschauen. Der DFB musste schon des Öfteren Fehleinschätzungen des VAR einräumen. Gerade in Spielentscheidenden Situation kurz vor Spielende kann unnötigerweise der Vorwurf von Spiel- und Wettmanipulation entstehen.

Wie man eine Challenge-Möglichkeit durch Vereine regelt, ist sicher noch Diskussionswürdig. Man könnte z.B. jedem Verein, eine Challenge einräumen. Wird nach Überprüfung die Entscheidung durch den Schiedsrichter geändert, bekommt man die Challenge zurück. Bleibt die Entscheidung des Schiedsrichters bestehen, gibt es in diesem Spiel keine weitere Möglichkeit. So werden leichtfertige Überprüfungen begrenzt. Auch könnte man die Challenge ausschließlich auf Vergehen im Strafraum begrenzen, bei denen sich die Frage nach einem Strafstoß stellt.

Die Challenge-Möglichkeit gibt auch einen Teil der Verantwortung an die Vereine selbst weiter. Spielentscheidende Fehler werden weiter minimiert. Der Videobeweis wird durch die zusätzliche Möglichkeit gerechter. Fehlentscheidungen trotz VAR werden als viel ungerechter empfunden, als direkte Fehlentscheidungen durch Schiedsrichter, die keine Möglichkeit zur Überprüfung haben.

Führt die Challenge-Möglichkeit ein!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Alexander Degeer, Köln
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.03.2026
Sammlung endet: 08.09.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Sport

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Aufgrund der zahlreichen Ereignisse in der Saison 2025/2026 in denen der VAR nicht eingegriffen oder nicht berechtigt war einzugreifen, der Schiedsrichter aber selbst die Situation nicht richtig einschätzen konnte. Dies führte bei einigen Vereinen zu einem massiven Eingriff in das Wertesystem (z.B. 0 statt 1 oder 1 statt 3 Punkte), so dass wirtschaftlich und sportlich relevante Fehlentscheidungen bis hinzu einem Abstieg führen und auf die Zukunft gerichtet die Ergebnisse der Vereine beeinflussen.

Fehlentscheidungen können weiter minimiert werden.

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