Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Lockerungen in der Coronapandemie dürfen nicht an einen Inzidenzwert gekoppelt werden, wenn die Anzahl der schweren Verläufe bzw. Todesfälle zurückgeht.
Begründung
Der Inzidenzwert gibt an, bei wievilen Menschen das SARS-Cov-2 Virus nachgewiesen wurde. Dies macht keinerlei Aussage darüber, wie krank derjenige ist. Die Einschränkungen wurden auch nur deshalb eingeführt, weil viele Patienten schwer erkrankten und auf Intensivstationen beatmet werden mussten bzw. starben. Dies waren hauptsächlich über 80-jährige. Diese Gruppe ist nun weitestgehend durchgeimpft und die Todeszahlen und schweren Verläufe mit Intensivbehandlung gehen rasant zurück. Wie kann man da Beschränkungen aufrechterhalten, die für Millionen Menschen existenzbedrohend sind? Ein nicht zu erreichender Inzidenzwert (35) ist nicht nur willkürlich festgelegt und frei von wissenschaftlich-epidemiologischer Erkenntnis sondern auch eine Beleidigung für alle, die sich an die Regeln so lange so tapfer gehalten haben. Jegliche Wertschätzung der Bevölkerung gegenüber wird damit in den Dreck gezogen. Keine Beschränkungen für einen wenig aussagenden Inzidenzwert.