Family

COVID-19 – uneingeschränkte Öffnung von Schulen, Kindergärten und Kitas – Solidarität für Familien

Petitioner not public
Petition is directed to
Regierung des Landes NRW und Familienminister Joachim Stamp
73 Supporters 53 in North Rhine-Westphalia
Petitioner did not submit the petition.
  1. Launched May 2020
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

Die seit dem Shutdown umgesetzten Maßnahmen haben unseren Kinder und deren Familien einiges abverlangt. In den aktuellen Lockerungsmaßnahmen für Schulen, Kindergärten und Kitas werden die Bedürfnisse und Gefühle unserer Kinder kaum bedacht. Es scheint so, als genieße die Diskussion über die Fußball Bundesliga eine höhere Priorität als die Unterstützung unserer Jüngsten. Dies ist eine Farce, es ist genau die Generation, welche die Milliarden Corona Hilfspakete wirtschaftlich zu tragen hat.

Ich fordere:

  • Anerkennung des solidarischen Beitrages der Familien und Kinder an unserer Gesellschaft in der Bekämpfung von Covid-19
  • Anerkennung der Kinder als Subjekte und Träger eigener Rechte.
  • Recht auf Entwicklung, Entfaltung und Bildung
  • Berücksichtigung der finanziellen, sozialen, psychischen und wirtschaftlichen Folgen und Anforderungen an Familien, die durch Kindergärten, Kita und Schulschließungen verursacht werden.
  • Konkrete Zeitpläne mit praktikablen Umsetzungsmaßnahmen
  • Uneingeschränkte Öffnung von Schulen, Kindergärten und Kitas für alle Altersklassen
  • Solidarität der Gesellschaft an Familien und Kinder
  • Arbeitskreis zwischen Politik, Arbeiternehmern und Arbeitgebern und konkrete Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Reason

Die umfangreichen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 mögen sinnvoll und auch notwendig gewesen sein. Doch in den aktuell beschlossenen Lockerungsmaßnahmen unsere Politiker werden die Bedürfnisse von Familien sowie deren Folgen völlig ignoriert. Vielmehr wird noch mehr Solidarität eingefordert.

Die Maßnahmen einer Schulöffnung im rotierenden Betrieb sind nicht zielführend. Eine Anwesenheit für 1 Tag pro Woche für je 3 Stunden kann weder die sozialen Aspekte noch die schulischen Rückstände auffangen. Dies gilt ebenfalls für die sehr zögerlichen Öffnungen von Kitas. Bis heute ist nur bekannt, dass ab 28.05.2020 Vorschulkinder und ab ca. 10 Juni alle Kinder wieder die Kitas und Kindergärten besuchen dürfen.

Konkrete Zeitpläne, die diesen Familien ein wenig Planungssicherheit und Abstimmungsfreiraum mit den Arbeitgebern verschafft, gibt es nicht. Vielmehr wird Familien weiterhin eine enorme Flexibilität abverlangt, die den ohnehin hohen Stresspegel zusätzlich verschärft.

Zum dem werden Familien gezwungen zwischen finanziellen Einbußen und dem Wohl der Kinder zu entscheiden. Berufstätige Eltern, die nicht zu einem systemrelevanten Bereich gehören, stehen im ständigen Abstimmungszwang mit ihren Arbeitergebern und sind auf dessen Flexibilität und Entgegenkommen angewiesen oder nehmen finanzielle Einbußen in Kauf. Hinzu kommt die Angst vor einem evtl. Arbeitsplatzverlustes. Hier ist die Politik gefragt zusammen mit Arbeitgebern praktikable Lösungen umzusetzen.

Homeoffice kann nicht die einzige Lösung sein. De facto ist es unmöglich zeitgleich Homeoffice, Homeschooling und Kinderbetreuung umzusetzen. Schon gar nicht für einen unbestimmten Zeitraum. Bei diesem Vorgehen können Kinder, berufstätige Eltern und Arbeitgeber auf Dauer nur verlieren und die wirtschaftlichen Folgen sind für alle unberechenbar.

Welche Auswirkungen die soziale Isolation und der nicht vorhandenen pädagogischen Angebote auf die Entwicklung unserer Kinder haben wird, ist nicht abschätzbar. Gerade für unsere Jüngsten ist ein geregelter Tagesablauf mit konstanten Ritualen unabdingbar und fördert die soziale und emotionale Entwicklung.

In der öffentlichen Meinung werden Kinder zunehmen diskriminiert und als „unkontrollierbare Virenverbreiter“ stigmatisiert. Wissenschaftliche Belege und Beweise hierzu gibt es nicht!!! Die Politik ist hier dringend gefragt mit nachvollziehbarem Handeln dieses Vorurteil aufzulösen. Ansonsten sehe ich die Gefahr, dass sich in Zukunft eine Randgesellschaft mit Kindern und deren Familien bildet.

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