Seit Jahren betreibt der Tierschutzverein Santorini e.V. aus Mainz zusammen mit dem Schwesterverein SAWA (Santorini Animal Welfare Association) ein Tierheim auf der Insel, um Straßenhunde und Esel aufzunehmen. Den Eseln bietet der Verein das Gnadenbrot. Die Straßenhunde von Santorini, einst der Stolz der Insel wegen ihrer Gelassenheit und Verträglichkeit mit anderen Hunden, werden seit Jahren in der Nachsaison vergiftet, erschossen oder ertränkt. Auch hier wurde mit dem Tierheim eine Auffangstation geschaffen, die diese Hunde aufnimmt. Da jedoch viele Griechen der Ansicht sind, kastrierte Hunde sind schlechte Hunde, explodiert die Population. Gerade in den Wintermonate werden dutzende Welpen jeden Tag in Kartons vor dem Tierheim abgestellt. Seit vielen Jahren kümmert sich SAWA auf der Insel um die Hunde, der TSV Santorini e.V. in Mainz um eine mögliche Vermittlung der Hunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nun ist offenbar die Inselregierung der Ansicht, dass das Tierheim illegal sei und plant schon länger, es zu schließen. Obwohl mehrfach versucht wurde ein eigenes Grundstück zu erwerben, konnte bislang noch kein passendes gefunden werden.

Nun schwelt seit langem ein juristisches Verfahren welches am 20. Oktober 2015 vor einem Gericht auf Santorini die Tierheimleiterin verurteilen soll, dass dieses Tierheim illegal sei. Bis zu diesem Tag sollte es ein Stillhalteabkommen geben. Leider hält sich offensichtlich die Inselregierung nicht an diese Abmachung und es wird aktiv versucht, die Zäune, die das Tierheim umschließen, nieder zu reißen. Heute morgen waren die ersten Gemeindearbeiter vor Ort, mussten jedoch aufgrund des Widerstands von zahlreichen Tierschützern wieder abziehen. Es steht zu befürchten, dass auf kurz oder lang in einer Nacht-und-Nebel Aktion die Zäune niedergerissen werden und die aktuell über 80 Hunde ihrem Schicksal überlassen werden. Viele der Hunde kamen als Welpe in das Tierheim und sind im Grunde nicht lebensfähig, wenn sie sich selbst überlassen sind. Zusätzlich neigt sich die Saison ihrem Ende entgegen und die jährlichen Vergiftungsaktionen werden ihren Tribut fordern. Auch wenn ein Hund sich an Hühnern oder anderen Haustieren vergreift, werden wohl die Gewehre ausgepackt. Im Grunde ist die Gemeinde für die Tiere verantwortlich. Diese kümmert sich jedoch nicht darum und überlässt die Tiere ihrem tödlichem Schicksal anstatt verantwortungsbewusst ein Tierheim zu betreiben. Das von SAWA und dem Schwesterverein betriebene Tierheim wird als “illegal” eingestuft.

Begründung

Helfen Sie dabei, das Tierheim auf Santorini am Leben zu erhalten. Fordern Sie die lokale Regierung dazu auf, endlich das Tierheim zu legalisieren. Es kann und darf nicht sein, dass die derzeit mehr als 80 Hunde ihrem Schicksal überlassen werden und somit dem sicheren Tod.

Seit Jahren investieren die Organisation SAWA und der Tierschutzverein Santorini e.V. unzählige Arbeitsstunden zu Hause und auf Santorini, damit dem Tieren geholfen wird. Nicht zu sprechen von den zahlreichen Spenden und Geldern die für den reibungslosen Betrieb des Tierheims sorgen.

Die Insel Santorini macht Werbung für ihre Schönheit und Beschaulichkeit. Hinter den Kulissen werden aber Tiere gequält und bestialisch ermordet. Das Tierheim auf Santorini ist der einzige sichere Hafen für diese Tiere. Geben Sie dieses Tieren eine faire Chance zum Leben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Diesen Sommer besuchten wir die Insel Santorini. Als tierliebender Mensch war ich froh, dass nicht überall arme Tiere umherlaufen. Wir sahen einen viel zu kleinen jungen Welpen bei einem Akkordeon spielenden Jungen bei 40 Grad. Das hat uns schon gereicht. Auch die Esel, die die hunderte von glatten Stufen den ganzen Tag rauf und runter laufen...um Touristen für 5Euro zu transportieren, fanden viele Urlauber bedrückend. Eine so schöne Insel mit herzlichen Menschen sollten weiterhin zeitgemäß mit Tieren umgehen und ein solches Tierheim unterstützen, statt mittelalterlich zu verfahren. DANKE

Contra

"Fordern Sie die lokale Regierung dazu auf, endlich das Tierheim zu legalisieren." Sagt im Grunde schon alles. Derzeit ist es eben NICHT legal. Man sollte sich um entsprechende Genehmigungen kümmern BEVOR man ein solches Vorhaben umsetzt. Würde die Verwaltung dieses Treiben straflos durchgehen lassen, würde irgendwann jeder tun und lassen, was ihm gefällt. Schade, dass wieder einmal die Tiere für die Dummheit und/oder Ignoranz von Menschen (vermutlich auf beiden Seiten) bezahlen müssen.