Region: Bavaria
Education

dauerhafter Präsenzunterricht für unsere Kinder und Jugendlichen

Petition is directed to
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
4.062 Supporters 3.801 in Bavaria
16% from 24.000 for quorum
  1. Launched 20/10/2020
  2. Time remaining 3 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Wir fordern dauerhaften Präsenzunterricht für unsere Kinder und Jugendlichen

Aufgrund der unten genannten negativen Folgen für Kinder, Familien und somit der gesamten Gesellschaft fordern wir:

  • Präsenzunterricht für unsere Kinder
  • Energie und Geld sollte in Umstrukturierung der Unterrichtssituationen und Räumlichkeiten (z.B. Einbau von Lüftungsanlagen) investiert werden, nicht in Leihgeräte
  • Schule als stabilen Entwicklungs- und Lernort für unsere Kinder

Über allem stehen für uns das Recht auf Bildung in Artikel 28 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10.Dezember 48. Weiterhin der Artikel 28 der Kinderrechtskonvention, dieser definiert das Recht auf Bildung als ein eigenständiges kulturelles Menschrecht und beinhaltet den Anspruch auf freien Zugang zu Bildung, Chancengleichheit, öffentlicher Erziehung und Schulrecht!

(Quellen: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948; Genfer Kinderrechtskonvention 2.September 1990)

Mit freundlichen Grüßen

Dipl. Soz. Päd. (FH) Julia Schmid & Dipl. Soz. Päd. (FH) Anja Haberstroh

Reason

In den Monaten März bis Juli hatten Bayerns SchülerInnen massiven Unterrichtsausfall aufgrund der Corona -Pandemie.

Nun hat man bereits einige Zeit Erfahrungen sammeln können und hat im Präsenzunterricht mit den üblichen Maßnahmen (Handhygiene, Maske, Lüften) gute Ergebnisse. Keine Schule hat eine Super-Spreader- Situation ausgelöst.

Wir sind keine Corona Leugner und wissen, dass ein verantwortungsbewusstes Verhalten unabdingbar ist.

Die Coronapandemie wird uns in wechselnder Intensität aller Wahrscheinlichkeit nach (leider) noch mindestens 1-2 Jahre begleiten:

Diese Einschätzung trifft auch das RKI, selbst für den Fall, dass es eine effektive Impfung gäbe. (Quelle: RKI; Strategiepapier Ergänzung zur Corona Pandemie, Stand 13.10.2020)

Die Wirksamkeit der sich in Entwicklung befindenden Impfstoffe in der Realität ist sehr unsicher, selbst wenn sie sich unter Studienbedingungen als wirksam erweisen:

Es gibt mittlerweile eindeutige Hinweise für eine – auch schon theoretisch längst diskutierte- genetische Variabilität des Coronavirus, welche natürliche Immunität nach durchgemachter Erkrankung oder Impfimmunität abschwächt oder wirkungslos macht.

(Nachgewiesene Corona-Zweitinfektionen mit genetisch definitiv anderem Erregertyp; Quelle: Lancet Infectious Diseases (2020; DOI:10.1016/S1473-3099(20)30764-7).

Dieses Phänomen der Immunevasion (über Antigendrift und-shift) ist als Problem der Entwicklung eines wirksamen saisonalen Grippeimpfstoffs hinlänglich bekannt. Es gibt zahlreiche andere Virusimpfungen, welche zunächst erfolgreiche Kanditaten waren, dann aber in der Realität unzureichend waren, z.B die Hepatitis C-Impfung (7 Hauptgenotypen).

Eine Pandemiebegrenzende „Durchseuchung“ ist ebenfalls in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Selbst in schwer betroffenen Ländern beträgt der Durchseuchungsgrad der Bevölkerung nur 10 % (Quelle: Communique der WHO, Genf, 13.10.2020). Mit einer breit verfügbaren medikamentösen Therapie ist aktuell nicht zu rechnen, Remdesivir und Interferon sind in den WHO-Studien als wirkungslos beurteilt worden, Chloroquin u. ä. schon länger aus dem Rennen.

Für uns bedeutet diese Erkenntnis, dass wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben ohne eine permanente Einschränkung unserer Grundrechte. Für unsere Kinder wird ein dauerhafter Wechsel von Präsenzunterricht zu Homeschooling langfristige negative Folgen im Bildungs- und psychosozialem Bereich haben.

Die Folgen des fehlenden Präsenzunterrichtes sind enorm und wir fordern, diesen konstant abzuhalten. Das soziale Gefüge und die Abwechslung im Unterricht machen einen großen Teil der Lernerfolge der Kinder aus. Lernen am Modell (LehrerIn), Gruppenarbeiten und Partnerarbeiten sind wichtige Methoden in der Wissensvermittlung. Hierauf basiert unser Schulsystem. Einseitiges Lernen zuhause am Bildschirm oder mit Arbeitsblättern kann dies nicht ersetzen. Die gesundheitlichen Auswirkungen für die Kinder durch viel Zeit am Bildschirm sind groß. Veränderungen in der Entwicklung des Gehirnes, Haltungsschäden und Sehschwäche, um einige zu nennen. Auch die sozialen Spannungen mit den Eltern in Lehrfunktion bzw. Eltern, insbesondere Mütter, die nicht mehr oder nur begrenzt erwerbstätig sein können wirken sich massiv auf die Lebenswelt der Kinder aus. Bereits mehr als jedes 5. Kind ist von Armut betroffen, Tendenz steigend in der Corona Krise. Die fehlenden konstanten Erfahrungen im Klassenverbund und im Schulalltag können im familiären Umfeld nicht ersetzt werden! (Quellen: deutsches Ärzteblatt Ausgabe 38/2007; Gerald Hüther: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn 2016; Manfred Spitzer: Digitale Demenz 2014; Bertelsmannstiftung Factsheet 22.07.2020)

Es sollte möglich sein, durch eine Umstrukturierung des Schulalltags allen Kindern Präsenzunterricht zu ermöglichen. Z.B. könnten die Unterrichtsstunden verkürzt werden, damit nach jeder Unterrichtsstunde fünf Minuten stoßgelüftet werden kann. Zudem wäre eine längere Pause von 20 Minuten nach jeder zweiten Unterrichtsstunde hilfreich. So können die Kinder regelmäßig an die frische Luft und ihre Masken, wenn sie im Unterricht getragen werden müssen, absetzen.

Thank you for your support, Anja Haberstroh und Julia Schmied from Bad Reichenhall
Question to the initiator

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News

Distanzunterricht vergrößert führt zu Verlust von wertvoller Bildungszeit und kann Präsenzunterricht nicht ersetzen. Dies hat langfristige Auswirkungen für die Zukunft unseres Landes

die Eltern waren jahrzehntelang Egoisten. Sollen gar nichts bekommen. Waren noch nie solidarisch mit anderen. Die Kinder sollen zu Hause hocken und vor dem Fernseher unterrichtet werden. Kinder kennen keine Regeln und wissen überhaupt nichts von Corona. Gefährden nur in dem Sie zur Schule gehen die Gesundheit der Großeltern. Doch das ist denen egal.

Why people sign

  • Cikiic Martina Freilassing

    14 hours ago

    weil das Wissen der Kinder jetzt schon lückenhaft ist und dies nicht mehr zum Aufholen geht

  • Not public Esslingen

    1 day ago

    Der Schaden für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, der aufgrund des fehlenden Präsenzunterrichts entsteht, wird auf die Gesellschaft als Ganzes zurückfallen (Übergewicht, Vereinsamung, psychische Labilität). Manche Schäden sin d irreparabel.

  • Timur Dizdar Landsberg

    3 days ago

    Wer betreut die Kinder zu Hause? Kinder können nicht alleine online beschult werden. Wer zahlt den Verdienstausfall der Elern, wenn Kinder in Homescooling sind?

  • Vivian Denger Frankfurt

    4 days ago

    Weil diese Petition Kinder in ganz Deutschland betrifft

  • Not public Rosenheim

    4 days ago

    Weil ich vor schulpflichtige Kinder habe

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