Im Wohngebiet Wuhlestraße, Ecke Buckower Ring - Garzauer Straße in Berlin-Marzahn darf kein weiteres Hochhaus entstehen, wie es derzeit die degewo plant. Der Kiez und die Menschen sind damit überlastet. Junge angepflanzte Bäume, Licht und wohltuende Sichtachsen, Spiel- und Grünflächen sowie angelegte Erholungswege mit Bänken und Blumenrabatten sollen einem auf dem kleinen Rodelhügel vorgesehenen 8-Geschosser mit vorgesehenen 142 Wohnungen weichen. Die freie Sicht und der Grünblick würden dann für viele Anwohner bei der geplanten T-Bauweise eingeschränkt sein. Eng ist es jetzt schon im Kiez. Parkplätze sind kaum noch vorhanden, Tendenz steigend. Ein Zuzug von jüngeren Menschen mit mindestens einem Auto pro Haushalt in das über 30 Jahre alte Wohngebiet wird in den nächsten Jahren allmählich die ältere Bevölkerung ersetzen. Das Durchfahren der Wuhlestraße geriete durch einen vorprogrammierten massiven Zuzug durch weitere Verdichtungsbauten zur Katastrophe, wo derzeit schon ständiges Ausweichen vonnöten ist. Das gilt es zu verhindern. Das wollen wir so nicht akzeptieren müssen.

Wir fordern hiermit das Bauamt auf, einem derartigen Neubau in diesem Kiez keine Baugenehmigung zu erteilen. Und wir rechnen mit dem logischen Menschenverstand der amtierenden Politiker in unserer Kommune, dass alles dafür getan wird, das Wohnen im Kiez schöner und nicht schlechter zu gestalten.

Dazu gehört bekanntermaßen auch die Sorge um ausreichend Parkplätze sowie Infrastruktur, um die sich ein Wohnugsbauunternehmen zur Zeit bei der gegenwärtigen Wohnugspolitik nicht zu scheren braucht.

Kluge Voraussicht und Rücksichtnahme gehören wie im Straßenverkehr zu einer vernünftigen Stadtplanung dazu. Nicht jede Freifläche darf zugebaut werden. Vorhandene Gehölze müssen geschützt werden. Dafür gibt es Behörden, die im Interesse der Bürger und der öffentlichen Ordnung handeln.

Wir fordern das Bezirksamt auf, eine Gesamtkonzeption mit den Bürgern und allen beteiligten Wohnungsbaugesellschaften beim Bebauen unseres Kiezes im Interesse eines befriedigenden Wohn- und Lebensumfeldes der Bürger zu erstellen und auch auf eine gesunde Durchmischung zu achten . Wir brauchen keine erneute Ghettobildung in Marzahn, sondern wollen unser schönes Wohngebiet mit grünen, luftigen sowie hellen Innenhöfen behalten. Erst Infrastruktur, Straßensanierung und Anbindung an den ÖNVB - erst dann kann man über weitere Wohnungen nachdenken, und zwar in allgemein erträglichem Maße.

Begründung

Unterschreiben Sie die Petition, wenn Sie selbst betroffener Anwohner oder Besucher des Wohngebietes Wuhlestraße - Buckower Ring - Garzauer Straße in Berlin-Marzahn sind.

Oder unterstützen Sie die hier ansässigen Mieter bei Ihrem Vorhaben, bevor es zu spät ist.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
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Neuigkeiten

  • Einladung zum Kiezrundgang durchs Cecilienviertel

    Hiermit möchten wir zu einem Kiezrundgang
    mit allen Fraktionsmitgliedern der örtlich amtierenden Parteien sowie interessierten Anwohnern einladen.
    Wir treffen uns
    Wann: am Sonnabend, den 6. 10. 2018, 11.00 Uhr
    Wo: Buckower Ring / Ecke Wuhlestraße 2 – 8

    Machen Sie sich einen persönlichen Eindruck von der Situation im Wohngebiet zum Ausmaß
    - des zukünftigen Verdichtungsbaus Wuhlestraße 2 – 8 mit Innenhofvernichtung
    - der prekären Park- und Straßensituation
    - zur fehlenden Infrastruktur
    - der angrenzenden Bebauungsmaßnahmen und der zukünftig geplanten Bebauung
    Wir möchten ins Gespräch kommen.

    Die Bürgerinitiative www.cecilienviertel.de

  • Am Donnderstag, den 27. 9. 2018 wird die Petition ihrem Charakter nach als Eingabe / Bittschrift bei der öffentlichen BVV-Sitzung im Freizeitforum Marzahn-Hellersdorf an die Bürgermeisterin übergeben.

    Die Petition ist damit beendet.
    Vielen Dank an alle Unterzeichner.
    Wer weiterhin mit der Bürgerinitiative in Kontakt bleiben möchte, kann das mit einer Nachricht an die Initiatorin bzw. über die website www.cecilienviertel.de tun.

  • An alle Anwohner des Cecilienviertels (Buckower Ring, Wuhlestraße, Blumberger Damm, Garzauer Str., Cecilienstr.,...):
    Kommen Sie zahlreich zu unserer Unerschriftenaktion oder werden Sie selbst Sammler!

    Es geht um einen Einwohnerantrag gegen eine geringere Bebauungsdichte Wuhlestraße 2- 8 und um einen Bebauungsplanentwurf für das gesamte Wohngebiet.
    Jetzt können Sie aktiv werden und mithelfen, etwas zu bewegen. Machen Sie Gebrauch von Ihrem demokratischen Grundrecht, Ihre Stimme gegen unverhältnismäßig empfundene Behördenentscheidungen abzugeben, bevor die Entscheidungen unwiderrruflich getroffen werden.

    Unsere Openpetition wird demnächst auslaufen und zur Übergabe gebracht. Auch da war Ihre Stimme nicht umsonst. Vielen Dank.

Pro

Es wird auch demnächst eine Turnhalle hier gebaut werden. Da gibt es vermehrt Zulauf, Durchfahrtsverkehr und Parksuchende. Auch die angrenzenden Geschäfte sowie eine Fahrschule wie eben die Abfallswirtschaft und Grünflächenpflege. Wie soll man da noch durch die Wuhletalstraße durchkommen, geschweige denn von den Jahren der Baubelastung, die wir gerade 3 Jahre vom gegenüberliegenden Sanierungsgebäude ertragen mussten.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.