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Bild zur Petition mit dem Thema: Den Abriss des ehemaligen Elisabeth-Heims in der KTV verhindern! Den Abriss des ehemaligen Elisabeth-Heims in der KTV verhindern!
  • Von: Kristina Koebe mehr
  • An: Studentenwerk Rostock
  • Region: Rostock mehr
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 5 Tage verbleibend
  • 1.184 Unterstützer
    946 in Rostock
    50% erreicht von
    1.900  für Quorum  (?)

Den Abriss des ehemaligen Elisabeth-Heims in der KTV verhindern!

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Das Studentenwerk der Universität Rostock möchte auf dem Gelände Ulmenstraße 45 eine neue Mensa und Studentenwohnungen schaffen. Leider nicht in den Räumlichkeiten des ehemaligen Elisabethheims, das aus vielen Gründen erhaltenswert ist – statt dessen ist ein Abriss geplant. Dies ist umso verwunderlicher, als dieser Abriss der Erhaltungssatzung der KTV widerspricht und ein Ensemble aus Gebäude und Parkanlage zerstört, das nicht nur für Rostock sondern auch für Mecklenburg-Vorpommern große Bedeutung hat (unter anderem die Wirkungsstätte des Arztes Paul Scheel - mehr weiter unten im Aufruf). Wir wünschen uns eine Entwicklung des Geländes, sehr gern zum angedachten Zweck, die Gebäude und Parkanlagen erhält - für das Stadtbild, den Stadtteil und das kulturelle und soziale Gedächtnis der Stadt.

Begründung:

Nähere Informationen zum Elisabethheim: Das Haus mit der dahinterliegenden Parkanlage wurde 1907 in direkter Nachbarschaft des Armenarbeitshauses errichtet und beherbergt von nun an das 1886 von Herzogin Elisabeth gegründete „Landeskrüppelheim“. 1913 waren dort 65 Kinder untergebracht, erhielten Betreuung, Schulausbildung und die Möglichkeit der Berufsausbildung. Ab 1919 wird das Haus von Prof. Dr. Paul Friedrich Scheel geleitet, dem damals einzigen Facharzt für Orthopädie in Mecklenburg. Unter seiner Leitung wird das Haus umgebaut, um es als Klinik betreiben zu können. 1946 wird das Elisabeth-Heim umbenannt – von nun an beherbergt es den Lehrstuhl für Orthopädie der Universität Rostock. Seit der Zusammenlegung der beiden Rostocker Frauenkliniken und dem daraus folgenden Umzug der Orthopädie im Jahr 2004 steht das Gebäude leer. Seine architekturgeschichtliche Bedeutung liegt begründet in seiner Entstehungszeit, die in die kurze Phase zwischen Historismus und Moderne fällt – ein ebenso wichtiges wie seltenes Bauzeugnis einer Epoche. Außerdem hat das Gebäude eine stadtbildprägende Funktion. Resultierend aus diesem Verständnis wurde 2016 beim Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Denkmalschutz für Gebäude und Areal beantragt. Dieser Antrag wurde abgelehnt,wie die Antragstellerin leider nur aus der Presse erfahren hat. Am 13. und 14.6.2017 wurden nun drei offene Briefe verschickt - an Prof. Dr. Wolfgang Schareck, den Rektor der Universität Rostock und an Birgit Hesse als Bildungsministerin, mit der Bitte, sich für eine Erhaltung des Gebäudes einzusetzen. Diese offenen Briefe können auf Wunsch von der Verfasserin der Petition erbeten werden, da eine Veröffentlichung über diese Seite technisch nicht möglich ist.

Weiterführende Informationen zur Geschichte des Elisabethheims: orthopaedie.med.uni-rostock.de/ueber-uns/chronik/

Anfrage von Uwe Flachsmeyer (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zum Bauvorhaben Studentenwerk Ulmenstraße und Antworten der Stadtverwaltung: ksd.rostock.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1013816

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rostock, 31.05.2017 (aktiv bis 30.07.2017)


Neuigkeiten

Neue Entwicklungen in der Petitionssache Neue Begründung: Nähere Informationen zum Elisabethheim: Das Haus mit der dahinterliegenden Parkanlage wurde 1907 in direkter Nachbarschaft des Armenarbeitshauses errichtet und beherbergt von nun an das 1886 ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Ob Fährbecken auf der Mittelmole, die Heinkelmauer oder jetzt die Orthopädie mit dem Park etc., diese und andere geschichtsträchtige und identitätsstiftende Strukturen der Hansestadt verdienten, in einem Strukturentwicklungsplan der Hansestadt Rostock ...

PRO: "Jeder Eigentümer eines Kulturgutes ist unter soziokulturellen Aspekten, der dritten Säule des Nachhaltigkeitsmodells, zum Erhalt und zur Beachtung kulturhistorischer Eigenschaften verpflichtet. Wenn die öffentliche Hand mit Kulturgütern nachlässig umgeht, ...

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument


Warum Menschen unterschreiben

Wäre einfach schade für das Stadtbild - wieder ein Stück Rostock weniger.

Das Gebaeude ist allemal besser als welcher Neubau auch, und gehoert erhalten!

Das Gebäude-Ensemble hat gelebte Geschichte und sollte für die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben. Außerdem ist es stadtbildprägend und ein hochmoderner Neubau würde das Straßen- und Stadtbild zerstören.

Weil Zeitzeugnisse nicht immer für etwas neueres moderneres weichen sollten!

Historische Gebäude sind nach der Zerstörung von Rostock im 2.Weltkrieg zu schützen. Als ehemalige Rostockerin finde ich die Pläne zum Abriss falsch!

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Petitionsverlauf

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