11 Unterschriften
Petition richtet sich an: Stadtrat der Landeshauptstadt München
- Das bestehende Badeverbot im Bereich der Floßlände zu überprüfen und den Bereich – sofern die sicherheitstechnischen Voraussetzungen erfüllt sind – offiziell als Badebereich freizugeben.
- Den Kajakverkehr im Bereich der Surfwelle bis etwa 300 Meter flussaufwärts zu untersagen, damit ein sicherer und konfliktfreier Badebereich für Familien und Kinder entstehen kann.
Begründung
Seit vielen Jahren wird der Bereich an der Floßlände im Floßländkanal an heißen Sommertagen von zahlreichen Münchnerinnen und Münchnern als Badeplatz genutzt. Nach unserer Beobachtung halten sich dort an warmen Tagen regelmäßig mehrere hundert Menschen auf – überwiegend Familien mit Kindern, Jugendliche und Anwohnerinnen und Anwohner, die eine kostenlose Möglichkeit zur Abkühlung suchen.
Der Bereich eignet sich besonders gut als Aufenthaltsort für Familien. Die große Liegewiese, die schattenspendenden Bäume und der flache Uferbereich machen ihn zu einem beliebten Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen.
Trotz der intensiven Nutzung gilt dort weiterhin ein Badeverbot. Gleichzeitig wird der Kanal von Kajakfahrern genutzt. Gerade im Bereich vor der Surfwelle kommt es dadurch immer wieder zu Konflikten zwischen Badenden und Kajakfahrern. Viele Badegäste fühlen sich unsicher oder werden aufgefordert, den Bereich zu verlassen, obwohl dieser seit Jahren faktisch als Badeplatz genutzt wird.
Daher fordern wir die Landeshauptstadt München auf:
- Das bestehende Badeverbot im Bereich der Floßlände zu überprüfen und den Bereich – sofern die sicherheitstechnischen Voraussetzungen erfüllt sind – offiziell als Badebereich freizugeben.
- Den Kajakverkehr im Bereich der Surfwelle bis etwa 300 Meter flussaufwärts zu untersagen, damit ein sicherer und konfliktfreier Badebereich für Familien und Kinder entstehen kann.
Für den Kajaksport bestehen bereits andere Nutzungsmöglichkeiten im Floßländkanal. Unterhalb der Thalkirchener Brücke befindet sich ein Vereinsbereich, in dem Baden nicht erlaubt ist. Außerdem wird auch der obere Abschnitt des Floßländkanals gegenüber dem Hinterbrühler Gasthof von Kajakfahrern genutzt. Eine räumliche Trennung der verschiedenen Nutzungen würde deshalb sowohl den Wassersport als auch den Badebetrieb berücksichtigen.
Mit dem Floßverkehr erleben die Badegäste nach unserer Wahrnehmung dagegen seit Jahren ein rücksichtsvolles Miteinander. Die Flößer fahren langsam durch den Bereich, Kinder dürfen gelegentlich auf die Flöße steigen und werden oft mit einer Breze, einer Semmel oder einem Getränk begrüßt. Dieses Miteinander zeigt, dass unterschiedliche Nutzungen des Kanals grundsätzlich möglich sind.
Wir bitten den Stadtrat und die zuständigen Behörden, die tatsächliche Nutzung des Bereichs anzuerkennen und eine Lösung zu schaffen, die den Bedürfnissen der vielen Familien und Erholungssuchenden ebenso gerecht wird wie den Anforderungen an Sicherheit und Ordnung.
Ein offiziell ausgewiesener Badebereich mit einer klaren Trennung vom Kajakverkehr würde die Situation für alle Beteiligten verbessern, Konflikte vermeiden und einem Ort Rechnung tragen, der für viele Münchnerinnen und Münchner längst zu einem wichtigen Naherholungsgebiet geworden ist.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
04.08.2026
Sammlung endet:
03.02.2027
Region:
Thalkirchen
Kategorie:
Soziales
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Kinder baden friedlich im Fluss, und plötzlich fahren aggressive Leute in Kajaks direkt auf sie zu und lassen ihnen absolut keinen Platz zum Schwimmen. Kajakfahrer sollten ihren Sport in den dafür vorgesehenen Bereichen ausüben und nicht dort, wo Familien mit Kindern baden. So ein Verhalten ist extrem gefährlich und rücksichtslos!
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