• Von: Anna Maria Dabrowska mehr
  • An: Herr Bürgermeister Dr. Christian Grahl, Dezernat ...
  • Region: Garbsen mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 2.168 Unterstützer
    1.895 in Garbsen
    Quorum für Garbsen (1.000) erreicht

Der Kampf um den Badepark Berenbostel 2.0

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Die Stadt Garbsen beabsichtigt den Badepark Berenbostel und das Hallenbad Planetenring abzureißen. Dafür sollte ein Zentralbad in der Neuen Mitte entstehen.

Dagegen protestierten und demonstrierten die Schwimmvereine, die Bürger und die SPD. Der SVG und DLRG sammelten knapp 6.000 Unterschriften und es folgten weitere Aktionen. Die Meinungsstimmen und die Bedürfnisse der Bürger wurden jedoch seitens der Stadtverwaltung missachtet.

Zwecks der Rettung des Badepark Berenbostel wurde der Freundeskreis Badepark Berenbostel e.V. gegründet. Wir fordern die Stadtverwaltung dazu auf, den Badepark zu erhalten und zu modernisieren (was den Neubau des Hallenbades auf dem vorhandenen Gelände einschließen würde).
Wir bestehen zudem darauf, den gewählten Standort für den Neubau des Zentralbades in der Neuen Mitte einer nachhaltigen, von den Bürgern gewünschten Nutzung zuzuführen.

Begründung:

Mit dem Neubau des Zentralbades in der Neuen Mitte reduziert sich derzeitige Wasserfläche um 75% (deren 25% verbleiben für 62.000 Bürger)! Die Sicherstellung des Schwimmunterrichts in der Schule kann dadurch nicht gewährleistet werden. Die Fertigstellung des Zentralbades ist für 2020 geplant. Dagegen sollte mit dem Abriss des Badepark Berenbostel in der nahen Zukunft begonnen werden.

Es gibt noch weitere Gründe die beiden Schwimmbäder bestehen zu lassen. Außerhalb des Zentrums ist die Stadt Garbsen strukturell sehr schwach entwickelt; es mangelt an diversen Angeboten. Mit dem Wegfall der Schwimmbäder werden die unterversorgten Stadtteile noch schlechter gestellt.

Garbsen, die zukünftige „Universitätsstadt“, braucht ein Ganzjahresbad mit Freibad!

Die beiden alten Schwimmbäder sind auf eigene Art und Weise einzigartig. Und so ist der Badepark Berenbostel:
• Eine Anlaufstelle für alle Alters- und Einkommensgruppen,
• Grüne Oase (ein schöner, schattiger Park mit einer Liegewiese und mit alten, schutzwürdigen Bäumen),
• Im Besitz eines Freibades.

Gegen den Neubau des Zentralbades in der Neuen Mitte sprächen viele Argumente. Zu Problemen und Risiken, die unter anderem zu berücksichtigen wären, gehören:
• Der Standort liegt zwischen einem Umspannwerk (Elektrosmog und hohe Brandgefahr) und einem Rückhaltebecken (z.B. Überschwemmungen und Ertrinkungsgefahr),
• Der Standort befindet sich in einem ehemaligen Moor-Gebiet. Daher kollidierte das Vorhaben mit Niedersachsens Bestrebungen seine Moore zu renaturieren und Feuchtgebiete zu erweitern (unter anderem aufgrund des Amphibiensterbens),
• An zwei Stellen in Garbsen wurde der Laubfrosch entdeckt (es besteht eine Unsicherheit darüber, ob der Laubfrosch ebenfalls hier angesiedelt ist). Gemäß Bundesnaturschutzgesetz ist dieser „streng geschützt“,
• Aufgrund der anzunehmenden Schäden für die Pflanzen- und Tierwelt (z.B. alte Bäume und Wildvögel) entspräche das Bauvorhaben nicht der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ des Bundesministeriums für Umwelt,
• Grundwasserstände,
• Das Leitungswasser der benachbarten Schrebergärten ist zum Verzehr ungeeignet. In dem Rückhaltebecken und weiteren Wassergräben sind rostfarbene Ablagerungen erkennbar (was auf Eisenbakterien hindeuten würde),
• Schwermetalle und Bakterien in der Umwelt (aufgrund von Schlamm aus Kläranlage(n), Gülle und Pestiziden sowie Verkehr),
• Lärm (von allen Seiten, Autobahn-Verkehr (A2)).

Die Sanierung von beiden Schwimmbädern wurde am 06.05.2013 beschlossen und dann wiederum mit dem Ratsbeschluss vom 12.10.2015 gefällt. Fertige Konzepte lagen vor und deren Finanzierung war ebenfalls gesichert.

Wir arbeiten daran, das bestehende Geschäftsmodell zu innovieren, und die vorhandenen Potenziale zielführend zu nutzen, um die Versorgungslücke bürgerfreundlich zu schließen. Ein grobes erstes Konzept liegt vor.

Weiterführende Informationen
Zu dem Badepark Berenbostel und dem Freundeskreis Badepark Berenbostel e.V.:
www.bad-freunde-garbsen.de/index.php/2016/01/26/gruende-fuer-den-erhalt-des-badeparks-berenbostel/
www.bad-freunde-garbsen.de/

Zu dem Zentralbad in der Neuen Mitte:
www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Garbsen/Nachrichten/Rat-beschliesst-Planung-fuer-ein-zentrales-Schwimmbad-in-Garbsen

Zu der Stadtentwicklung in der Neuen Mitte: www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Garbsen/Nachrichten/Wie-geht-s-weiter-in-Garbsen-Mitte

Zu den Protestaktionen:
www.sv-garbsen.de/index.php?option=com_content&task=view&id=297&Itemid=196

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hannover, 12.04.2016 (aktiv bis 11.10.2016)


Neuigkeiten

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Unterstützer, nochmals vielen herzlichen Dank für Ihren Einsatz und die Unterstützung dieser Petition mit Ihrer Unterschrift. Die Petition befindet sich in Zeichnung noch bis einschließlich Dienstag, den 11.10.2016. ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Richtiger Standort, Familienfreundlich, keine Zerstörung der Umwelt (wie beim Bau des Zentralbades) schützenswerter Baumbestand, war bereits beschlossene Sache, Gegensteuern der falschen Politik in Garbsen, alles aus den Stadtteilen wegzunehmen und nur ...

PRO: Wer behauptet eigentlich, dass dort wo das Rathaus steht, auch die Garbsener-Mitte ist? Georgrafisch gesehen ist die nämlich genau hier in Berenbostel. 40 Jahre haben wir uns 2 Bäder leisten können und stehen trotzdem gut da. Es geht doch gar nicht um ...

CONTRA: Ein neues Bad für alle. Seit Jahrzehnten werden die zahlenden Besucher immer weniger: Von 292.000 (1978) kamen 2015 gerade noch 83.000 in beide Stadtteilbäder. Städtischer Zuschuss: 17 Euro pro Eintrittskarte! Im künftigen Konzept gilt: erweiterte Öffnungszeiten ...

CONTRA: Garbsen kann sich keine zwei Bäder leisten. Der Badepark Berenbostel muss aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Das Hallenbad Planetenring (Baujahr 1971) könnte zum Millionengrab werden. Bau und Sanierung beider Bäder: 24 Mio. Euro Baukosten zentrales ...

>>> Zur Debatte



Antworten vom Parlament

Petitionsverlauf

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